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Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Naturheilkunde!

So schön ist unser Firmengarten und dieses Foto gibt nur einen kleinen Teil davon wieder! Die Natur lädt zum Draußensein ein und so mancher wirft bereits den Griller an – ohne an die Konsequenzen zu denken.

Maßnahme gegen die „Giftküche“
Beim Grillen, scharfen Braten und Frittieren entstehen schädliche Stoffe, sogenannte AGEs (Advanced Glycation End Products). Sie bilden sich, wenn Proteine wie Fleisch, Fisch oder Käse, Fette oder Zucker bei hohen Temperaturen über 120 Grad Celsius reagieren.
AGEs lösen Entzündungen aus, schaden beispielsweise der Haut, verkleben die Kollagen- und Elastinfasern und schaden Zell- und Enzymfunktionen, wodurch Hautelastizität, Straffheit und Schönheit der Haut erheblich leiden und die Regenerationsfähigkeit eingebüßt wird.  Wie die Haut verhärten aber auch andere Kollagenstrukturen wie etwa die Gefäße. Der Alterungsprozess wird beschleunigt, das Risiko für Diabetes-Folgeerkrankungen sowie für Alzheimer wird erhöht. Es gibt Hinweise, dass sie durch chronische Entzündungen und oxidativen Stress das Krebs-Risiko erhöhen. Diabetiker, die erhöhte Blutzuckerspiegel nicht im Griff haben, und alle, die viel Zucker und rotes Fleisch essen, sind besonders gefährdet.

Die Alternative ist simpel, aber unbeliebt
Dünsten, Dämpfen, Schmoren oder Sous-vide-Garen erzeugen deutlich weniger AGEs. Gemüse wird auch nur ganz kurz angebraten und mit Suppe begossen, um zu garen. Suppen, Eintöpfe oder Slow-Cooking-Gerichte senken die Aufnahme der Giftstoffe deutlich. Ein Spiegelei, bei mittlerer bis niedriger Hitze gegart, enthält weniger als halb so viele AGEs wie bei hoher Hitze gebraten. Marinieren und viele Gewürze verwenden, verbessert die Situation. (Mehr dazu im Buch „The Age Code: The New Science of Food and How it Can Save Us“ des Neurowissenschaftlers Dr. David Cox. Er hat drei Jahre lang Altersforscher weltweit befragt und seine Erkenntnisse hier gesammelt).

Ankaflavin und Monascin aus rotem Reis entfernt AGEs
Die gute Nachricht ist: AGEs kann man außerdem schnell wieder loswerden – und zwar nachweislich mit Ankaflavin und Monascin aus rotem Reis!

Warum ist Ankascin und Monascin auch der Weg aus einer Fett- und Zuckerstoffwechselstörung?
Ankaflavin + Monascin (aus rotem Reis ohne Monacolin K) aktiviert das „Langlebigkeits-Enzym“ Sirtuin 1 (SIRT-1), wodurch u. a. Mitochondrien regeneriert und auch vermehrt gebildet werden. Sie steigern den Verbrauch an Fettsäuren und Kohlenhydraten für die Energiegewinnung. Das ist ein entscheidender Schritt gegen das metabolische Syndrom und seine Symptome wie Fettleber, Insulinresistenz und Übergewicht. Denn durch Aktivierung von SIRT-1 und Stärkung der Mitochondrien, sogar vermehrte Neubildung, wird der gesamte Stoffwechsel neu definiert. 

