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08. Vereinsnewsletter 2026 – Vitamin B-Komplex, Vitalpilze, Weihrauch und mehr …

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Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Naturheilkunde!

Den Vitamin B-Komplex benötigt fast jeder, so umfassend wichtig sind seine Wirkungen und der Bedarf ist aus vielerlei Gründen oft erhöht – durch Medikamente, Stress, unzureichende Ernährung oder die Stoffwechselstörung HPU. Mit dieser Stoffwechselstörung beschäftigen wir uns gerade intensiv und werden spätestens im nächsten Jänner einiges dazu präsentieren können. Auch mit ADHS übrigens, das häufig mit HPU verbunden ist und selbst bei Erwachsenen immer häufiger diagnostiziert wird. Auch das Thema Histamin kann mit HPU in Verbindung stehen. Histamin scheint überhaupt derzeit ein unbewältigtes Problem von sehr vielen zu sein.

Vitamin B-Komplex bei Histaminintoleranz
Der Vitamin B-Komplex aus Quinoa ist bei Histaminintoleranz oft sehr wichtig. Denn bestimmte B-Vitamine sind entscheidend für den reibungslosen Histaminabbau im Körper. Vitamin B6 dient als wichtiges Co-Enzym für die Diaminoxidase (DAO), das hauptverantwortliche Enzym zum Abbau von Histamin. Bei einem Mangel kann Histamin nicht effektiv abgebaut werden. Auch Vitamin B12 ist wichtig. Es unterstützt die Methylierung – einen körpereigenen Prozess zur Histaminregulation und -entgiftung.

Vitamin B-Komplex aus Quinoa enthält aktives Vitamin B12!
Für die Herstellung von PANMOL® Rohstoffen wird Bio Quinoa in einer Nährstoff-Lösung eingeweicht. Diese Lösung enthielt seit jeher Cyanocobalamin als Vitamin B12 Quelle. Im Zuge der Keimung wurde dieses Cyanocobalamin dann zum Teil in andere, biologisch aktive Formen wie Methylcobalamin umgewandelt. Nichtsdestotrotz wird auf Labels und Dokumenten oft die Ausgangssubstanz Cyanocobalamin angeführt. Dies führt verständlicherweise zu Verwirrung, ist doch gleichzeitig von pflanzlichem Rohstoff und synthetischem Cobalamin die Rede. Seit einem halben Jahr ist nun aber die Nährlösung selbst auf Methylcobalamin umgestellt. Dies ist natürlich ein Vorteil, weil immer wieder angefragt wurde, ob der Komplex aktiviertes Vitamin B12 enthält, was zwar immer so war, aber nicht am Etikett stehen durfte.

Was ist der Vorteil von aktivem Vitamin B12?
Der Hauptvorteil von Methylcobalamin gegenüber der synthetischen Form Cyanocobalamin liegt darin, dass es sich um eine natürliche, bioaktive Form von Vitamin B12 handelt, die nicht erst in der Leber umgewandelt werden muss, wodurch es dem Stoffwechsel schnell zur Verfügung steht – etwa dem Nervensystem. Die zelluläre Aufnahme von Methylcobalamin im Nervensystem ist exzellent, weshalb es eine hohe nervenschützende Wirkung besitzt und der Abbau von Histamin im Körper schnell erfolgen kann. Da es direkt im Nervengewebe wirkt, wird es häufig auch erfolgreich bei Nervenschmerzen und peripherer Neuropathie eingesetzt. Methylcobalamin ist als Coenzym außerdem direkt daran beteiligt, das gefäßschädigende Homocystein in die Aminosäure Methionin umzuwandeln. Anders als die synthetische Vitamin B12-Form Cyanocobalamin enthält es keine Spuren von Cyanid. Das macht es besonders sicher für Raucher oder Menschen mit Entgiftungsstörungen. Wie alle B12-Formen unterstützt Methylcobalamin den Energiestoffwechsel, die Bildung roter Blutkörperchen sowie die Psyche und lindert Müdigkeit. Es eignet sich ideal für die vegane oder vegetarische Ernährung oder für alle mit Resorptionsstörungen im Magen-Darm-Trakt.

