Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Naturheilkunde!
Das Mikrobiom ist eines der großen Gesundheitsthemen, denen wir uns jetzt vermehrt widmen. Deshalb haben wir aktuell ein neues Kombi-Probiotikum mit 15 Stämmen kreiert.

Lactobac 15 Stämme: Lactobazillen & Bifidobakterien
Unser bisher einziges Probiotikum (Lactobac Darmbakterien) besteht aus einem einzigen, aber hervorragenden, intensiv beforschten Stamm: Lactobazillus acidophilus DDS-1. Da Laktobazillen überwiegend den Dünndarm besiedeln, haben wir eine zweite Lactobac-Rezeptur entwickelt, die auch Bifidobakterien für den Dickdarm berücksichtigt. Die Kombination enthält ebenfalls den hervorragenden Lactobazillus acidophilus DDS-1 und 8 weitere Lactobazillen-Stämme (L. acidophilus, casei, paracasei, rhamnosus, helveticus, plantarum, reuteri, gasseri, delbrueckii ssp. bulgaricus), 4 Bifido-Stämme (B. animalis ssp. lactis, bifidum, breve, longum ssp. longum) und den Streptococcus thermophilus. Durch die große Anzahl unterschiedlicher ansiedelungsbereiter Darmbakterien, werden Problematiken oft von mehreren Seiten „angegangen“ und es bilden sich Synergien in den Wirkungen.
Verträglichkeit hat Vorrang! Geeignet bei Histamin-, Gluten-, Laktose-, Ballaststoffintoleranz und Fett- verdauungsstörungen
Die hier ausgewählten Stämme sind unproblematisch bei Histaminintoleranz. Die Histaminbildung ist generell stark stammabhängig. Die meisten hier verwendeten Stämme bauen Histamin sogar ab! Sie bilden außerdem Verdauungsenzyme zur Verdauung von Kohlenhydraten wie Ballaststoffen und Zucker (wie Laktose, Maltose, Saccharose, Oligosaccharide), Fetten und Eiweiß – und beugen schon damit etlichen Verdauungsbeschwerden vor. Ergänzt ist das Produkt mit der bewährten Akazienfaser.
Enthalten mehrheitlich ein besonderes Enzym
Neun dieser Stämme zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie das Enzym Acetyl-CoA-Acetyltransferase (EC 2.3.1.9) enthalten. Dadurch können sie Stoffwechselvorgänge ausführen, die für die Energieproduktion, den Auf- und Abbau von Fettsäuren und die Bildung kurzkettiger Fettsäuren (SCFAs) wie Butyrat im Darm wichtig sind und in der anaeroben Umgebung des Dickdarms überleben. Sie können „Abfallprodukte“ anderer Bakterien (Acetat) in nützliche Energie umwandeln, die Darmbarriere reparieren und den Fettstoffwechsel positiv beeinflussen. Mehr zu den Wirkungen der einzelnen Stämme: siehe Infoblatt LINK
Roter Reis mit Monacolin K: Verbot wird bereits ab Juni schlagend!
Wir sind in Österreich die einzigen, die ein rotes Reis-Produkt haben, das in der EU ab Juni erlaubt ist. Weil unser Ankaflavin und Monascin kein Monacolin K enthält, ein Wirkstoff, der Statinpräparaten vorbehalten sein wird. Ankaflavin und Monascin enthält kein Monacolin K, senkt aber LDL-Cholesterin um 20 Prozent. Es gibt allerdings, wie überall, auch hier „Ausreißer“, was wohl am genetischen Hintergrund (genetische Fettstoffwechselstörung) liegt. Wobei: Ankaflavin und Monascin haben das Potenzial, hier epigenetisch einzugreifen, wie wir etwa bei der Heilung der Eisenspeicherkrankheit schon gesehen haben. Zusätzlich zu Statinen eingenommen, senkt bzw. reguliert es Entzündungsbotenstoffe und wirkt stark antioxidativ.