Was bedeutet „neu definiert“?
Der Stoffwechsel wird auf Fettverbrennung „umgeschaltet“, Mitochondrien-Neubildung wird gefördert, ihr Schutz wird ausgebaut, und damit stehen mehr „Verbraucher“ zur Verfügung. 
Durch den beschleunigten Fettstoffwechsel wird Leberverfettung reduziert. Durch die verringerte Zuckerneubildung in der Leber wird der Insulinresistenz entgegengewirkt und beides ist auch entscheidend bei Übergewicht. Zusätzlich hat man noch die Chance auf positive Beeinflussung der Gene bei erblich bedingtem Stoffwechselproblem. 
Es wird sogar eine Ansammlung von Fettsäuren in Leberzellen verhindert, indem die Aufnahme und Entstehung von Fettsäuren gehemmt und deren Abbau gefördert wird. Vermittelt durch die Aktivierung von PPARα und AMP-aktivierter Kinase wird die Umwandlung von freien Fettsäuren in Energie (ATP) erleichtert und die Anhäufung von Triglyceriden verhindert. 

Vorsicht bei Diabetes Typ 2! Ankaflavin und Monascin kann den Insulinbedarf reduzieren
Die Verbesserung des Zuckerstoffwechsels ist bei einer 87-Jährigen, die seit 37 Jahren Diabetes Typ 2 hat und seit zehn Jahren etwa Insulin spritzen muss, binnen zwei Monaten Einnahme so markant, dass die übliche Insulinmenge zu hoch ist und sie Unterzucker bekommt. Sie muss neu „eingestellt“ werden. Sie misst häufig und gibt Insulin nach Bedarf. Doch der Bedarf sinkt auffallend. Sie benötigt derzeit nur noch zweimal täglich Insulin anstatt dreimal. Bemerkenswert ist dabei, dass der Blutzucker auch nach einem Frühstück mit Brot nicht ansteigt. Auch Dörrpflaumen erhöhen den Blutzucker jetzt nicht mehr. Nur wenn sie etwas Süßes isst, braucht sie Insulin wie gehabt. Hintergrund ist, dass die Insulinresistenz durch Ankaflavin und Monascin verbessert wird.

Herzrasen im Frühjahr 
Jetzt neigen viele Menschen vermehrt zu Herzrasen. Grund dafür sind meistens die plötzlichen Wetterwechsel, die Frühjahrsmüdigkeit und hormonelle Veränderungen. Die abrupten Temperatur- und Luftdruckschwankungen belasten den Kreislauf. Der Körper muss sich anpassen, wodurch der Puls beschleunigt werden kann. Außerdem produziert der Körper durch die zunehmende Sonneneinstrahlung weniger vom Schlafhormon Melatonin und mehr vom „Glückshormon“ Serotonin. Diese Hormonumstellung kann den Herzschlag spürbar anregen. Wärmere Temperaturen lassen die Blutgefäße weiter werden. Das führt zu einem leichten Blutdruckabfall, den das Herz durch schnellere Schläge (Herzrasen) auszugleichen versucht.

Hoher Ruhepuls? Ashwagandha oder Brahmi!
Im Ayurveda wird ein hoher Puls als Zeichen eines Ungleichgewichts der Bioenergien (Doshas), insbesondere von Vata und Pitta, betrachtet. Ziel ist es, das Nervensystem zu beruhigen und Herz-Kreislauf-Prozesse zu harmonisieren. Oft wird gerade jetzt nicht auch noch großer Stress zusätzlich vertragen. Wenn ein psychischer Auslöser hinzukommt, wird gern Ashwagandha als Stütze eingesetzt, um Stress, innere Unruhe und nervöse Erregung zu reduzieren. Besonders wirkungsvoll ist aber auch Brahmi, ein bekanntes ayurvedisches Nerventonikum, das den Geist beruhigt, mentalen Stress abbaut und so indirekt hilft, den Puls zu senken. Wie Ashwagandha reduziert auch Brahmi die Ausschüttung von Stresshormonen (wie Cortisol) und beruhigt Angstzustände. Brahmi wirkt sich zudem positiv auf Herz- und Gefäßfunktionen aus. Die Heilpflanze fördert die Produktion von Stickstoffmonoxid. Dadurch weiten sich die Blutgefäße, der Blutfluss wird verbessert und der Blutdruck sinkt.

