Liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Naturheilkunde!
Sich beim Schwimmen abkühlen – das hat in diesen Tagen unerträglicher Hitze für alle, die die Möglichkeit dazu haben, einen hohen Stellenwert. Aber wenn es so heiß ist, merkt man oft nicht, dass eine nasse Badebekleidung vielleicht doch nicht so günstig ist. Eine sogenannte „Blasenentzündung“, womit meist ein Harnwegsinfekt gemeint ist, fängt man sich recht schnell ein, überhaupt wenn Laktobazillen und Bifidobakterien fehlen, die auch den Urogenitaltrakt „beschützen“, selbst wenn man sie einnimmt und nicht lokal anwendet. Wenn die Blasenentzündung schon da ist, kann die Kapuzinerkresse mit Meerrettich, wenn sie schnell zur Hand ist, schnelle Heilung einleiten, oft auch ohne Antibiotika.
Neuer Podcast ab sofort auf der Vereinswebsite Der letzte Podcast vor der Sommerpause, im September geht es weiter!
Episode 8: Kapuzinerkresse mit Meerrettich – das natürliche Antibiotika-Duo Kapuzinerkresse und Meerrettich stammen aus unterschiedlichen Teilen der Welt und bilden doch ein außergewöhnlich wirksames Duo. In dieser Episode erfahren Sie, warum ihre Senföle seit Jahrhunderten geschätzt werden, wie sie gegen Bakterien, Viren und Pilze wirken und weshalb sie heute angesichts zunehmender Antibiotikaresistenzen wieder verstärkt in den Fokus der Forschung rücken. Außerdem sprechen wir über ihre Einsatzmöglichkeiten bei Atemwegs- und Harnwegsinfekten und darüber, was moderne Wissenschaft und traditionelle Erfahrungsheilkunde dazu sagen.
Baobab aus dem Senegal: Wir müssen auf die Ernte im nächsten Jahr warten
Die Situation rund um Baobab hat sich drastisch geändert in den letzten Jahren. Europa drückt die Preise, die Qualität sinkt, unser bisheriger Top-Lieferant des wohl „weltbesten Baobab“ hat deshalb keine Lust mehr und Bio ist fast nicht mehr zu bekommen, da die Kosten dafür im Land nicht mehr gestemmt werden können. Wozu auch? Baobab ist immer aus Wildsammlung. Wir werden also voraussichtlich erst nächsten April wieder Baobab aus dem Senegal anbieten können. Deshalb haben wir eine Alternative geschaffen, die ab Ende Juli erhältlich ist:
Ballaststoffmix aus Afrika: Baobab, Akazienfaser und Moringa
Baobab aus anderen Teilen Afrikas ist zwar etwas saurer im Geschmack, dafür aber prädestiniert für einen Ballaststoffmix mit der Akazienfaser und dem Moringablatt. Im Sinne von mehr Diversität des Mikrobioms ist dieser Mix unser neuestes Produkt. Er vereint präbiotische Ballaststoffe mit einer Vielzahl an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen und wirkt als natürlicher „Treibstoff“ für den Darm, wobei die unterschiedlichen Faserstrukturen die Verdauung regulieren und das Immunsystem unterstützen. Gerade die Vielfalt an Nahrungsquellen ist für eine hohe Diversität der Darmflora entscheidend, da verschiedene Bakterienstämme auf den enzymatischen Abbau verschiedener Faserstrukturen spezialisiert sind und genau diese drei Ballaststoff-Quellen in Zusammenhang mit der Diversität immer wieder genannt werden.
Warum gerade diese Ballaststoffe?
Die Akazienfaser ist mit ihren ausschließlich löslichen Ballaststoffen eine extrem sanfte Nahrungsquelle für nützliche Stämme wie Bifidobakterien und Laktobazillen, ohne Blähungen zu verursachen, die bei anderen Präbiotika auftreten können. Baobab besteht zur Hälfte aus löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, ist entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell, reich an Vitamin C, Kalium, Kalzium und Magnesium sowie Eisen. Die Mischung aus Akazienfaser und Baobab sorgt für eine ausgeglichenere Fermentation, was die Vermehrung eines breiteren Spektrums an nützlichen Mikroorganismen und somit die Diversität anregt.
Und warum Moringa?