Kein „Flush“ beim Niacin im Vitamin B-Komplex aus Quinoa
Normalerweise ist bei Histaminintoleranz die Einnahme von Vitamin-B-Komplex ein heikles Thema, da speziell Niacin einen „Flush“ auslösen kann. Das zeigt sich bei empfindlichen Personen an einer Hautrötung im Gesicht, an Nacken und Armen sowie an sonstigen Körperarealen, inklusive Juckreiz, Hitzegefühl oder Nesselausschlag. Bei unserem Vitamin B-Komplex aus Quinoa wird Nicotinamid in der Ausgangs-Vitaminlösung eingesetzt. Von dieser Verbindung ist kein Flush zu erwarten – sie ist sozusagen flushfrei, auch wenn es während des Keimvorganges zu einem minimalen Teil in Nicotinsäure umgewandelt wird (etwa 3-4 mg pro Gramm). Nicotinsäure löst erst ab Dosen von ca. 30 bis 50 mg, bei vielen sogar erst bei 100 mg, eine Flush-Symptomatik aus.

Was Histaminintolerante bei Nahrungsergänzung beachten müssen
Zusatzstoffe sollten in Nahrungsergänzung bei Histaminintoleranz nicht enthalten sein. Besonders gilt das für Histaminfreisetzer wie z.B. Zitronensäure, Citrate, Fruktose, Laktose und Lecithin. Das schließt von unseren Produkten die Micro Base aufgrund der Citrate aus und sehr Empfindliche vertragen möglicherweise auch kein Baobab. Bei Magnesium haben wir dem jetzt Rechnung getragen, indem wir Tri-Magnesiumcitrat im Magnesium 5 in 1 ersetzt haben durch Magnesiumtaurat und auch auf Magnesiumoxid wird künftig verzichtet, es wird durch Magnesiumlysinat ersetzt. Die neue Rezeptur wird schätzungsweise ab Ende des Jahres umgestellt sein.

Entzündungen mit Vitalpilzen hemmen statt Medikamenten?
Wie geht man mit besonderen Wirkungen der Vitalpilze um, etwa der Hemmung der Phospholipase A₂? Sie ist zwar bei entzündlichen Prozessen wie Asthma, Allergien, Autoimmunerkrankungen und rheumatischen Beschwerden grundsätzlich günstig, aber bei Daueranwendung vielleicht doch nicht?

Kortison wirkt radikal
Glukokortikoide wie Kortison wirken über die Blockierung der Phospholipase A₂ gegen Entzündungen. Dabei wird die Freisetzung der Arachidonsäure aus Zellmembranen gehemmt, wodurch die Produktion von entzündungsfördernden Eicosanoiden (wie Prostaglandinen und Leukotrienen) gestoppt wird. Da dadurch die Schmerzreize ausbleiben, wird der Schmerz gelindert.

Deshalb hat Kortison Nebenwirkungen
Phospholipasen sind jedoch auch lebenswichtige Enzyme für grundlegende Körperfunktionen. Eine dauerhafte, medikamentöse Hemmung kann daher zu Magengeschwüren, Störungen im Stoffwechsel, in der Wundheilung und in der Immunabwehr führen und die Regeneration verlangsamen.

Vitalpilze wirken sanfter
Doch während die Hemmung der Phospholipase A₂ bei synthetischen Entzündungshemmern radikal geschieht, wirken die in Vitalpilzen enthaltenen Triterpene sanft hemmend und regulierend – ohne dabei die schweren Nebenwirkungen einer dauerhaften Kortisontherapie auszulösen. Die krankhaft gesteigerte Enzymaktivität bei Entzündungen wie Rheuma oder Dermatitis wird gebremst, die lebenswichtigen Basisfunktionen des Enzyms wird aber nicht völlig lahmgelegt. Die Beta-Glucane der Pilze sorgen dafür, dass das Immunsystem nicht abfällt, sondern moduliert wird.