Baobab und die Situation in Afrika
Baobab brachten wir bisher aus dem Senegal, aber derzeit gibt es Lieferprobleme. Darum wird Baobab in diesem Sommer eine Spur gelblicher aussehen und etwas säuerlicher schmecken. Es sind auch Früchte aus anderen Teilen Afrikas mit dabei, die aber qualitativ genauso hochwertig sind. 
Nur in Westafrika, den „Baobab-Ländern“ Senegal und Mali, ist Baobab Pulver leicht rosa und sehr mild im Geschmack. Im Senegal gibt es andere Schwierigkeiten als in Mali, wo Dschihadisten die Bevölkerung terrorisieren. Aber die Grenze ist nicht weit entfernt und zu dieser Bedrohung kommt noch, dass die Sammler vom „Bio-Bürokratie-Wahnsinn“ genug haben. Baobabs sind immer Wildsammlung und schon daher ohnehin „immer Bio“. Außerdem versucht die Bevölkerung verstärkt, die Kräfte ins eigene Überleben zu stecken, etwa beim Süßkartoffelanbau. 

Und Ebola?
Ebola ist derzeit im Kongo und Südsudan ausgebrochen und noch weit entfernt. Aber was ist heutzutage schon „weit entfernt“? Ein paar Flugstunden und die Verbreitung ist da.
Beim letzten Ebola-Ausbruch hat man gerade im Senegal auf Baobab gebaut. Es war nur ein einziger Fall aufgetreten, ein Flüchtling, der illegal über die gesperrte Grenze kam und erfolgreich im Krankenhaus in Dakar behandelt wurde. Mehr Erkrankte gab es nicht. 

Fühlte man sich zurecht geschützt durch die Baobab Frucht?
Wirklich wissen kann man es nicht, aber die regelmäßige Einnahme von Baobab täte unserem „Zivilisationsdarm“ mit seinen Fehlbesiedelungen, der stark reduzierten Diversität des Mikrobioms, den Stoffwechselstörungen und gestörten Darmbarrieren sicher gut. Ein intaktes Immunsystem hängt nun einmal maßgeblich davon ab, ob das „Bakterien-Orchester im Darm“ gut gestimmt und dadurch auch die Darmbarriere intakt ist. Ursprünglich lebende Afrikaner wie die Hadza in Tansania haben eine Vielfalt von über 600 verschiedenen Bakterienstämmen, während wir Westeuropäer mit bisschen über 100 Stämmen dahindümpeln. So sieht es dann auch mit der Widerstandskraft aus.

Die moderne Stuhlanalyse 
Sie gibt uns immer mehr Einblicke in das Mikrobiom und zeigt eindrucksvoll, dass unsere Gesundheit von mehr als nur Chemie abhängt. Natursubstanzen sind es, die uns auf die Beine helfen. Gewusst hat man das immer schon, aber jetzt wird es zunehmend bewiesen, etwa von der Longevity-Forschung. 

Ein Beispiel ist der Granatapfelextrakt
Er ist nicht nur für Herz, Gedächtnis, Fruchtbarkeit, Schönheit und Prostata bekannt, sondern auch dafür, die Langlebigkeit zu fördern. Das wusste man bereits im alten Griechenland. Zur Beobachtung über Jahrhunderte kommen heute die Erklärungen aus der Wissenschaft: Granatapfelextrakt lässt bioaktive Substanzen im Darm entstehen, die Urolithine, wenn bestimmte Darmbakterien die Polyphenole (Ellagsäure) daraus abbauen. 
Unser Granatapfelextrakt Pomella® ist patentiert und standardisiert sowie besonders reich an bioaktiven Ellagitanninen (Punicalagine), die der Körper im Darm zu Urolithinen (vor allem Urolithin A) umwandelt. Urolithine gelten als die eigentlichen, hochwirksamen Zellschutzstoffe des Granatapfels. 

