Säure, Obstsäure-Gedanken!

Beitrag von Hansjörg Klopper

Schon in jungen Jahren machte ich die Feststellung, dass ich infolge eines Apfelgenusses schmerzempfindliche Zähne beim Kauen bekommen habe. Laut meiner Speicheltestung mit dem Lackmuspapier aus der Apotheke hat auch der süsse Apfel einen ph-Wert von 5,5.

Dies liess in mir den Gedanken reifen, dass diese Schmerzempfindlichkeit durch die Fruchtsäure entstanden sein könnte. Mein Zahnschmelz ist sehr weich und daher ist diese Reaktion entstanden.

Diese Fruchtsäure empfand ich als ungesund! Demzufolge kann es nicht richtig sein, dass auch saures Obst den Körper basisch macht – wie es immer wieder geschrieben steht. Diese Beobachtung liess mich weiter nachforschen über Säure und Basen.

Das Blut hat einen ph-Wert von 7,3-7,4 und dieser muss erhalten bleiben sonst wird dessen Fliessfähigkeit gestört.

Wir wissen, dass Eiweiss durch die Säure dick wird (Dickmilch). Dies geschieht auch mit den Eiweissmolekülen im Blut. Daher ist beim jungen übersäuerten Menschen der Blutdruck als Folge des dicken Blutes meist zu niedrig. Im Alter dagegen wird, trotz der Übersäuerung, infolge der entstandenen Gefässablagerungen (Milch-Käse-Eiweiss, Bratfette,

Fleisch usw.) der Blutdruck meist zu hoch (Hypertonie). Das Herz muss vermehrt pumpen um diese Gefäss-Ablagerungs-Verengung zu überwinden – um die lebensnotwendige Sauerstoffversorgung der Körperzellen zu erhalten.

Fazit: Das sauere Obst wird basisch verstoffwechselt auf Kosten der Basen im Körper (Gelenkknorpel u.a.).

Da diese Basen aus dem Körper ins Blut gegeben werden, ist naheliegend, der Urin daraus basisch.

Dadurch entsteht der Eindruck dass saueres Obst einen basischen Urin macht. Es gibt aber auch Obst ohne dem Säure-Übermass, z.B. Papaya, Kaki, reife Mangos, Cherimoya usw. Auch unsere reifen, süssen Spät-Zwetschgen könnten basisch sein – wie ich aber leider noch nicht getestet habe.

„One Apple all day, keep the doctor away“, d.h. jeden Tag einen Apfel hält den Doktor fern. Das ist richtig, wenn genügend naturgedüngtes, d.h. basisch-mineralienhaltiges Gemüse gegessen wird. Als diese Volksweisheit entstand haben die Menschen noch vermehrt naturgedüngte, basische Nahrung verzehrt. Zu dieser Zeit gab es noch keinen Kunstdünger.

Sie konnten somit die Säure des Apfels besser ausgleichen.

Um diese Richtigkeit zu überprüfen bedienen Sie sich bitte des „Kinesiologischen Armtest“.

Dies funktioniert folgend: Zuerst wird die Kraft beim waagrecht fixierten Arm durch Hinunter drücken getestet.

Anschliessend wird eine Flasche Essig oder eine Zitrone oder Apfel an die Brust (Thymusdrüse) gehalten. Wird nun beim Hinunter drücken die Armkraft schwächer, lässt sich somit ein Nachlassen der Lebensenergie erkennen und somit die lebensfeindliche Energie feststellen.

Eine Übersäuerung ist gesundheitsschwächend und es werden dadurch Störungen im Körper, wie Arthrose am Hüftgelenk, Bandscheiben- und Kniegelenksarthrose usw. begünstigt.

Viele dieser Gedanken sind auch bestätigt in einem Aufsatz von Günter Carl Stahlkopf im November 1988 in der damaligen Zeitschrift Code, mit dem Titel „Gesund bleiben, gesund werden“ mit dem Untertitel „Kampf der Säurekost“, „Der berüchtigte Apfel im Paradies“, auf Seite 60/61. Nachfolgend einen kleinen Ausschnitt daraus: “So wie ein Zitronensäure-Tropfen ein Glas frische Milch zum „Gerinnen“ bringt, weil es Milcheiweiss zur Koagulation bringt, so bringt die Obstsäure und Milchsäure das Blut in den Kapillaren zur Gerinnung (Blutkuchenbildung), weil es die Bluteiweisskörper vom Serum trennt und damit zur Verstopfung der Kapillaren führt.“ Wir sollten erkennen, dass viele Herzinfarkte so ihre Ursache haben …“

Dieser Bericht hatte mich damals bei meinen Forschungen schon sehr beeindruckt.

Säure wirkt gefässverengend und die Blutkörperchen werden starr. Deshalb werden Durchblutungsstörungen wie, z.B. Herzinfarkt ebenfalls begünstigt. Essigsäure ist eine Folge des Verderbs, z.B. Weinessig, Obstessig, Sauermilch – alles schadet der Lebensqualität.

