Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Naturheilkunde!
Ein großer Vorteil unserer Manufaktur ist es, auf sich ändernde Gegebenheiten sehr schnell reagieren zu können. Prozesse, für die andere mehrere Wochen Vorlauf/Produktionszeit benötigen, sind bei uns binnen drei Tagen durch. Darum: Wir haben ab sofort ein Chondroitin-Alternativ-Produkt mit Guggul statt Glucosamin! Damit sind die beiden stärksten Arthrose-Mittel vereint: Chondroitin und Guggul! Mit dabei ist auch MSM. Für die Kunden ist das ein großer Vorteil, man braucht fortan nur ein Produkt statt zwei. Denn nichts wirkt unserer Erfahrung nach besser bei Arthrose als Chondroitin und Guggul.
Der Grund war aber ein anderer: Studie zu Glucosamin
Warum das jetzt so schnell gehen musste, liegt an einer gerade erst erschienenen Studie unter der Leitung der University of Florida (veröffentlicht im Fachjournal „Nature Metabolism“), die Glucosamin in ein schlechtes Licht in Bezug auf die Entstehung von Alzheimer stellt. Glucosamin ist ein seit Jahrzehnten intensiv bei Gelenkschmerzen verwendeter Rohstoff, den selbst Orthopäden zusammen mit Chondroitin empfehlen. Die Beobachtung der Anwender war über Jahrzehnte: Glucosamin hilft bei Arthrose, überhaupt in Kombination mit Chondroitin.
Keine Sorge bei Sportlern und im mittleren Alter
Für Sportler und andere Gesunde stimmt das auch weiterhin. Aber bei Alzheimer-Gefährdeten oder an Alzheimer-Erkrankten kann Glucosamin potentiell durch das Auslösen verstärkter Zuckeranlagerung an Proteine im Gehirn einen ungünstigen Verlauf von Demenzerkrankungen begünstigen – ein Prozess, der als Hyperglykosylierung bezeichnet wird und der den kognitiven Abbau beschleunigt.
Wie Alzheimer bei Älteren gefördert wird
Durch Hyperglykosierung entstehen AGEs (Advanced Glycation Endproducts, auch als „Verzuckerungsprodukte“ bezeichnet). Man nennt sie oft „verzuckerte Proteine“, da sie durch die Verbindung von Zucker mit Eiweiß oder Fett entstehen. Hohe Blutzuckerwerte kurbeln die Bildung von AGEs im Körper zusätzlich an. AGEs lagern sich unter anderem in Blutgefäßen, Haut und Organen ab, was zu Gefäßversteifungen, beschleunigter Hautalterung und eben Alzheimer führt, indem sie sich im alternden Gehirn anreichern und vermehrt in den für Alzheimer typischen Amyloid-Plaques und Tau-Fibrillen gefunden werden. Die Bindung von AGEs an den dafür vorgesehenen Rezeptor (RAGE) löst im Gehirn oxidativen Stress und chronische Entzündungen aus. Dieser permanente „Notruf“ schädigt die Mitochondrien (die Kraftwerke der Zelle) und führt letztendlich zum Absterben der Nervenzellen. Da RAGE auch als Rezeptor für schädliches Beta-Amyloid dient, verstärkt sich die Interaktion zwischen AGEs, RAGE und Beta-Amyloid gegenseitig, was seine Neurotoxizität im Gehirn erhöht.
Kritik an der Studie
Glucosamin passiert die Blut-Hirn-Schranke und kann die Zuckeranlagerung zusätzlich verschlimmern. Aber in der Studie – an Mäusen (!) – wurde eine unrealistische, dreimal höhere Dosis Glucosamin eingesetzt, die hochgerechnet auf den Menschen, niemand einnehmen würde. Das ist sehr oft das Übel bei Studien. Niemand nimmt 2700 mg Glucosamin täglich, was 9 Kapseln Chondroitin + MSM + Glucosamin entspräche. Und wie sieht es mit der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen aus? Dass eine Alzheimer-Maus auf eine so unnatürliche Ernährung von vorneherein negativ reagieren kann, weil ihr Stoffwechsel nicht darauf ausgerichtet ist, ist genauso ein Kritikpunkt wie die Frage, inwieweit ein für Alzheimer genetisch anfälliges Tier überhaupt mit einem Menschen vergleichbar ist, der nicht diese extreme Disposition hat. Es gibt darüber hinaus noch viele weitere gravierende Schwachpunkte der Studie, zu der wir im Anhang eine Stellungnahme verfasst haben.