Urolithin A und Urolithin B
Urolithin A gilt als vielversprechender Stoff im Bereich der Longevity-Forschung, die sich mit gesundem Altern beschäftigt. Es ist in den USA ein Nahrungsergänzungsmittel, synthetisch gewonnen, bei uns ein Novel Food (neuartiges Lebensmittel) und daher nicht erlaubt. 
Urolithin A entsteht normalerweise im Körper, wenn Polyphenole von Granatäpfeln, Beeren oder Nüssen abgebaut werden. Es regt die sogenannte Mitophagie an – den zellulären Reinigungsprozess, bei dem defekte Mitochondrien abgebaut und durch neue, gesunde „Kraftwerke“ ersetzt werden. Dies ist essenziell für die zelluläre Energieversorgung und wirkt Alterungsprozessen entgegen. Urolithin A zeigt entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften, kann die Muskelgesundheit verbessern, Alzheimer-Plaques im Gehirn reduzieren sowie das Immunsystem stärken. Urolithin B ist ein weiterer, ähnlicher Metabolit, vermutlich ebenfalls für den Schutz und Erhalt von Muskelmasse von Bedeutung, aber wissenschaftlich deutlich weniger erforscht als Urolithin A. 

Der Haken: Die Verfügbarkeit hängt vom Mikrobiom ab
Allerdings besitzen nur etwa 30 bis 40 Prozent von uns die passenden Darmbakterien wie (z. B. Gordonibacter), um Urolithine selbst zu produzieren. Die Inhaltsstoffe des Extrakts (insbesondere Punicalagine und Ellagsäure) fördern dann das Wachstum und die Aktivität bereits vorhandener Gordonibacter-Bakterien.
Genau deshalb benötigen wir eine hohe Diversität unseres Mikrobioms, um altersbedingten Erkrankungen vorzubeugen und aus Jahren des Siechtums am Lebensende erfüllte Jahre zu machen.

Wie erreicht man Diversität?
Durch eine ballaststoff- und polyphenolreiche Ernährung. Baobab enthält gleich beides. Weitere Ballaststoffspender sind: Akazienfaser, Shilajit und Vitalpilze (Pilzpulver). Herausragende Polyphenolspender sind etwa Papayablatt (118 verschiedene), Moringa, Aloe vera, Triphala, Astragalus (je etwa 100 verschiedene), Brahmi (52 verschiedene), Artemisia annua (32 verschiedene), Cistus Tee (29 verschiedene), Mate Tee (58 verschiedene), Brennnessel (29 verschiedene) und noch etliche mehr aus unserem Sortiment an Natursubstanzen.

Gleichzeitig oft wichtig: Low FODMAP
Bei Darmfehlbesiedelung muss so mancher auch auf so wenig FODMAPS wie möglich achten.
FODMAP steht für bestimmte kurzkettige Kohlenhydrate und Zuckeralkohole, die im Darm schwer verdaulich sind und bei Menschen mit empfindlichem Magen (z. B. Reizdarmsyndrom) zu Blähungen oder Schmerzen führen. Eine zeitweise Einschränkung dieser Stoffe (Low-FODMAP-Diät) kann die Symptome deutlich lindern. 
Keine FODMAPS: Akazienfaser, Low FODMAPS: Baobab, Triphala, Shilajit, Brokkoliextrakt (das Gemüse allerdings nicht), Aloe vera (nur wenn kein Fructose-Oligosaccharid (FOS) deklariert ist, sonst HIGH FODMAPS). 
Vitalpilze enthalten FODMAPS und sind deshalb während einer Low-FODMAP-Diät nicht geeignet. Nur Pleurotus ist Low FODMAP. Bei einer Low-FODMAP-Diät können Pilzpulver möglicherweise als „Trigger“ wirken, obwohl etwa der Hericium Vitalpilz an sich sehr gut gegen Reizdarm wirkt. 