Vitalpilze sind – mit Einschränkungen – für den Langzeiteinsatz geeignet
Wegen der kortisonähnlichen Wirkung muss man die Dauereinnahme von Vitalpilzen nicht fürchten. Aber es kann andere Gründe geben, warum man pausiert. Das gilt vor allem für die entwässernden Pilze Polyporus und Fu ling. Bei einer unkontrollierten Langzeiteinnahme ohne entsprechenden Bedarf kann dies zu einem Flüssigkeits- oder Elektrolytverlust führen.

Bei Yin-Mangel helfen andere Vitalpilze
Gerade der Fu ling ist zwar durch seine milzstärkende Wirkung für den Langzeiteinsatz ideal, wenn aber keine pathogene Feuchtigkeit, sondern bereits ein Yin-Mangel vorliegt, ist etwa der Pleurotus Vitalpilz zur Milzstärkung geeigneter. Ein Yin-Mangel zeigt sich an einer roten, trockenen Zunge, oft ohne oder mit sehr wenig Zungenbelag. Typisch sind zudem Risse, eine eher schmale Form und in schweren Fällen eine spiegelnde Oberfläche (Lackzunge). Begleitsymptome sind oft innere Unruhe, Schlafstörungen oder Hitzewallungen. Wer unter Nachtschweiß leidet, sollte sich die Zunge ansehen! Mit zunehmendem Alter können wir immer weniger Yin aufbauen und die Yin-spendenden Pilze, vor allem Auricularia und Tremella, werden immer beliebter.

Wie Sie Arachidonsäure reduzieren
Arachidonsäure kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor. Um den Spiegel im Körper zu senken:

  • Fleischkonsum reduzieren (maximal 2–3 kleine Portionen pro Woche, vor allem rotes Fleisch).
  • Versteckte Quellen meiden (Schweineschmalz, Speck, Leber und fettreiche Wurstwaren).
  • Milchprodukte und Eier einschränken (fettreduzierte Produkte und mageren Käse bevorzugen, Eierkonsum auf 1–2 pro Woche begrenzen).
  • Krillöl – mit möglichst viel Astaxanthin. Arachidonsäure muss nicht komplett auf null gesetzt werden. Wichtiger ist es, gleichzeitig die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren zu erhöhen, da es die Bildung der entzündungsfördernden Stoffe aus der Arachidonsäure blockiert.

Astaxanthin ist bis zu 6.000-mal stärker als Vitamin C
Da Astaxanthin sowohl fett- als auch wasserlöslich ist, kann es in allen Geweben wirksam sein. Astaxanthin gilt insbesondere als Anti-Aging-Wirkstoff und kann Alterungsprozessen in Gehirn, Augen und Haut entgegenwirken. Vor allem eine größere Menge Astaxanthin (ab 4-6 mg) ist relevant, denn der Carotinoid-Komplex kann die Vorstufen der Arachidonsäure verringern, indem er die Fettsäureoxidation anregt, entzündungsfördernde Zellsignale (wie den AMPK-SIRT1-Signalweg) hemmt und Enzyme, die maßgeblich an der Schmerz- und Entzündungsentstehung beteiligt sind. Wichtige Marker wie das C-reaktive Protein (CRP) und Prostaglandine werden nachweislich reduziert.

Weiterer Entzündungshemmer, anderer Wirkhintergrund: Weihrauch
Ein Entzündungshemmer, der die Prostaglandin-hemmende Wirkung eines Vitalpilzes ergänzen kann, ist der Weihrauch. Er senkt die 5-Lipoxygenase und damit bremsend auf Leukotriene, tritt also erst später auf den Plan (als Lox/Cox-Hemmer). Indem er selektiv auf den Leukotrien-Pfad wirkt, sorgt er laut neuerer Forschung teils dafür, dass Immunzellen von Entzündungsförderung auf entzündungsauflösende Botenstoffe (Resolvine) umschalten.