Der Verein wächst – wir bieten jede Menge neuer Informationen
Da wir unsere Informationsblätter laufend weiterentwickeln, finden wir auch immer mehr Indikationen, die wir neu hinzufügen. Dadurch sind die Informationsmappen, die Therapeuten zu Beginn unserer Kooperation von uns erhalten, mit der Zeit nicht mehr ganz aktuell. In den nächsten Monaten werden über 40 Infoblätter ergänzt. Die neuen Inhalte werden wir immer im Newsletter präsentieren und das Infoblatt in der Lang- und Kurzfassung hier anfügen.
Kollagenaufbau – viele Wege führen nach Rom
Was macht man, wenn jemand Hafer (im Pro Collagen vegan) nicht verträgt, aber den Kollagenaufbau dennoch auf veganem Weg unterstützen will? Es muss nicht immer Pro Collagen vegan sein! Es gibt auch andere Natursubstanzen, die den Kollagenaufbau hervorragend anregen sowie seinen Abbau bremsen.
Progesteron fördern
Das Anliegen wird bei vielen Frauen um den Wechsel herum dringlicher, denn durch den Progesteron-Abfall kommt es da häufig zu unreiner und dünnerer Haut. Denn Progesteron ist wichtig für die Hautregeneration und den Erhalt von Kollagen. Eine Möglichkeit ist also, mit der Rotklee + Yams + Mönchspfeffer – Mischung dem Kollagenverlust gegenzusteuern.
Einige empfehlenswerte Monosubstanzen
- Der Tremella Vitalpilz ist als Schönheitspilz mit hautstraffender, kollagenfördernder Wirkung bereits gut bekannt.
- Die Aminosäuren Glycin und Lysin sind als Monosubstanzen ebenfalls bekannt und empfehlenswert.
- Gerstengrassaft fördert Zellregeneration, Kollagen und Elastizität der Haut und enthält auch Zink, Chlorophyll, Biotin sowie die Vitamine A, C und E.
- Brokkoliextrakt neutralisiert freie Radikale, die etwa durch UV-Strahlung entstehen, sorgt so für Sonnenschutz von innen, fördert die Reparatur von Hautschäden und die Kollagenproduktion.
Rezeptur für den Kollagenaufbau: Astragalus + Goji + Angelica sinensis
Es gibt kaum eine Pflanze, die das Bindegewebe besser stärkt als Astragalus (Tragant). Ihr chinesischer Name bedeutet übersetzt „die, die Organe an ihrem Platz hält“, also selbst bei einem fortgeschrittenen Kollagenverlust der Senkungsproblematik noch helfen kann. Denn Astragalus wirkt regenerierend auf Strukturproteine wie Kollagen und Elastin sowie auf deren „Produzenten“, die Fibroblasten. Kollagen ist überhaupt das wesentliche Strukturprotein für die Festigkeit und Elastizität des Bindegewebes. Die Wurzel regt den Aufbau von Kollagen an, was zu einer strafferen Haut führt und Falten reduzieren kann, und schützt die Kollagen- und Elastinspeicher der Haut, indem Enzyme gehemmt werden, die diese Strukturen abbauen. Die Wurzel ist auch reich an Antioxidantien, die die Haut vor freien Radikalen schützen und bremst damit die Hautalterung. Dazu kommt noch, dass auch die Goji Beere die Kollagenproduktion anregt. Die Angelica sinensis kann die Kollagensynthese, insbesondere Typ-I-Kollagen, ebenfalls fördern, die Hautalterung durch antioxidative Effekte verlangsamen und entzündungshemmend wirken. Sie regt die Proliferation von Hautzellen (Fibroblasten) an, was zu einer verbesserten Hautstruktur führen kann. Goji und Angelica fördern zudem die Blutbildung, wodurch sich die Durchblutung verbessert.
Wenn Sie diese Natursubstanzen, im Beitrag ausprobieren oder regelmäßig zur Vorsorge einnehmen möchten, so empfehlen wir Ihnen den österreichischen Vertrieb AQUARIUS-nature mit der Natursubstanzenserie lebe natur®.