Fallberichte aus dem Therapeuten-Netzwerk

Hoher Ruhepuls
Frau 65, hat eine lange Stressphase hinter sich und fühlt sich auf einmal schwach, hat leichte Kopfschmerzen, ist leicht schwindelig und überfordert, sodass sie ein Abendessen mit Gästen kaum durchhält. Sie misst den Blutdruck am selben Abend noch und an den nächsten Tagen (Wochenende) und entdeckt, dass der untere Blutdruck-Wert zu hoch ist (95-98) und der Ruhepuls (100-122) viel zu hoch ist. Daraufhin sagt sie alles rundum ab, schläft viel und nimmt 2×1 Kps Brahmi, abends noch zusätzlich 1x Ashwagandha sowie 3 Kps Magnesium 5 in 1 und 3 Kps Vitamin B-Komplex. Montag geht sie zum Arzt zur Blutabnahme und EKG, welches jedoch unauffällig ist. Der Blutdruck (unterer Wert) hat sich noch nicht gebessert, aber der Puls ist weit besser (88). Sie nimmt dieselben Mittel wieder ein und misst ein paar Stunden später den Ruhepuls: 81. Sie sagt alle belastenden Termine der nächsten zwei Wochen vor dem Urlaub ab und bleibt in Ruhe, setzt nur ihre Arbeit am Computer schonend fort. Zusätzlich trinkt sie mit Wasser verdünnte, warme Hafermilch mit einem Teelöffel Reishi Pulver (fördert auf natürliche Weise die Aktivität von GABA im Gehirn) und 1/2 Teelöffel der beruhigenden Aminosäure Glycin.

Nachtschweiß
Frau 50, schwitzt stark in der Nacht. Durch die Einnahme von Kps 2×1 Rotklee + Yams + Mönchspfeffer und 2×2 Kps Auricularia Vitalpilz verschwindet der Nachtschweiß bereits nach einer Woche Einnahme.
 
Nachlassendes Gedächtnis
Mann 88, wird zunehmend vergesslich. Er bekommt KrillölVitamin B-KomplexZinkBrahmi und Rosmarin. Das Gedächtnis erholt sich binnen sechs Wochen.
 
Abnehmen trotz Hashimoto-Thyreoiditis
Frau 33, Hashimoto-Thyreoiditis, nahm die Ayurveda-Kur zum Abnehmen und verlor wunschgemäß an Gewicht. Die Autoimmunerkrankung selbst blieb ruhig.
 
Zwangsstörung
Frau nimmt versuchsweise ExoBDNF + Triphala + Baikal Helmkraut und die Zwangsstörung verbessert sich stark. Dann wird sie schwanger und setzt das Mittel ab, worauf die Zwangsstörung wieder auftritt. Die Mischung darf in der Schwangerschaft nicht gegeben werden. ExoBDNF (= das Milchsäurebakterium Pediococcus acidilactici) alleine ist allerdings kein Problem. 
 
Borreliose
Frau 54, hat seit Jahren schmerzhafte Neuroborreliose, trotz mehrfacher Einnahme von Antibiotika. Eine dreimonatige Kur mit Artemisia annua (3×3) und Moringa (3×1) lässt die Schmerzen nach und nach und schließlich ganz verschwinden.


Tipp aus der Naturheilkunde

So wirkt Weißdorn auf das Herz
Der Weißdorn ist ebenfalls eine hervorragende Heilpflanze zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems. Er stabilisiert den Herzrhythmus, beruhigt bei nervösem Herzrasen und kann ebenfalls helfen, einen zu hohen Puls zu senken. Er wirkt allerdings nicht sofort bei akutem, sehr starkem Herzrasen oder Schwindel und kann schulmedizinische Medikamente (wie Betablocker) nur bei leichten Beschwerden ersetzen. Wenn man aber regelmäßig Blutdruck und Puls misst, dann kann man rechtzeitig mit Weißdorn gegensteuern. Seine Flavonoide und oligomeren Procyanidine (OPC) erweitern die Herzkranzgefäße. Dadurch wird der Herzmuskel besser mit Sauerstoff und Blut versorgt. Die Schlagkraft des Herzens wird gestärkt, ohne dass der Blutdruck negativ beeinflusst wird.