Weihrauch ist nicht gleich Weihrauch!
Zusätzlich vermindert ein auf AKBA standardisiertes Weihrauch-Präparat (Weihrauch AKBAmax® ist auf 10 % AKBA standardisiert) auch die Aktivität der entzündungsfördernden und -aufrechterhaltenden humanen Leukozyten-Elastase (HLE). Die einzigartige Eigenschaft, diese beiden Enzyme gleichzeitig zu hemmen, ist einer der großen Vorteile des heiligen Harzes. Die Boswelliasäuren hemmen auch den Tumor-Nekrose-Faktor (TNF, Botenstoff für Entzündungen). Wichtig bei unserem Extrakt: Weihrauch hemmt außerdem die Zellvermehrung durch Kinasenhemmung. Jedoch können hier ß-Boswelliasäuren bei ungünstigen Umständen statt einer Hemmung sogar eine Stimulierung der Kinasen bewirken und es kann erst recht zu Zellvermehrung, vermehrter Bereitstellung der Arachidonsäure und dadurch Anheizen der Entzündung sowie verstärkter Thrombozytenaggregation (Blutverdickung) kommen. Aus diesem Grund enthält AKBAmax® dezidiert keine ß-Boswelliasäuren.

Wo kann Weihrauch erfolgreich eingesetzt werden?
Akne, Asthma, Astrozytom, Autoimmunhepatitis, Autoimmunthrombopenie, Cluster-Kopfschmerz, Colitis ulcerosa, Glioblastom, Hashimoto-Thyreoiditis, Heuschnupfen, kollagene Kolitis, Migräne, Morbus Boeck, Morbus Crohn, Neurodermitis, Psoriasis, Rosacea, Rheuma, Sklerodermie, Uveitis, interstitielle Zystitis


Fallberichte aus dem Therapeuten-Netzwerk

Angst vorm Zahnarzt
Frau 65
, befürchtet größere Komplikationen an einem Implantat und nimmt morgens zur Beruhigung zwei Kapseln Brahmi. Zwei Stunden später spürt sie die Wirkung bereits und ist kurz darauf beim Zahnarzttermin (der auch noch glimpflich ausging) völlig entspannt.
 
Darmentzündung
Frau
, hatte vor einem Jahr extrem starken Durchfall. Eine Stuhluntersuchung ergab extrem hohes Calprotectin, was auf eine Entzündung im Darm hinwies. Erreger waren nicht nachweisbar. Eine Ultraschalluntersuchung bestätigte die Entzündung. Sie behandelte sich selbst sofort mit entzündungshemmendem Weihrauch und Guggul (Kapseln, normale Dosierung). Die Koloskopie 5 Wochen nach der Ultraschalluntersuchung konnte keine Entzündung mehr nachweisen – das Calprotectin war fast im Normbereich. Das ist besonders wichtig, da erhöhtes Calprotectin ein erhöhtes Darmkrebsrisiko anzeigt.
 
Haarausfall, Knie- und Hüftschmerzen
Frau 72
, hatte Haarausfall, nichts hat geholfen, und sie war auch noch aufgrund von Knie- und Hüftschmerzen täglich auf Schmerzmedikamente angewiesen. Seit ein paar Monaten nimmt sie Silizium flüssig (in der Tagesempfehlung mit Wasser verdünnt) und hat nun wieder volles Haar. Außerdem berichtet sie, dass sie keine Schmerzmittel mehr benötigt und beweglich ist wie früher.
 
Zwangsstörung
Frau
, leidet an einer Zwangsstörung und hat erstmals mit ExoBDNF + Triphala + Baikal Helmkraut keine Beschwerden. Als sie schwanger wird, muss sie das Mittel allerdings absetzen und erlebt wieder eine Episode, die sie ins Krankenhaus bringt. Sie bekommt daraufhin nur das ExoBDNF alleine, da der Pediococcus acidilactici auch für Schwangere erlaubt ist. Es funktioniert wieder. Die Zwangsstörung tritt unter der Einnahme nicht mehr auf.
 