Die ursprünglich in Indien heimische Baumart wächst mittlerweile in vielen Teilen Afrikas und ihre Blätter werden traditionell zusammen mit Baobab-Pulver eingenommen, da sich die Nährstoffe wunderbar ergänzen. Etwa das Eisen von Moringa und das Vitamin C von Baobab oder die seltenen Moringa-Spurenelemente Mangan, Bor und Chrom und die Baobab-Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium. Während Moringa wichtige Aminosäuren, Proteine und Vitamin A, K und B6 enthält, liefert Baobab Antioxidantien. Moringablätter bestehen zu etwa 17 % bis 28 % aus eigenen Ballaststoffen, die das Gesamtvolumen der Mischung an Ballaststoffen erhöhen. Die enthaltenen Bitterstoffe und der Eiweißgehalt können helfen, den Hunger zu bremsen und die Fettverbrennung sowie die Verdauung anzuregen. Dazu kommen noch seine Senfölglykoside, die antibakteriell, entzündungshemmend und wie Baobab auch antioxidativ wirken. Sie helfen dabei, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt zu reduzieren und das Immunsystem im Darm zu stärken.
Nachtrag zum Thema Glucosamin
Im letzten Newsletter berichteten wir von einer gerade erschienenen Studie zu Alzheimer und Glucosamin, die Glucosamin in ein schlechtes Licht stellt. Nun gibt es aber auch ganz andere Studienergebnisse zu Glucosamin. Darunter ist eine Beobachtungsstudie an 77.000 Personen, die eine lebensverlängernde Wirkung durch Glucosamin zeigt. Eine weitere Beobachtungsstudie der Tulane University New Orleans an Daten von fast 500.000 Personen zeigte, dass zu Beginn der Beobachtung niemand eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hatte und sieben Jahre später unter den 19 Prozent, die Glucosamin eingenommen hatten, um neun Prozent weniger Schlaganfälle, um 18 Prozent weniger koronare Herzkrankheiten und um 22 Prozent weniger Herztote zu verzeichnen waren. Fadenwürmer, denen man Glucosamin gab, verlängerten damit ihr Leben um 5 Prozent, während eine japanische Forschergruppe sogar eine Verlängerung um 30 Prozent feststellte. Mäuse wurden ebenfalls langlebiger – um rund 10 Prozent (Quelle: Nina Ruge, Dominik Duscher, Verjüngung ist möglich, Verlag GU). Der Gipfel ist aber, dass Glucosamin die Autophagie erhöht, die die Müll-Entsorgung der Zellen wie beim Fasten vorantreibt. Wie das nun mit der Alzheimer-Mäuse-Beobachtung zusammenpassen soll?
Dazu gibt es eine plausible Erklärung
Glucosamin ist für gesunde Gehirne unbedenklich, förderlich oder neutral. In Studien, die den Aminozucker Glucosamin mit Langlebigkeit oder einem verringerten Demenzrisiko in Verbindung bringen, wird der Stoffwechsel in seiner Grundfunktion betrachtet. Hier wirkt Glucosamin entzündungshemmend, greift in Signalwege ein, die dem körpereigenen Fastenstoffwechsel ähneln, fördert die Zellreinigung (Autophagie) und schützt nachweislich das Herz-Kreislauf-System, was die Lebenserwartung insgesamt positiv beeinflusst.
Sobald bereits ein leichter kognitiver Abbau begonnen hat
Jetzt kann der Mechanismus umschlagen und die Krankheit beschleunigen. Denn bei beginnendem Alzheimer und bestehendem Alzheimer läuft der zuckerverknüpfende Prozess im Gehirn (die sogenannte Hyperglykosylierung) ohnehin schon auf Hochtouren. Zusätzlich Glucosamin, das ein zuckerähnliches Molekül ist, wirkt sich deshalb negativ aus, genauso wie Zucker insgesamt und alles, was Verzuckerung und die Bildung von AGEs fördert
Hauptfaktor ist aber die Ernährung
Was man darüber gerne vergisst, ist die Tatsache, dass es in erster Linie „natürliche“ Ursachen für erhöhte AGEs-Bildung gibt und dass der alternde Mensch AGEs immer schwerer ausleiten kann. Durchaus denkbar, dass sich gerade die amerikanische Bevölkerung im höheren Alter großteils wenig bewusst ernährt und da die amerikanische Küche berühmt ist für die Kombination aus reichlich Zucker und Fett („süß und fettig“), das allein schon Alzheimer fördert. Typische Gerichte finden sich besonders im Bereich der Backwaren (Donuts), beim Frühstück (Pancakes, Erdnussbutter & Jelly Sandwich) und als süß-salzige Snacks (Popcorn Bacon). Krankheiten wie Diabetes mellitus oder eine generell zuckerreiche Ernährung, Stoffwechselbelastungen und das Einatmen von Tabakrauch erhöhen AGEs ebenfalls. Dazu kommen noch stark gebräunte Speisen wie Gegrilltes, Gebratenes, Frittiertes oder Gebackenes, rotes Fleisch generell und hoch verarbeitete Lebensmittel wie Wurst und Käse. Oxidativer Stress durch Entzündungen spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. All das fördert die AGEs-Bildung massiv, unabhängig vom reinen Zuckerangebot in Mehlspeisen und Süßigkeiten. Das soll das mögliche Risiko durch Glucosamin nicht wegdiskutieren, ist aber eine generell schlechte Ausgangslage. Für Betroffene deshalb: Auf die Ernährung achten, bei Arthrose lieber Chondroitin + MSM + Guggul wählen statt mit Glucosamin und AGEs ausleiten mit Ankaflavin und Monascin!