Weißdorn in der TCM
In der TCM wird ein hoher Puls in Verbindung mit „Herz-Feuer“ als ein Zustand von überschüssiger Hitze (Yang-Überschuss) und Unruhe im Funktionskreis des Herzens verstanden. Dies führt häufig zu emotionaler Anspannung und Schlafstörungen. Der Weißdorn wirkt laut TCM „Herz-Feuer“ entgegen und beruhigt den Geist. „Herz-Feuer“ zeigt sich in einer roten Zungenspitze und äußert sich in zahlreichen Symptomen wie Angstzuständen, Ruhelosigkeit bis hin zu manischen Zuständen, Einschlafstörungen, lebhaften Träumen und Herzklopfen. Häufig treten außerdem Hitzegefühle im Kopfbereich, Durst, trockene und entzündete Mundschleimhäute sowie Zahnfleischprobleme auf. Auch Stottern, zu schnelles Sprechen, starkes Gefühl von Zeitdruck („Herz-Feuer-Patienten geht alles zu langsam“), stark konzentrierter Harn sowie eventuell blutiger Harn und brennende Schmerzen beim Wasserlassen werden damit in Verbindung gebracht.


Tipp aus der Tierheilkunde

Brahmi für den nervösen Hund
Brahmi senkt Vata und Kapha, stärkt Geist, Nerven und Psyche, lindert innere Anspannung, Nervosität und Verlassensängste. Denn Brahmi wirkt beim Hund als natürliches Nerventonikum, das angstlösend, stressreduzierend und gedächtnisfördernd wirkt. Es beruhigt den Organismus, ohne das Tier zu sedieren oder müde zu machen, und fördert stattdessen die geistige Klarheit und Regeneration. Dabei verbessert Brahmi die Durchblutung des Gehirns und die neuronale Vernetzung. Das ist besonders bei älteren Hunden mit kognitiver Dysfunktion (Demenz) hilfreich, da es die Konzentration und Reaktionsfähigkeit sichtlich verbessern kann.

Brahmi hilft dem Hund auch, besser mit Stresssituationen (wie Trennungsangst oder Geräuschempfindlichkeit) umzugehen, indem es innere Unruhe auf natürliche Weise reguliert. Nach Operationen oder bei neurologischen Beschwerden unterstützt Brahmi die Erholung des Nervensystems. Die Wirkung tritt nach 3 bis 8 Wochen voll ein. Zwei Kapseln Tagesdosis sind in etwa auf einen Menschen mit 70 kg Gewicht zugeschnitten. Für den Hund nimmt man entsprechend dem Gewicht auch nur einen Teil eines Kapselinhalts.


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Auf unserem Vereinsportal natursubstanzen.com haben wir mittlerweile 60 lebe natürlich Gesundheitsmagazine und mehr als 487 Artikel zu zahlreichen Themen rund um Gesundheit, Ernährung und Naturheilkunde veröffentlicht. 

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Ihre
Doris Steiner-Ehrenberger
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Rechtlicher Hinweis:

Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen können die Beratung durch einen Arzt nicht ersetzen – sie sind keine medizinischen Anweisungen. Die Informationen dienen der Vermittlung von Wissen und können die individuelle Betreuung bei einem Sprechstundenbesuch nicht ersetzen. Die Umsetzung der hier gegebenen Empfehlungen sollte deshalb immer mit einem qualifizierten Therapeuten abgesprochen werden. Das Befolgen der Empfehlungen erfolgt auf eigene Gefahr und in eigener Verantwortung.

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