Ischias
Frau 60
, starker Ischias-Schmerz verschwindet vollständig nach wenigen Wochen durch die Einnahme von Weihrauch, MSM und Krillöl jeweils in der Tagesempfehlung.
 
Nahrungsmittelunverträglichkeit
Mann 60
, hat schon seit langem eine Glutenunverträglichkeit und reagiert auch mit starkem Magenbrennen auf Buchweizenprodukte. Im Akutfall hilft ihm nur die Einnahme von mehreren Weihrauch Kapseln.


Tipp aus der Naturheilkunde

Glyphosat und kein Ende. Oder doch? Mit Glycin vertreiben wir es aus dem Körper!
Man fasst es nicht, wie egal es der EU ist, dass Glyphosat beispielsweise unseren Darm zerstört. Sie setzt sich sogar über nationale Beschränkungen hinweg und schreibt uns in Österreich vor, dass Glyphosat trotz unserer Ablehnung bis 2033 zugelassen sein muss. Es gibt aber eine Gegenmaßnahme und die ist auch noch angenehm, weil sie gut schmeckt. Glyphosat ist ein Abkömmling der beruhigenden und angenehm süßen Aminosäure Glycin. Bei Glycin-Mangel nehmen wir vermehrt Glyphosat auf und lagern es dort ein, wo gerade ein Glycin-Mangel herrscht – und das ist vor allem der Darm. Wer Leaky-Gut, eine löchrige Darmwand und deshalb auch Reizdarm hat, ist besonders gefährdet und braucht Glycin deshalb als Schutz vor Glyphosat. Und Glycin repariert auch noch die Darmbarriere, so wie die Aminosäure Glutamin, die allerdings den Nachteil hat, dass Krebszellen sie „kapern“ und für ihr Wachstum einsetzen können. Also gefällt uns Glycin gleich noch besser! 5 g Glycin 2 x täglich leitet laut dem Entgiftungsspezialisten Dr. Klinghardt Glyphosat aus und hilft zugleich gegen Leaky-Gut sowie Colitis, entspannt, reduziert die Schmerzwahrnehmung, verjüngt die Zellen, reduziert Bluthochdruck und Homocystein und ist gleich auch noch die wichtigste Aminosäure für den Kollagenaufbau von Bindegewebe, Haut, Haare, Knorpel, Gelenke, Knochen, Augen, Zähne, Zahnfleisch, Gefäße und stabilisiert Bänder! Man kann Glycin in dieser Menge einfach anstatt Zucker verwenden!

Warum Tulsi bei Zahnfleischentzündung hilft
Wir können zwei heilende Tees (bzw. selbst aufgebrühte Extrakte) bei Zahnfleischentzündung empfehlen. Neben Triphala (unbedingt nach dem Aufwallen durch ein Baumwolltuch sieben, um Schwebstoffe zu beseitigen, die manchmal Zahnverfärbungen hervorrufen können, mit klarem Wasser nachspülen) bekämpft auch Tulsi Tee effektiv schädliche Bakterien im Mundraum, reduziert Plaque und lindert Schwellungen sowie Rötungen des Zahnfleisches. Tulsi Tee wird im Ayurveda auch für Mundspülungen eingesetzt. Die medizinische Wirkung ergibt sich durch Kombination hochkonzentrierter Pflanzenstoffe in Tulsi. Sein Eugenol besitzt stark desinfizierende, schmerzlindernde und keimtötende Eigenschaften. Es blockiert das Wachstum von Bakterien, die für Karies und Entzündungen verantwortlich sind. Seine Flavonoide und Polyphenole dienen als kraftvolle Antioxidantien. Sie schützen das entzündete Gewebe vor oxidativem Stress und unterstützen die Regeneration des Zahnfleisches. Sein Camphen und Cineol unterstützen die keimhemmende Wirkung und sorgen für frischen Atem.