Bambus-Mix nicht nur für die Knochengesundheit
Fast alle im Mix enthaltenen Natursubstanzen regen auch die Kollagenbildung an, was logisch ist, sind doch sowohl Haut als auch Knochen, Sehnen, Bänder und Gefäße dem Kollagen vom Typ 1 zuzuordnen (während Typ-2-Kollagen nur für die Gelenke relevant ist). Was das eine stärkt, stärkt auch das andere. Daher ist der Bambus-Mix auch ergänzend zu Aminosäureprodukten (oder proteinreicher Ernährung) oder eben das Pro Collagen vegan günstig. Vitamin C- und Zink-Spender sind noch zusätzlich sinnvoll, etwa das afrikanische Fruchtpulver Baobab, das ebenfalls als kollagenfördernd gilt. Bambusextrakt fördert Kollagen, aber nicht, indem er das Protein selbst liefert. Stattdessen wirkt er als essenzieller Katalysator für die körpereigene Produktion. Sein Silizium aktiviert spezifische Enzyme, die für den Aufbau und die Vernetzung des Kollagennetzwerks im Bindegewebe notwendig sind. Es sorgt dafür, dass die Kollagen- und Elastinfasern im Gewebe stabil bleiben, was die Elastizität der Haut verbessert. Ohne ausreichend Silizium können Fibroblasten (Bindegewebszellen) Kollagen jedenfalls nicht effizient produzieren, selbst wenn genug Aminosäuren vorhanden sind. Die im Bambus enthaltenen Antioxidantien (Flavonoide) schützen bestehende Kollagenstrukturen vor oxidativem Stress und vorzeitigem Abbau.
- Korbfarn Extrakt (Drynaria fortunei, Gu Sui Bu) hemmt Enzyme, die für den Abbau von Kollagen verantwortlich sind und regt die Kollagenproduktion in den tieferen Hautschichten an, wodurch sich die Elastizität der Haut verbessert.
- Cordyceps Vitalpilz regt die körpereigene Kollagenproduktion an und kann die Regeneration von Hautzellen durch antioxidative Prozesse fördern.
- Aminosäure Lysin ist ein Grundbaustein für die Kollagensynthese.
- Shilajit Extrakt kann den Aufbau von Kollagen ebenfalls unterstützen. Studien deuten darauf hin, dass die Genexpression der Kollagensynthese erhöht wird. Shilajit wird auch eine unterstützende Wirkung bei der Gewebereparatur zugeschrieben.
- Vitamin D unterstützt indirekt den Aufbau von Kollagen und ist entscheidend für die Gesundheit von Haut und Bindegewebe. Es ist kein direkter Baustein, fördert jedoch die Aktivität der Fibroblasten – derjenigen Zellen, die Kollagen produzieren. Außerdem reguliert es Entzündungsprozesse, die Kollagen abbauen. Ein guter Vitamin D-Spiegel ist essenziell für die Hautelastizität. Während das Alter die Kollagen-Eigenproduktion verringert, kann ein optimaler Vitamin-D-Spiegel die Hautelastizität und Feuchtigkeit unterstützen.
- Vitamin K2 steigert die Kollagenproduktion, indem es die Synthese, Akkumulation und Produktion von Kollagen durch Osteoblasten (knochenbildende Zellen) fördert.
Humanes Papillomavirus (HPV) – was hilft dagegen?
Mehr als 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung erleben eine HPV-Infektion, oft unbemerkt, und diese kann bei etwa 10 Prozent im Körper verbleiben. Eine anhaltende Infektion, insbesondere mit Hochrisiko-HPV-Typen, kann über Jahre zu Zellveränderungen führen, nicht nur zu Warzen, und verursacht nahezu alle Fälle von Gebärmutterhalskrebs. Für HPV existiert bislang kein zugelassenes antivirales Medikament. Vor ein paar Jahren ist unser Coriolus Vitalpilz der Novel Food Verordnung „zum Opfer gefallen“ und musste aus dem Sortiment genommen werden. Die meisten Wirkungen sind durch andere Vitalpilze wettzumachen. Eine allerdings haben wir sehr vermisst: Die Wirkung gegen humane Papillomviren, die Auslöser von Warzen und des Plattenepithelkarzinoms des Gebärmutterhalses (Zervixkarzinom) sind, die man schon bei auffälligen PAP-Werten frühzeitig selbst anwenden kann.