Stress reduzieren, jung bleiben – das erstaunliche Ashwagandha
Ashwagandha gilt im Ayurveda als bedeutendes „Rasayana“, als Verjüngungsmittel auf allen feinstofflichen und stofflichen Ebenen. Die Wurzel schützt, reinigt und stärkt die verschiedenen Gewebe, unterstützt das Immunsystem, die Ausdauer und die Körperkraft, sodass Alterungsprozesse verlangsamt und Krankheiten verhindert werden. Was man im Ayurveda seit Jahrtausenden weiß, hat auch die westliche Forschung bestätigt. Ashwagandha ist ein Lebensverlängerer und gesunder Anti-Aging-Wirkstoff. Es verjüngt, indem es die Cortisolausschüttung bei Stress herunterfährt. Das hat enorme Konsequenzen, denn Stress macht unter anderem alt, verursacht Gewichtszunahme und Stoffwechselstörungen, die etwa zu Fettleber führen. Ursache ist ein hoher Blutspiegel von ACBP/DBI, deren Konzentration bei chronischem Stress und Alterung ansteigt.
Was ist ACBP/DBI?
ACBP/DBI ist ein Protein mit zwei Funktionen. Acyl-CoA-Binding-Protein (ACBP) bindet aktivierte Fettsäuren (Acyl-CoA-Ester) und transportiert sie im Zellinneren. Es spielt eine zentrale Rolle im Lipidstoffwechsel und der Membranbildung und reguliert zelluläre Signalwege. Der Diazepam-Binding-Inhibitor (DBI) fungiert als ein sogenannter „inverser Agonist“ an den GABA-A-Rezeptoren, wirkt angstfördernd und schwächt die Signalübertragung des beruhigenden Neurotransmitters GABA ab.
Darum nehmen wir bei Stress zu und altern schneller
Ist also ACBP/DBI erhöht, lässt uns das zunehmen, da es den Appetit stimuliert, den Fettaufbau fördert und die Müllabfuhr der Zellen, die Autophagie, hemmt. Erhöhte ACBP/DBI-Blutspiegel stehen deshalb in engem Zusammenhang mit Fettleibigkeit, metabolischem Syndrom, Stoffwechselstörungen wie Fettleber und Alterungsprozessen.
Ashwagandha wirkt dem entgegen
Ashwagandha unterstützt die zelluläre Verjüngung, indem es die HPA-Achse moduliert, den Cortisolspiegel senkt und so den ACBP/DBI-Spiegel ausgleicht. Ashwagandha fördert außerdem die körpereigene Telomerase, ein Enzym, das unser Erbgut schützt und aktiv hält, indem der im Zuge der Zellteilung stattfindenden Verkürzung der Chromosomen-Enden (Telomere) entgegengewirkt wird. Der gute Schlaf und das antioxidative Potential sind weitere Geheimnisse hinter seiner verjüngenden Wirkung. Wer besser schläft, regeneriert besser und bleibt länger jung.
Und die anderen Adaptogene?
Ein Adaptogen senkt den Cortisolspiegel nicht zwangsläufig über eine Herabregulation von DBI. Der HPA-modulierende Effekt kann auf völlig anderen biologischen Signalwegen ansetzen, weshalb man die Pflanzen differenziert betrachten muss. Außer Ashwagandha haben ziemlich sicher auch Brahmi, das angstlösend und beruhigend wirkt, und Ginseng ACBP/DBI senkende Wirkung.