Tipp aus der Tierheilkunde

Reishi hemmt die Phospholipase A2
Die enthaltenen Triterpene und Ganodersäuren wirken ähnlich wie natürliche Antihistaminika und hemmen Entzündungsprozesse ähnlich wie Kortison, wenn auch sanfter, was besonders Hunden oder Katzen mit Arthritis oder chronischen Allergien Linderung verschaffen kann. Reishi balanciert mit seinem hohen Gehalt an Beta-Glucanen auch das Immunsystem und dämpft überschießende Reaktionen. Er stärkt das Herz-Kreislauf-System, fördert die Durchblutung und entlastet die Leber. Schließlich wirkt der Pilz beruhigend auf das Nervensystem, was ängstlichen oder gestressten Hunden oder Katzen helfen kann, besser mit Stresssituationen umzugehen. Bei Tumorerkrankungen haben sich Reishi und Papayablatt als Tee zusätzlich ins Trinkwasser (oder als Kapsel) bewährt.

Akazienfaser zur Nierenentlastung
Wenn in der Tierarztpraxis Blut abgenommen wird, sind Kreatinin und Harnstoff die wichtigsten klassischen Werte, um die Arbeit der Nieren zu prüfen. Sind beide Werte im Blut zu hoch, arbeiten die Nieren oft nicht mehr richtig und eine Nierenschwäche ist entstanden. Doch die Nieren von Hunden und Katzen kann man unmittelbar über die sogenannte Darm-Nieren-Achse entlasten, wenn man Akazienfaser ins Futter gibt. Die löslichen Ballaststoffe binden harnpflichtige Substanzen wie Harnstoff und Kreatinin und senken systemische Entzündungswerte im Körper. Kreatinin entsteht beim normalen Arbeiten der Muskeln. Der Wert bleibt meist gleich, wenn die Nieren gesund sind. Harnstoff entsteht beim Abbau von Eiweiß aus der Nahrung. Die löslichen Ballaststoffe der Akazienfaser (90%) binden Stoffwechselgifte wie Kreatinin bereits im Verdauungstrakt, noch bevor sie ins Blut übergehen. Sie dienen den nützlichen Darmbakterien als Nahrungsquelle und stärken deshalb in weiterer Folge auch noch die Barrierefunktion des Darms. Außerdem erholt sich das Mikrobiom schneller und die wachsende Population nützlicher Bakterien verbraucht mehr Harnstoff, der zu 46 % aus Stickstoff besteht. Die Verminderung von oxidativem Stress und Entzündungsprozessen schont zusätzlich das Nierengewebe.

Hinweise zur Fütterung

  • Hunde bis 15 kg erhalten ca. 3 g täglich (etwa 1 gestr. Teelöffel)
  • Hunde bis 25 kg erhalten ca. 5 g täglich (etwa 1 gehäufter Teelöffel)
  • Hunde ab 30 kg erhalten ca. 10 g täglich (etwa 1,5 gestr. Esslöffel)
  • Katzen erhalten etwa 1 bis 2 Gramm pro Tag

Beginnen Sie mit einem Viertel der Menge und steigern Sie diese über mehrere Tage langsam, damit sich der Darm daran gewöhnen kann. Idealerweise wird das Pulver mit etwas Wasser angerührt und erst dann unter das Nassfutter gemischt.


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Auf unserem Vereinsportal natursubstanzen.com haben wir mittlerweile 62 lebe natürlich Gesundheitsmagazine und mehr als 500 Artikel zu zahlreichen Themen rund um Gesundheit, Ernährung und Naturheilkunde veröffentlicht. 

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Wenn Sie diese Natursubstanzen, im Beitrag ausprobieren oder regelmäßig zur Vorsorge einnehmen möchten, so empfehlen wir Ihnen den österreichischen Vertrieb AQUARIUS-nature mit der Natursubstanzenserie lebe natur®.

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Herzliche Grüße
Ihre
Doris Steiner-Ehrenberger
Vereinsgründerin und Obfrau

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Handy: +43 664 3111387 | werktags von 8-12 h
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Lebe natur
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