Auch der Shiitake Vitalpilz aktiviert das Immunsystem gegen HPV
Doch es gibt Erkenntnisse, dass auch der Shiitake Vitalpilz ein hervorragender Begleiter bei HPV ist. Der Shiitake Vitalpilz tötet die Viren zwar nicht ab, was beim Coriolus klinisch bewiesen ist, enthält aber etwa Wirkstoffe wie Lentinan und AHCC (Active Hexose Correlated Compound), die das Immunsystem anregen, spezifisch natürliche Killerzellen und Interferone aktivieren, um Virusinfektionen abzuwehren, sodass der Körper die infizierten Zellen selbst erkennt und bekämpft. Wichtig ist zu bemerken, dass die Immunaktivierung in einer balancierenden Weise erfolgt, sodass keine überschießenden Immunreaktionen provoziert werden. Daher kann der Shiitake auch bei Autoimmunerkrankungen angewendet werden.
Pleurotus Vitalpilz hemmt Krebszellen und sensibilisiert sie gegenüber Strahlentherapie
Der Pleurotus ostreatus (Austernseitling) hat etwa dank seines Wirkstoffs Pleurotin ein signifikantes Wachstumsinhibierungspotenzial gegen verschiedene Krebszelllinien, einschließlich CaSki (HPV-positiv). Aus dem Pleurotus Vitalpilz isoliertes Ergosterolperoxid (EP) hat das Potenzial, als Radiosensibilisator zu wirken, was bedeutet, dass es HPV-bedingte Krebszellen empfindlicher gegenüber Strahlentherapie machen könnte. Er stärkt das Milz-Qi.
Fu ling Vitalpilz leitet feuchte Hitze aus
In der TCM wird „feuchte Hitze“ als entscheidend für ein virenfreundliches Milieu angesehen. Fu Ling ist der Pilz, der diese Feuchtigkeit am besten über die Harnwege ausleitet und die „Mitte“ (Milz/Magen) stärkt. Dadurch wird das Milieu im Körper so verändert, dass es für Viren weniger „attraktiv“ ist. Feuchte Hitze ist eine Kombination aus pathogener Feuchtigkeit (verursacht durch schwache Milz, falsche Ernährung) und Hitze (Entzündungen, Überlastung), die oft als zäher Schleim in Erscheinung tritt. Wer dazu neigt, sollte auch immer wieder Schleim ausleiten mit Guggul.
Wann Fu ling und wann Guggul?
Fu Ling ist besser geeignet, wenn der Schleim aus einem Schwächezustand (Milz-Qi-Mangel) resultiert, der Körper „feucht“ ist und man sanft Feuchtigkeit über den Urin ausleiten möchte (z. B. verschleimter Kehle, Aufgedunsenheit, Ödemen, dumpfen Kopfschmerzen, „benebeltem“ Gefühl, Übergewicht, Blähungen, Völlegefühl, klebrigem, weichem oder breiigem Stuhl, häufigem Stuhl, Durchfall, Schwitzen, rinnender Nase, häufig Schnupfen, Heuschnupfen, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis, Cellulite, fehlendes Durstgefühl). Guggul ist besser geeignet, wenn der Schleim festsitzt, zäh ist und von Schmerzen oder Stagnation (z.B. bei Zysten, Abszessen, Fett- und Cholesterinablagerungen, Gefäß- und Gelenkablagerungen, Stoffwechselschlacken, Verschleimung) begleitet wird, da es den Schleim aktiv „aufbricht und auskratzt“.
Artemisia annua vielversprechend gegen HPV
Natürliches Artemisinin und auch Luteolin hemmen in HPV-infizierten Zellen die krebsfördernden Virusproteine E6 und E7, die Schutzfunktion des Tumorsuppressors p53 wird wieder aktiviert und dadurch der programmierte Zelltod der betroffenen Zellen ausgelöst. Artemisinin-ähnliche Verbindungen stören die Herstellung der viralen DNA. Unabhängig davon wirken ihre Flavonoide gegen HPV.