Senkt Ashwagandha Cholesterin?
Stress kann das Cholesterin nachweislich erhöhen. In Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt Hormone wie Cortisol und Adrenalin aus, die den Stoffwechsel anregen und die Leber dazu veranlassen, mehr Cholesterin (insbesondere das „schlechte“ LDL) ins Blut abzugeben. Erhöhte ACBP/DBI-Spiegel im Blut korrelieren stark mit klassischen kardiometabolischen Risikofaktoren. Dazu zählen neben hohem Cholesterin auch erhöhte Triglyceride, ein hoher Blutzucker und ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel. Stress kann also eine genetische Disposition für mehr Cholesterin-Eigenbildung in der Leber und weniger Abbau noch zusätzlich verschärfen.
Wir präsentieren: Die Totox-Werte unserer neuen Krillöl-Charge
Verderbnis bzw. Oxidation drückt sich im Totox-Wert aus. Öl ist bis zu einem Totox-Wert von 26 verkaufsfähig, wobei alles unter 20 als sehr guter Wert gilt. Unsere Totox-Werte sind allerdings, wie der hohe Gehalt an Astaxanthin und die Bindung an Phospholipide und Cholin, besondere Qualitätsmerkmale. Durch das antioxidative Astaxanthin, durch die Verkapsulierung und durch die Verblisterung halten sich solche Werte lange. Omega-3-Öl in Flaschen kommt hingegen durch das tägliche Öffnen und Schließen häufig mit Sauerstoff in Kontakt und oxidiert dadurch viel schneller. Oxidierte Omega-3-Fettsäuren schaden jedoch mehr als sie nutzen, abgesehen davon, dass Omega-3-Fettsäuren abnehmen, genauso wie Astaxanthin. Deshalb muss Omega-3-Öl in Flaschen auch im Kühlschrank aufbewahrt und so schnell aufgebraucht werden, was aber für das beigefügte Olivenöl nicht optimal ist. Durch das ständige Herausnehmen aus dem kalten Kühlschrank bildet sich zusätzlich noch Kondenswasser in der Flasche, was die Qualität des Öls auf Dauer mindern kann.
| Krillöl mit Vitamin D3 und K2 Peroxidzahl: 3,0 Anisidinzahl: < 0,7 Totox-Wert: 6,7 | Krillöl Peroxidzahl: 3,2 Anisidinzahl: < 0,7 Totox-Wert: 7,1 |
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Fallberichte aus dem Therapeuten-Netzwerk
Kniearthrose
Frau 59, Yogalehrerin, extreme Knieprobleme durch Abnützung. Energetischer Test zeigt Chondroitin + MSM + Glucosamin an. Bald kann sie das Bein wieder ganz durchstrecken und nach einem Monat ist sie während ihrer Kur völlig schmerzfrei, kann sogar tanzen.
Bypass-Operation mit Komplikationen
Mann 70, bekommt mehrere Bypässe, guter OP-Verlauf, doch danach bekommt er eine Nieren-Sepsis, die jedoch behandelt werden kann. Er bekam zusätzlich eine sehr starke Entzündung an den Zehen, die nicht diagnostiziert werden kann. Durch die starken Blutverdünner kann er keine Entzündungshemmer bekommen. Aber Ankaflavin und Monascin hemmt Entzündungen ohne Blut zu verdünnen und nach zwei Wochen ist die Entzündung an den Zehen um etwa 25 % zurückgegangen. Das allgemeine Wohlbefinden ist um etwa 70 % besser als zuvor.
Demenz beim Hund
Hündin 14, zeigt Schlafstörungen und erkennt Personen nicht mehr wie früher. Ankaflavin + Monascin + ExoBDNF über ein halbes Jahr verbessert die Situation erheblich.
Dauerkopfschmerz
Frau 63, hat ständig Kopfschmerzen und wird jede Nacht um 3:00 Uhr früh munter und kann nicht schlafen. Dann nimmt sie 1 Monat lang 2-mal am Tag den Auricularia Vitalpilz und es wird besser – jetzt nimmt sie nur noch vor dem Schlafengehen eine Kapsel und sie hat keine Schmerzen mehr und kann endlich wieder schlafen.