„Demenz-Treiber Glucosamin“, eine überzogene Aussage, die dennoch nach einer Alternative verlangt
Aber es soll sich niemand fürchten wegen unreflektierten Aussagen in Medien, die von „Glucosamin als Alzheimer-Auslöser“ sprechen (und sich freuen, dass man der Naturheilkunde etwas anlasten kann). Bei solchen Aussagen bleibt „immer etwas im Gedächtnis hängen“. Darum haben wir mit der Mischung Chondroitin + MSM + Guggul eine gute, wenn nicht noch bessere Alternative im Falle von Arthrose geschaffen für alle jene, die ein erhöhtes Demenzrisiko haben könnten.
Verzuckerung durch Ernährung Es gibt allerdings noch etliche weitere Ursachen für erhöhte AGEs-Bildung. 1. Erhöhter Blutzucker
2. Stark gebräunte Speisen wie Gegrilltes, Gebratenes, Frittiertes oder Gebackenes (Maillard-Reaktion) und stark verarbeitete Lebensmittel wie Wurst und Käse
3. Oxidativer Stress durch Entzündungen im Körper
All das fördert die AGEs-Bildung massiv, unabhängig vom reinen Zuckerangebot. Warum trifft Alzheimer Ältere?
Einer der Hauptgründe ist, dass die Fähigkeit zur AGEs-Ausscheidung im Alter abnimmt.
Was hilft dagegen generell? Ankaflavin und Monascin!
Wenn sich im zunehmenden Alter der Abbau von AGEs reduziert, müssen sich die körpereigenen Werte natürlich erhöhen. Deshalb plädieren wir immer wieder für Ankaflavin und Monascin aus rotem Reis, der weit mehr ist als ein Cholesterinsenker. Er optimiert die AGEs-Ausscheidung und reduziert die Ursachen wie oxidativer Stress, Entzündungen, Insulinresistenz und Fettstoffwechselstörungen! Daher ist er auch phantastisch zur Vorbeugung von Alzheimer, wobei er auch noch das Gen zur Bildung des BDNF-Proteins, den wichtigsten Nervenschutzstoff, anregt.
Die bestehenden Produkte gibt es weiterhin
Sowohl Chondroitin + MSM + Glucosamin als auch Guggul + Pleurotus und Guggul + Triphala gibt es weiterhin, weil jede dieser Rezepturen Aufgaben erfüllt, die benötigt werden. Glucosamin ganz zu verteufeln, sehen wir auch nicht als sinnvoll an, und Guggul ist in den beiden weiteren Mischungen beliebt durch folgende Eigenschaften. Zur Unterscheidung, was wann besser geeignet ist: Triphala öffnet das Gewebe für tiefes Eindringen und Pleurotus gleicht die Milz-Qi-Schwäche, aus der Feuchtigkeit und dann Schleim entsteht, besonders gut aus: Ausleitung von blockierendem Schleim in Geweben (+Pleurotus: Cellulite, schlaffes Bindegewebe), Gefäßen (+Pleurotus: Gefäßablagerungen), Darm (+Triphala: Ablagerungen, Durchfall, Colitis ulcerosa), Gelenken (+Pleurotus oder +Triphala), Schleimhäuten (+ Pleurotus: Verschleimung durch Erkältung und Feuchtigkeitsüberschuss), in Myomen oder Zysten Fettstoffwechsel: Senkung von LDL-Cholesterin und Triglyceriden Gewichtsmanagement: Stoffwechselaktivierung, Abnehmen Haut: unreine Haut und Akne Entzündungen: insbes. Gelenke, Haut, Knochen Die Studie des „Pioniers der Lebensstilmedizin“
Dean Ornish hatte bereits 2024 zeigen können, dass sich durch die Kombination aus vollwertiger, pflanzlicher, fettarmer Ernährung, täglichem Walking, Meditation und Nahrungsergänzung das Demenzrisiko rückbilden kann. Unfassbar, oder? Zuvor hat er das schon bei Verengungen an den Herzkranzgefäßen oder bei fortgeschrittenem Prostatatumor (nicht-aggressiver Form) gezeigt. Allerdings muss die Ernährung entscheidend verändert werden, um positive Effekte zu zeigen, ja, die Situation sogar umzukehren, und das binnen nur fünf Monaten. Da kam es bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Gehirnfunktion. (Effects of intensive lifestyle changes on the progression of mild cognitive impairment or early dementia due to Alzheimer’s disease: a randomized, controlled clinical trial. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11157928/)