Baikal-Helmkraut, berühmt in der antiviralen Phytotherapie
Das Kraut kann ebenfalls gegen DNA-Viren, einschließlich HPV, eingesetzt werden. Die Inhaltsstoffe Baicalein und Wogonin können die Replikation von Viren hemmen. Es wird im Kontext von ganzheitlichen Ansätzen bei Zellveränderungen am Muttermund (PAP-Veränderungen), die durch Hochrisiko-HPV-Typen verursacht werden, erwähnt.
Lokal anwenden: kolloidales Ozonöl und danach Baobaböl
Mit nadelloser Spritze etwa 10 ml vaginal applizieren, im Liegen und über Nacht einwirken lassen. Ozon besitzt abtötende Eigenschaften gegenüber Viren und kann dazu beitragen, HPV-bedingte Zellveränderungen (Dysplasien) zu reduzieren. Baobaböl wird nach der Kur mit Ozonöl primär zur Pflege und Regeneration der betroffenen Schleimhäute eingesetzt.

Episode 8: Agaricus blazei Murrill – der Sonnenpilz für das Immunsystem
Der Agaricus blazei Murrill gehört zur Champignon-Familie und ist auch bekannt als Sonnenpilz, Mandelpilz, Agaricus brasiliensis oder kurz ABM. Ursprünglich in Brasilien entdeckt, gilt er heute weltweit als einer der bedeutendsten Immunpilze – vor allem wegen seines außergewöhnlich hohen Gehalts an Beta-Glucanen. Wir sprechen über seine Rolle bei der Regulation des Immunsystems, bei Allergien, chronischen Entzündungen, Infekten und Autoimmunprozessen. Dazu beleuchten wir seine Fähigkeit, Immunantworten zu modulieren (TH-1/TH-2). Der Agaricus blazei Murrill ist ein Vitalpilz, der nicht einfach nur stärkt, sondern vor allem ausgleicht, reguliert und die körpereigene Abwehr intelligent unterstützt. Das wird schließlich auch in der Krebsbegleitung geschätzt.
Fallberichte aus dem Therapeuten-Netzwerk
Darmprobleme
Mann 54, langfristige Hitze-Zustände, trockener Stuhl, Reizdarm mit häufig Verstopfung (RDS-C, der verstopfungsdominante Typ), leichte Leberthematik. Bekommt zur Kühlung der „Inneren Hitze“ und der „Nässe-Hitze“ die stark kühlende Aloe Vera empfohlen. Mit sehr zufriedenstellender Wirkung. Sie befeuchtet den Darm, reguliert die Verdauung, wirkt sanft abführend und beruhigt seine entzündeten Schleimhäute. Auch sein Immunsystem verbessert sich (in der TCM sind feuchte Hitze und ein geschwächtes Immunsystem eng miteinander verbunden, da die Feuchtigkeit den Qi-Fluss blockiert und zu Entzündungen (Hitze) führt).
Humanes Papillomavirus (HPV)
Frau 36, bekommt den Befund PAP III nach einem Gebärmutterhalsabstrich. Das ist ein unklarer Befund. Er erfordert einen weiteren Kontrollabstrich nach 3 Monaten, um eine eventuelle Krebsvorstufe abzuklären. Dafür will sie alles tun, was hilfreich sein könnte. Sie wendet vier Wochen lang kolloidales Ozonöl lokal an und danach zwei Wochen lang Baobaböl (im Liegen etwa 10 ml Öl mit nadelloser Spritze appliziert). Zusätzlich nimmt sie die Artemisia annua 2×3 Kapseln und 1×1 Oreganoöl Kapsel für einen Monat sowie den Shiitake Vitalpilz 2×2 Kapseln ein. Sie lässt den Kontrollabstrich schon nach sechs Wochen machen und erhält einen normalen Wert.
