SOGAR ÄRZTEVERBÄNDE KRITISIEREN CORONA-POLITIK SCHARF: „APOKALYPTISCHE BEDROHUNGSSZENARIEN!“

Beitrag von Die Unbestechlichen

Jetzt sind es nicht mehr nur einzelne, mutige Ärzte, die sogar ihre Existenz auf‘s Spiel setzen, um gegen das „Corona-Sonderverordnungs-Regime“ unserer allseits geliebten Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel aufzustehen. Jetzt übt auch die Kassenärztliche Vereinigung und mehrere Dutzend andere Ärzteverbände scharfe Kritik an den neuen Verordnungen der Regierung. Mit mehr als 200.000 Medizinern stehen die Verbände für die Hälfte aller deutschen Ärzte. Und auch die Mediziner, die nicht in Verbänden organisiert sind, stehen größtenteils den Regierungsmaßnahmen sehr skeptisch gegenüber. Auch in den Reihen der Spitzenpolitiker regt sich Widerstand. FDP-Vize-Chef Wolfgang Kubicki rät den von dem drastischen Regierungskurs Betroffenen zu klagen. Die Erlasse seien größtenteils rechtswidrig.

Hausärzte, Fachärzte, Allgemeinmediziner, Laborärzte, Zahnärzte, Vertragsärzte usw. haben ein gemeinsames Positionspapier unterzeichnet. Dem Business Insider lag das Papier schon vor den neuen Corona-Beschlüssen exklusiv vor. Darin gehen die Ärzte mit dem gegenwärtigen Corona-Management der Politik hart ins Gericht.

So kritisieren die Mediziner den Tunnelblick auf die „Inzidenzzahlen“, die täglich rund um die Uhr in allen Medien getrommelt werden und als Grundlage für den neuen Lockdown dienen, aber unzutreffenderweise als „Neuinfektionen“ dargestellt werden. Auch die Maßnahmen, die nun erlassen worden sind, sollen, was ihre Wirksamkeit betrifft, daran gemessen werden, wie die Inzidenzzahlen sinken.

Diese Inzidenzen sind aber lediglich die Anzahl der positiv Getesteten, was wenig aussagekräftig ist. In Taufkirchen waren von ursprünglich 60 positiv Getesteten bei 58 Personen die Befunde falsch. Diese Meldung aus München grätscht höchst unwillkommen in diese Zahlenbasis für den Lockdown. Unter dem Titel „Falsche Corona-Tests häufen sich – Vorfall in bayerischer Klinik: Von 60 Positiv-Ergebnissen sind 58 doch negativ – Laborchefin nennt Gründe“ fragt der Münchner Merkur: „Ganz Bayern kämpft gegen Corona. Was aber, wenn unser einziger Indikator, der Corona-Test, plötzlich fehleranfällig wird?“

Das Isar-Amper-Klinikum in Taufkirchen wunderte sich über die vielen Patienten mit positiven Testergebnissen, die eingeliefert und isoliert werden mussten. Die Gesundheitsämter hatten daraufhin sofort alle Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt. Man beschloss in der Klinik, einen Kontrolltest zu machen und stellte fest: von den 60 Eingelieferten waren 58 falsch positiv getestet. „Die falschen Testergebnisse bedeuten für die Kliniken ein gewaltigen wirtschaftlichen Schaden und für die Patienten großes, auch gesundheitliches Leid“, sagte ein Insider der Presse.

Laut Münchner Merkur erklärte das Testlabor die Panne folgendermaßen:

„In der letzten Woche waren wir vor dem Hintergrund massiv angestiegener Testzahlen zusätzlich gezwungen, den Lieferausfall eines Herstellers zu kompensieren. Aufgrund des hohen Probenaufkommens und des fehlenden Zubehörs war eine Kontrolle positiver Ergebnisse nicht in allen Fällen zeitnah möglich.“

Überall sind die Labore überlastet, und es ist sehr wahrscheinlich, dass solche Häufungen von falsch positiven Tests eher die Regel als die Ausnahme sind, wenn auch vielleicht nicht in ganz so krassem Ausmaß. Wenn es aber auch „nur“ ein Drittel oder Viertel aller Tests sind, die falsch positiv ausfallen, ist der ganze Spuk der „Zweiten Welle“ schon obsolet. Die tägliche Angstdosis aufgrund dieser unzuverlässigen Inzidenzen versetzt dennoch viele in Dauerpanik. Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, appelliert daher mit deutlichen Worten an die Regierung:

„Es ist falsch, nur mit düsterer Miene apokalyptische Bedrohungsszenarien aufzuzeichnen.“

Die Regierung sieht sich über Nacht scharfem Gegenwind der Ärzte und Wissenschaftler gegenüber. In dem Papier der Ärztevereinigungen mahnen die Verbände:

„Eine pauschale Lockdown-Regelung ist weder zielführend noch umsetzbar“, sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, am Mittwoch. Man könne nicht das ganze Land „Wochen und Monate in eine Art künstliches Koma“ versetzen, auch angesichts bleibender Schäden für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Nötig seien zielgerichtete Maßnahmen zur Eindämmung.“

Sie kritisieren in dem Papier weiterhin auch die Fokussierung auf die Kontaktpersonennachverfolgung. Die Verfolgung aller persönlichen Kontakte gelinge sowieso nicht mehr und verschlinge gewaltige Ressourcen bei den Gesundheitsämtern. Sie fordern, statt ein ganzes Land ins Koma zu versetzen und Existenzen zu vernichten, einen spezifischen Schutz derjenigen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, die ein hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben. Der Schutz dieser Risikogruppe komme viel zu kurz kritisiert der Bonner Virologe Hendrik Streeck.

Die allgemeinen Auswirkungen der jetzt beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen machen den Medizinern Sorgen: „Wir erleben bereits die Unterlassung anderer dringlicher medizinischer Behandlungen, ernstzunehmende Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen durch soziale Deprivation und Brüche in Bildungs- und Berufsausbildungsgängen, den Niedergang ganzer Wirtschaftszweige, vieler kultureller Einrichtungen und eine zunehmende soziale Schieflage als Folge.“

Sie sehen auch Gefahren in der Hau-Ruck-Politik der Kanzlerin. Das Volk werde den Wirrwarr und die teilweise sinnlosen Verbote nicht mehr lange mitmachen. Das werde, so die Mediziner, dazu führen, „dass die Bevölkerung im Kampf gegen das Virus bald nicht mehr mitmacht. Dabei sind wir auf die Bereitschaft der Bevölkerung zur Mitarbeit angewiesen. Ohne ihre Kooperation laufen die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung ins Leere. (…) Sobald sich Verordnungen als widersprüchlich, unlogisch und damit für den Einzelnen als nicht nachvollziehbar darstellen oder von Gerichten außer Kraft gesetzt werden, entsteht ein Akzeptanz- und Glaubwürdigkeitsproblem.“

Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel setzt sich jedoch über den Rat und das Fachwissen von Hunderttausenden Ärzten locker hinweg und postuliert unverdross(t)en: „Wir wissen, was wir den Menschen zumuten“.

Dieses Akzeptanz- und Glaubwürdigkeitsproblem ist bereits überall zu beobachten. Interessanterweise reagieren ja auch Regierungen anderer Länder ähnlich wie Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel. Ein Schelm, wer dahinter einen Plan vermutet. Dort tragen die Bürger ihr Akzeptanz- und Glaubwürdigkeitsproblem unmissverständlich vor.

QUELLENHINWEIS: Die Unbestechlichen

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