Speisen gesund garen

Beitrag von Hansjörg Klopper

Speisen gesund garen – ohne stundenlang am Herd zu stehen

Je niedriger die Gartemperatur bei der Nahrungszubereitung, desto mehr Lebensenergie bleibt erhalten. Ab der Kochtemperatur von 100° C ist die Nahrung tot (steril) und wir werden deshalb daraufhin müde und benötigen etwas aufputschendes, z.B. Kaffee.

Da gibt es einen Gartopf, der nicht kocht und deshalb die Nahrung hieraus nicht müde macht.

Wie kam ich dazu?

Vor etwa 20 Jahren hatte ich jedes Frühjahr massive Belastungsprobleme mit meiner Blütenpollen-Allergie. Nach den Mahlzeiten mit Gekochtem und Gebratenem hatte ich immer ein derart starkes Augenjucken, dass nach dem fortwährenden Reiben diese Sehorgane intensiv entzündet waren.

Diese Probleme traten aber nach Rohkost nicht auf. Nach dem Lebensgesetz der Verdauungs-Leukozytose lernte ich, dass jedes Lebensmittel bei hoher Hitze an Lebendigkeit verliert. Diese Lebensgrenze ist je nach Art der Nahrung unterschiedlich hoch, z.B. Kartoffel 85 – 90! C, aber immer unterhalb 100! C. Ab dieser Temperatur wird die Nahrung steril (tot).

Jede tote Nahrung schwächt die Lebewesen in ihrer Lebenskraft.

Es müssen, wie bei einer Krankheit, vom Körper mehr weiße Blutkörperchen zur Abwehr bereitgestellt werden. Dieses Abwehrgeschehen macht müde und nimmt Lebensenergie. Z.B.ein kranker Mensch ist nach der Nachtruhe, am Morgen, bei Fieber, ohne Mahlzeiten, vitaler als am Abend nach dem Abendessen, z.B. Fiebermessung.

Als Sänger wurde ich nach gekochter Nahrung durchweg immer heiser, was nach Rohkost nicht der Fall war.

Ähnliches stellte ich bei meiner anstrengenden Arbeit fest. Nach einer „Brotzeit“ wurde ich immer schnell müde, während ich nach „Rohkost“ immer munter weiter arbeiten konnte.

Wenn nach den Mahlzeiten eine große Müdigkeit entsteht hat man eine Nahrung verzehrt, deren Zubereitungstemperatur über 100°C lag, wie bereits oben vermerkt.

Schicksalsgemäß lernte ich zu dieser Zeit einen „Niedertemperatur-Gartopf“ kennen, bei dem die Lebenskraft nach den Mahlzeiten nicht abnahm. Nun wollte ich ausprobieren, ob das Versprochene wahr ist. Mit diesem Gartopf kann man auch Brot backen (während der Nachtstunden per Zeitschaltuhr).

Am Morgen wurden wir mit einem Duft von frisch gebackenem Brot geweckt. Dieses leckere Brot bestrich ich mit unerhitzter lebendiger Bauernbutter.

Zu meinem Erstaunen trat nach dessen Verzehr keine allergische Reaktion auf (bin Pollenallergiker).

Diese Erkenntnis regte mich zu mehr Versuchen mit diesem Gartopf an.

Besonders lecker fand ich Gerichte wie Reis, Hirse, Kartoffel, Gemüse, so wie Eintöpfe verschiedener Art.

Es gibt verschiedene Topfeinsätze mit denen auch in 2 Ebenen komplette Gerichte gegart werden können. Auch 4 Personen wurden hierbei schon satt.

Beim Eintopf bediente ich mich sehr gerne mit Demetergemüse, welches mit dem „Schweizer Trocknungsverfahren“, ohne große Hitze, haltbar gemacht wurde. Besonders im Winter, wenn es wenig frisches Gemüse zu kaufen gibt, ist es eine gute Alternative. Mit der eingestellten Zeitschaltuhr beginnt die Garzeit automatisch am nächsten Morgen während ich arbeite, um 10.00 Uhr und ich habe dann um 13.00 Uhr meine gegarte, warme Mahrzeit.

Je nach Geschmack gebe ich auf die warmen Speisen etwas kaltgepresstes Olivenöl und Gewürze. Zuvor esse ich gerne einen frischen leckeren Salat. Infolge dieses Garverfahrens bin ich nach dem Essen nicht müde.

Es gibt Erfahrungen und Berichte, dass schwere Krankheiten mit Rohkost die besten Heilungschancen haben. Rohkost wird aber nicht immer vertragen, weil die Verdauungssäfte zu schwach sind. Hier ist dieser Gartopf die beste Alternative.

Es werden hiermit die Selbstheilungskräfte nicht geschwächt! Auch den Gesunden bietet es etliche Vorteile:

  • man braucht nicht stundenlang am Herd zu stehen,
  • es brennt nichts an,
  • es kocht nichts über und
  • man hat mehr Zeit für andere Tätigkeiten.

 

Ich könnte mir vorstellen, dass Alleinstehende, Berufstätige, kleinere Familien auf diese Weise ohne großen Zeitaufwand einen größeren Beitrag für ihre Gesundheit leisten können.

Wie schon bemerkt gibt es viele Bücher über die Heilung so genannter „Unheilbarer Krankheiten“. Dort wird über viele Heilungen mit naturgedüngter Rohkost berichtet.

Dieser Gartopf kommt der Idee von möglicher naturbelassener Nahrung sehr nahe, da die Kochgrenze von 100° C lange nicht erreicht wird.

„Lässt die Nahrung so natürlich wie möglich“

Je höher die Temperatur umso mehr schwindet das Lebendige (Vitalität). Ab 43°C wird das Eiweiß denaturiert und gerinnt. Je weniger Lebenskraft in der Nahrung umso mehr schwindet auch die Lebenskraft im Menschen (Vitalität) und es begünstigt das Ausbreiten von Krankheitserregern.

Eine Krankheit kann sich nur manifestieren, wenn das Milieu hierfür vorhanden ist und nicht, wenn der Mensch vor Gesundheit strotzt.

Ich wünsche Ihnen allen viel Gesundheit und Wohlergehen!

 

 

crockpotOffenbar hat die Firma Stublich-Topf den Betrieb eingestellt. Aber man kann die englische Variante des Topfes bei Amazon kaufen:

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Diese Informationen sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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