Muskelzuwachs
Mann 23, nimmt nach dem Krafttraining seit zwei Monaten Ashwagandha für eine Steigerung von Kraft und Muskelmasse. Er bemerkt einen viel größeren Trainingserfolg. Entzündungshemmende Eigenschaften helfen bei der Erholung nach dem Training und das Senken des Cortisolspiegels hilft ihm bei der Bewältigung von Trainingsstress.
Allergie
Frau 65, hat seit 15 Jahren extrem starken Heuschnupfen auf Gräser und nichts hat je durchschlagend geholfen außer einer Cortison-Injektion Ende April. Doch schon voriges Jahr hatte sie nach einem halben Jahr Einnahme von Ankaflavin und Monascin aus rotem Reis kaum mehr Beschwerden, heuer bleiben sie ganz aus!
Hautbild
Frau, trotz aller Bemühungen verbessert sich ihr Hautbild im Gesicht nicht. Dann wählt sie für sich die Buntnessel-Kur aus und staunt. Schon am 3. Tag war die Haut besser, nach einem Monat sehr schön, was sie gar nicht fassen kann.
Reizblase, nächtlicher Harndrang
Frau, hat schon seit längerem immer wieder Symptome einer Reizblase, aber schulmedizinisch konnte nichts festgestellt werden. Nachts musste sie immer mindestens einmal zur Toilette. Seit den ersten Tagen der Einnahme der Aminosäure L-Glutamin hat sie diese Beschwerden nun nicht mehr, auch der nächtliche Harndrang bleibt aus. Sie gab es daraufhin auch ihrem Mann, der nach einer Woche Einnahme ebenfalls nicht mehr nachts zur Toilette muss.
Tipp aus der Naturheilkunde

Vor der Massage etwas Süßes zur Entspannung?
Das ist leider keine gute Idee. Zucker lässt den Körper stärker auf Stress reagieren. Es wird mehr Cortisol ausgeschüttet und auch die Herzrate bleibt länger erhöht. Das stellt zwar sofort mehr Energie zur Verfügung, will man aber entspannen, wird der Sympathikus nicht heruntergefahren. Der Parasympathikus, der für Regeneration und Ruhe zuständig wäre, kommt nicht zum Zug. Eine Studie zeigte, dass ein zuckerhaltiges Getränk vor der Massage zwar subjektiv als wohltuend empfunden wird, den Körper aber dennoch in einem höheren Erregungszustand hält. Zucker beeinträchtigt also sogar die Entspannungsfähigkeit.
Will man also wirklich entspannen und Regeneration einleiten, wirkt Ashwagandha besser. Die Natursubstanz wirkt ausgleichend auf das vegetative Nervensystem, beruhigt den gestressten Sympathikus und aktiviert den Parasympathikus. Es senkt den Cortisolspiegel, fördert die Regeneration, verbessert die Schlafqualität und hilft dem Körper, Stressreaktionen abzumildern. Abends ist Ashwagandha deshalb auch besser geeignet als ein spätes Dessert oder die Schokolade zum Film.
Tipp aus der Tierheilkunde

Sobald die Temperaturen steigen: Weißdorn, wenn der alte Hund nur noch schläft
Weißdorn kann zur Stärkung von Herz und Kreislauf bei Hunden mit beginnender Herzschwäche eingesetzt werden. Er verbessert die Durchblutung des Herzmuskels und steigert sanft seine Schlagkraft. Er enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Flavonoide und Procyanidine (OPC), die das Herz unterstützen und ist sehr sicher für Hunde. Weißdorn kann sowohl leicht zu hohen als auch niedrigen Blutdruck ausgleichen. Außerdem beruhigt er bei nervösen Herzbeschwerden oder stressbedingtem Herzrasen. Bei einer diagnostizierten Herzerkrankung und speziell bei Husten nachts reicht die sanfte Wirkung von Weißdorn allein oft nicht mehr aus, daher lieber mit dem Tierarzt beraten. Weißdorn kann die Wirkung von Herzmedikamenten verstärken.
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Ihre
Doris Steiner-Ehrenberger
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