Endometriose
Frau 43, leidet sehr unter Endometriose und probiert Brokkoliextrakt, Ankaflavin und Monascin mit Olivenblattextrakt und Aloe Vera Extrakt. Bereits im zweiten Anwendungsmonat hat sie nur noch schwache Regelschmerzen, nach drei Monaten keine mehr.
Schwache Bänder
Frau 28, sehr sportlich, aber sie „kippt“ immer wieder mit dem Fuß um und zieht sich Bänderzerrungen zu. Zur Stärkung vor ihrem Wanderurlaub nimmt sie zwei Monate lang den Bambus-Mix und pro Collagen vegan sowie den Pleurotus Vitalpilz und Astragalus + Goji + Angelika sinensis, um die Ursache aus Sicht der TCM, Leberblutmangel, auszugleichen. Das war erfolgreich, sie kann die Wanderung mühelos bestreiten.
Tipp aus der Naturheilkunde

Wenn man entwässern muss: Kaliumsparend oder lieber nicht?
Kalium ist ein essentieller Mineralstoff, enorm wichtig für die Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushalts und die Nervenfunktion, für die normale Funktion der Muskeln, auch des Herzmuskels und des Herzrhythmus, für die Verdauung und das Nervensystem.
Der Polyporus Vitalpilz, der Fu ling Vitalpilz, der Löwenzahnwurzelextrakt oder die Brennnessel entwässern kaliumsparend. Damit werden Wasser und Natrium vermehrt ausgeschieden, Kalium jedoch nicht. Der Hauptvorteil ist also Entwässerung, ohne dass der Körper zu viel Kalium verliert. Es ist „sanfter“ für den Elektrolythaushalt. Kaliumsparende Entwässerung entlastet das Herz und schützt dabei vor Arrhythmien, ist günstig zum Senken von nierenbedingtem Bluthochdruck (unterer, diastolischer Wert), zur Behandlung von Ödemen und zur Entlastung des Herzens bei Herzinsuffizienz, sogar bei Lungenödemen aufgrund von Herzerkrankungen. Kaliumsparende Naturmittel zur Entwässerung sind auch kombinierbar mit anderen Diuretika, weil nicht die Gefahr besteht, dass man in einen Mangel schlittert.
Wann muss man auf kaliumsparende Entwässerung verzichten?
Bei Kaliumüberschuss hat man ein pelziges Gefühl auf der Zunge, Muskelzuckungen und Muskelschmerzen, Schwäche bis hin zur Lähmung der Arme und Beine und Gehunfähigkeit sowie Sprachstörungen. Kaliumüberschuss kann bei Einschränkung der Nierenfunktion drohen, denn Kalium muss zu 95 Prozent über die Niere ausgeschieden werden. Deshalb sind Kontraindikationen fortgeschrittene Nieren- und Herzerkrankungen. Bei gleichzeitiger Daueranwendung von bestimmten Medikamenten wie ACE-Hemmern, Betablockern oder Sartanen gibt man prinzipiell keine kaliumsparenden Entwässerungsmittel, da diese den Kaliumspiegel bereits anheben, indem sie das kaliumausscheidende Hormon Aldosteron hemmen. Diese Medikamente müssen ärztlicherseits reduziert oder abgesetzt werden und es werden spezielle Kaliumbinder verordnet.
Tipp aus der Tierheilkunde

Kühlen Kühlmatten für Hunde?
Nicht, wenn man sie bei Dr. Pfoten im Internet bestellt! Hochprofessionelle Website, schlimmer Fake. Da bekommt man Billigschrott aus China, ohne übliches Etikett, aus schlechtem Material und die Kühlung? Fehlanzeige. Das Geld ist weg, trotz Geld-zurück-Garantie. Retourschicken geht auch nicht, da man kein Retouretikett bekommt. Was macht man stattdessen? Man füllt kaltes Wasser in eine Wärmeflasche (nicht ganz voll!) und legt sie ins Gefrierfach. Ist der Inhalt gefroren, wickelt man sie in ein feuchtes Handtuch und legt sie ins Hundebett.
Zusätzlich auf viel Trinken und Elektrolyte achten! Etwas Baobab ins Futter geben (je nach Größe des Hundes 1/2 bis 2 Teelöffel). Baobab ist von Natur aus extrem reich an Elektrolyten, besonders an Kalium, Kalzium und Magnesium. Das Fruchtfleisch des afrikanischen Affenbrotbaums gilt deshalb als hervorragender natürlicher Hydrationshelfer und wird als Zutat für Elektrolytlösungen bei Dehydration empfohlen.
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