Zwei Schlussfolgerungen sind aus der Studie zu ziehen
Ornish lässt es nicht mit „ein bisschen“ Ernährungstherapie oder einer „ausgewogenen“ Ernährung gut sein, sondern die Ernährung muss entscheidend verändert werden. Offenbar hat er, wie schon bei Herzkrankheiten und Prostatakrebs, damit recht. Ein weiterer Aspekt ist die zusätzlich eingesetzte Nahrungsergänzung: Curcuma, Omega-3-Fettsäuren aus Algenöl, Vitamin B12, Q10 und ein Probiotikum. Vor allem aber der Hericium Vitalpilz! Ob nun alles zusammen den Effekt verursacht hat oder die Kombination aus Ernährung, Bewegung und Stressreduktion auch ohne Nahrungsergänzung wirksam gewesen wäre, bleibt offen. Aber die Studie gibt erste Hoffnung, dass Demenz im Alter doch kein Schicksal sein muss.
Fallberichte aus dem Therapeuten-Netzwerk
Sonnenallergie großflächig
Frau 66, hat Sonnenallergie am ganzen Körper. Durch Einnahme von Aloe Vera und Granatapfel (Tagesdosis) war der Ausschlag innerhalb von einer Woche weg. Sie kann sich jetzt wieder für eine halbe Stunde ohne Beschwerden in die Sonne legen. Eine Erklärung für diese Wirkungen geben wir im Tipp aus der Naturheilkunde.
Cholesterin
Frau 64, hatte vor ca. 5 Jahren schon hohe Cholesterinwerte. Ein Carotis-Ultraschall zeigte auch schon Plaques in der Carotis, sodass die Internistin ihr ein Statin verschrieben hat, das sie gar nicht vertragen hat. Sie bekam starke Muskelkrämpfe. Laut Ärztin hätte sie 20 mg nehmen sollen. Eine Dosisreduktion auf 10 mg Statin und zusätzlich eine Kapsel Ankaflavin + Monascin + Olivenblatt hat noch keinen wesentlichen Erfolg gezeigt. Die Cholesterinwerte reduzierten sich nur mäßig. Ein Umstieg auf 5 mg eines anderen Statins (Rosuvalan) in Kombination mit einer Kapsel Ankaflavin + Monascin + Olivenblatt hat nun den durchschlagenden Erfolg gebracht. Der Cholesterinwert war noch nie so niedrig wie jetzt und liegt im Normbereich. Ein neuerlicher Ultraschall hat auch vor kurzem gezeigt, dass die Plaques weniger geworden sind, sodass sie nun von der Internistin angeordnet, nur mehr alle 2 Tage die 5 mg Rosuvalan nehmen muss. Die Kapsel Ankaflavin + Monascin + Olivenblatt wird sie weiter einnehmen. Die übliche Tagesdosis von zwei Kapseln wollte sie wegen ihres empfindlichen Magen-Darm-Trakts nicht probieren.
Verstopfung
Frau, leidet seit Jahren unter Verstopfung und hat schon sehr viel ausprobiert. Nach 2 Wochen Einnahme des neuen Lactobac 15 Stämme hat sich dieses Problem gelöst. Sie nimmt täglich 2 Kapseln und ihr Darm entleert sich täglich mit Leichtigkeit.
Autismus, ADHS und Epilepsie
Junge 12, sehr starke Unruhe. Die Epilepsie ist durch Medikamente gut im Griff, aber der Schulbesuch ist sehr schwierig. Nach ein paar Tagen Einnahme einer Kapsel Brahmi täglich bessert sich das gewaltig. Er ist viel ruhiger, bedachter, hat auch weniger Ängste. Brahmi -Extrakte können sowohl GABA-Rezeptoren hochregulieren als auch den GABA-Abbau (die GABA-Transaminase) hemmen und erhöhen auf diese Weise den GABA-Spiegel im Gehirn. Seine angstlösende Wirkung ist mit dem GABA-A-Rezeptor-Agonisten Lorazepam vergleichbar. Die GABAerge Wirkung liefert eine der Erklärungen dafür, warum Brahmi Angst und Stress so gut reduzieren kann.
