Vitamin D lindert Prostatakrebs bei 60 Prozent der Männer

Beitrag von Schallers Gesundheitsbrief

Schallers GesundheitsbriefeIn einer Dosierung, wie wir sie durch die tägliche Sonneneinstrahlung erhalten, konnte Vitamin D Low-grade-Prostatakrebs verlangsamen oder sogar heilen, wie eine neue Studie von Wissenschaftlern der Medical University of South Carolina ergab, die am 23. März beim Jahrestreffen der American Chemical Society in Denver vorgestellt wurde.

„Wir behandeln diese Männer mit normalen Mengen an Vitamin D, wie sie im Körper vorkommen“, sagte Erstautor Bruce Hollis. „Wir sind noch gar nicht bei pharmakologischen Mengen angekommen.“

Vitamin D, das für gesunde Knochen und ein gesundes Immunsystem wichtig ist, wird im Körper gebildet, wenn er der ultravioletten Strahlung des Sonnenlichts ausgesetzt wird. Frühere Studien hatten angedeutet, dass es dazu beitragen könnte, Prostatakrebs zu verhindern oder vielleicht sogar zu behandeln.

Bei einer Studie derselben Wissenschaftler war der Krebs bei 55 Prozent der Männer mit Low-grade-Prostatakrebs, die ein Jahr lang ein Vitamin-D-Ergänzungsmittel einnahmen, weniger aggressiv geworden. Einige Tumoren waren sogar verschwunden.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.
Ihr Gerd Schaller

Tumoren schrumpften und verschwanden

Die Forschung hat gezeigt, dass viele Prostatakrebstumoren von selbst verschwinden oder so langsam wachsen, dass sie mit einiger Sicherheit nie gefährlich werden. Aggressiver Prostatakrebs kann hingegen tödlich verlaufen.

Deshalb verwenden Ärzte den so genannten Gleason-Score, der Prostatatumoren hinsichtlich ihrer Aggressivität einordnet. Patienten mit einem Gleason-Score von sieben oder höher gelten als an einem aggressiven Tumor erkrankt, ihnen wird die sofortige operative Entfernung der Prostata empfohlen.
Patienten mit niedrigerem Score wird normalerweise geraten, „aufmerksam abzuwarten“. Viele entscheiden sich jedoch trotzdem, die Prostata entfernen zu lassen. Diese Patienten müssen vor der Operation 60 Tage warten, damit der Körper Zeit hat, sich von der Entzündung durch die Biopsie zu erholen.

Die neue Studie wurde an 37 Männern mit Low-grade- (nicht aggressivem) Prostatakrebs durchgeführt, die sich einer medizinisch nicht notwendigen Operation unterzogen.

Während der 60-tägigen Wartezeit wurden sie willkürlich in zwei Gruppen eingeteilt, von denen die eine ein Vitamin-D-Ergänzungsmittel (4000 Internationale Einheiten), die andere ein Placebo erhielt. Nach der Operation wurden die Drüsen untersucht.

Die Forscher fanden, dass der Prostatakrebs bei den Männern, die ein Placebo erhalten hatten, gleich geblieben war oder sich verschlimmert hatte. Das Gegenteil war bei der Vitamin-D-Gruppe der Fall. „Bei mehr als 60 Prozent der Männer, die Vitamin D einnahmen, wurde der Krebs tatsächlich besser“, sagte Hollis.

Einige der Tumoren schrumpften, während einige tatsächlich völlig verschwanden. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass in der Vitamin-D-Gruppe auch bestimmte wichtige Lipide und Proteine gesenkt wurden – ein Hinweis auf rückläufige Entzündung. „Krebs wird mit Entzündung, besonders in der Prostatadrüse, in Zusammenhang gebracht“, sagte Hollis. „Vitamin D bekämpft diese Entzündung in der Drüse.“

Besonders die Aktivität eines entzündungshemmenden Proteins, des Wachstumsdifferenzierungsfaktors 15 (GDF15), wurde durch Vitamin D drastisch gesteigert. Frühere Studien hatten gezeigt, dass aggressive Prostatatumoren sehr wenig GDF15 bilden.

Das Antikrebs-Vitamin

Weitere Forschung ist nötig, um die Verbindungen zwischen Vitamin D und Prostatakrebs zu klären. Die Wissenschaftler arbeiten an einer größeren Studie. „Wir wissen noch nicht, ob Vitamin D Prostatakrebs behandelt oder verhütet“, sagte Hollis. „Zumindest aber verhindert es, dass Low-grade-Prostatakrebstumoren außer Kontrolle geraten.“

So begrenzt die Studie auch ist, sie ist Teil von Untersuchungen, die Vitamin D mit niedrigerer Krebssterblichkeit in Verbindung bringen. Schon 2008 hatte eine in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie ergeben:

Wenn jeder doppelt so viel Zeit an der Sonne verbringen würde, könnten zehn Mal mehr Leben durch Krebsprävention gerettet werden, als durch vermehrten tödlichen Hautkrebs verloren würden.

Gesundheitsexperten empfehlen, dass hellhäutige Menschen, die in gemäßigten Klimazonen leben, mindestens 15 Minuten täglich ungeschützt die Sonne auf Gesicht und Hände scheinen lassen. Menschen mit dunklerer Haut brauchen vielleicht doppelt oder dreimal so viel Sonne. Die Zeit in der Sonne sollte mit wachsendem Abstand zum Äquator länger werden.

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Vitamin D3Vitamin D3: Das Sonnenscheinvitamin für Knochen, Zähne und Muskeln. Vitamin D hilft bei Aufbau und Erhalt von starken und gesunden Knochen. Es wird vom Körper für die Entwicklung widerstandsfähiger Zähne und für eine normale Muskelfunktion benötigt. Für Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor und für den Einbau von Calcium in die Knochen ist Vitamin D erforderlich. Außerdem wird Vitamin D für die Zellteilung benötigt und ist für die körpereigene Abwehr wichtig.

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Der Name wird für eine Gruppe verwandter Verbindungen verwendet, wobei Vitamin D3 – Cholecalciferol – die Form ist, die unsere Haut mit Hilfe des Sonnenlichtes aus Cholesterin herstellt. Für einen optimalen Vitamin-D-Status ist die gute Funktion von Leber und Niere Vorbedingung. Nach neueren Erkenntnissen ist Vitamin D3 signifikant besser bioverfügbar und wirksamer als das preisgünstiger herstellbare D2, das gern bei der Anreicherung von Nahrungsmitteln mit Vitaminen eingesetzt wird. Vitamin D3 führt zu fast doppelt so hohen Blutspiegeln wie D2.

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