Gerstenkorn
Frau 33, Gerstenkorn am unteren Augenlid. Sie nahm 3 x 2 Kapseln Baikal Helmkraut und sprühte kolloidales Silber mehrmals täglich aufs geschlossene Auge und massierte es leicht ein. Nach 4 Tagen ist das Gerstenkorn verschwunden.
Regelbeschwerden
Frau 18, hat viel Stress in der Schule, mal heftige und langanhaltende Regelblutungen, manchmal bleiben sie aus. Sie bekommt Brahmi 2 x 1 Kps und Rotklee + Yams + Mönchspfeffer 2 x 1 Kps, wodurch sich die Regel normalisiert und sie auch viel ruhiger wird.

Tipp aus der Naturheilkunde
Sonnenallergie – was jetzt zu beachten ist
Sonnenallergie bessert sich bei den meisten, wenn sie sich längerfristig gut mit Vitamin D versorgen, bevor sie in die Sonne gehen. Denn ein Mangel an Vitamin D schwächt das Immunsystem und die Barrierefunktion der Haut, wodurch das Risiko für entzündliche Hautreaktionen oder Allergien grundsätzlich erhöht sein kann. Wenn UVA-Strahlen Mastzellen in der Haut stimulieren, schütten sie daraufhin vermehrt den Botenstoff Histamin aus. Dies kann auch bei Personen ohne bestehende Histaminintoleranz zu Reaktionen wie Rötungen oder Sonnenallergie führen. Darum sind natürliche Mastzellstabilisatoren jetzt willkommen wie Acerola mit Zink, Tulsi Tee, Baikal Helmkraut, Curcumin, Mariendistel, Magnesium und viele mehr.
Granatapfel
Dank der starken antihistaminischen Wirkung seiner Ellagsäure ist auch der Granatapfelextrakt ein guter Mastzellstabilisator. Er kann aufgrund seiner entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften als natürliche Unterstützung hilfreich sein und Histaminreaktionen reduzieren.
Aloe Vera
Die Aloe Vera wirkt ebenfalls als natürlicher Mastzellstabilisator, wodurch die Freisetzung von Histamin im Körper reduziert wir. Sie hemmt neben Histamin auch Prostaglandin, was sie zu einem beliebten Mittel zur Beruhigung von Magen-Darm-Beschwerden, Schleimhautentzündungen und Hautreizungen macht. Sie wird sowohl äußerlich (bei Sonnenbrand, Neurodermitis) als auch innerlich (bei Reizdarmsyndrom) angewendet, da sie eine gestörte Darmbarriere repariert und damit zusammenhängende Immunreaktionen lindert. Sie regt den Stoffwechsel, die endokrinen Drüsen und die Ausscheidungsorgane an, wodurch Allergene schneller ausgeschieden werden. Sie erhöht dank ihrer entgiftenden Wirkung die Allergieaufnahmetoleranz.

Tipp aus der Tierheilkunde
Baobaböl für heiße Hundepfoten
Unsere Hunde leiden jetzt besonders. Asphalt heizt sich extrem auf! Machen Sie den Handrücken-Test: Können Sie Ihre Hand nicht für 5 Sekunden auf den Boden drücken, ist es auch für die Hundepfoten zu heiß. Baobaböl wirkt gut bei Verbrennungen und pflegt rissige Ballen. Es ersetzt jedoch nicht das Meiden heißer Flächen! Das können nur Hundeschuhe. Dennoch ist Baobaböl günstig, da es rissige oder trockene Pfoten intensiv mit Feuchtigkeit versorgt, frei ist von Mineralöl, essenzielle Fettsäuren und natürliches Vitamin E enthält, die die natürliche Schutzschicht der Haut unterstützen und im Gegensatz zu manch anderen Ölen (wie reinem Kokosöl) relativ schnell in die Haut einzieht.
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