Alles Obst, welches das Blut sauer macht, begünstigt, bekannter weise, Krankheiten. Die Menschen haben aber eine individuelle unterschiedliche Erbmasse, sprich Lebenskraft. Infolge dieses Unterschiedes wirken sich gesundheitliche Fehlverhalten anders aus. „Die Dosis macht das Gift“, aber biologisch vollwertige Nahrung lässt Ernährungsfehler besser kompensieren.

Süsses, reifes Obst ist schmackhafter und wird von den meisten Menschen bevorzugt gegessen. Bei Trauben, z.B. werden die goldgelben Beeren zuerst gegessen. Es gibt aber auch Menschen die säuresüchtig sind und die haben bereits schon ihre Rheuma-Krankheiten oder bekommen sie demnächst.

Was kann ich nun gegen eine bereits entstandene Übersäuerung tun?

Die Ernährung auf naturgedüngte, mineralienreiche „Bio-Nahrung“ umstellen.

Bio-Kost schmeckt viel besser, warum? Es sind mehr basische, natürlich verwertbare mineralienhaltige Inhaltsstoffe vorhanden. Diese pflanzlichen Mineralien sind auch Geschmacksträger. Die Pflanze hat hier ihren naturgegebenen, arteigenen Geschmack. Kunstgedüngte Pflanzen schmecken nach nichts, warum? Diese künstliche, naturfremde Düngung vernichtet die Bodenbakterien. Sie sind aber wichtig, dass die Pflanze die Mineralien aus dem Boden aufnehmen kann.

Wie man ebenfalls beobachten kann, fehlt im Kunstgedüngten ebenso der Regenwurm wie auch die anderen Mikroorganismen.

Durch das natürliche Bodenmilieu kann die Pflanze die Geschmacksträger besser aufnehmen und diese Mineralien sind lebensnotwendig für die Gesunderhaltung und Vitalität des Körpers.

Abfolge: Boden, Pflanze, Mensch.

Fazit: Die Pflanze macht die Mineralien für den Körper besser verfügbar.

Will man die Säuren schneller kompensieren, ist es empfehlenswert ausreichend Bio-Spirulina, Chlorella, z.B. von Sanatur (100 % getesteten Energiezuwachs), Afa-Algen oder das von Ferrera (Buch: Dr. med. B. Hendel, P. Ferrera – Wasser und Salz) empfohlene Himalayasalz-Solewasser zu trinken.

Original naturgegebenes Salz hat 84 lebenswichtige Mineralien und kann nicht schaden, sonst könnten im Meer, auch die kleinsten Tiere nicht leben. Meersalz (Himalaya-Salz usw.) ist also 100%ig zellgängig. Man muss aber auch hier ausreichend trinken! Das Kochsalz hat nur die 2 Mineralien. Weil die anderen 82 Mineralien fehlen, um das Salz zu verstoffwechseln, entziehen sie diese dem Körper. Ich habe beobachtet, dass sich das schädliche Kochsalz gerne mit der Harnsäure an den Schultergelenken ablagert. Dadurch wird eine Arthrose, sowie Ablagerungen z.B. an der Schulter (Schulter-Arm-Syndrom) begünstigt.

Ein Trugschluss ist, wenn viele Menschen meinen, dass mit dem Mineralwasser die Mineralien-Versorgung des Körpers gedeckt ist. Das ist nicht möglich. Wie kann die Körperzelle die Mineralien aufnehmen die viel grösser als sie selbst sind?

Diese zu grossen Mineralien verstopfen die feinen Blut-Haargefässe, behindern somit die Zellatmung und begünstigen das „Alt-werden“. Zudem werden die Nieren-Filterkanälchen verstopft und es können, durch die Übersäuerung begünstigt, Nierensteine entstehen.

„Alterskrankheiten sind Ablagerungskrankheiten“ (Eiweissmast nach Prof. Lothar Wendt, Fleisch und Bratfette, Arterienverkalkung aus dem Wasser). Tiere saufen viel lieber Regenwasser statt Leitungswasser, habe ich oft beobachtet.

Viele meiner Gedanken über saueres Obst wurden entnommen aus: „Die grosse Obstillusion“ von Gustav Gattinger aus seinem Aufsatz im Waerlandheft 4/53. Hierin ist auch enthalten von Ernst Günter – „Ohne Krankheit leben“. Er warnt hier die Leser, sich nicht auf Tabellen zu verlassen in denen alle Früchte als basisch bezeichnet werden.

Obwohl er damals in Florida auch nur Rohkost ass, hat er mit den sauren Früchten seine Zähne geschädigt und auch Rheuma bekommen usw. Die bemerkenswerten Erkenntnisse von Günter Carl Stahlkopf hatte ich ja bereits schon erwähnt.

Diese Gedanken könnte man noch weiter verfolgen, aber immer werden sie zurückführen auf die unveränderlichen Schöpfungs-Gesetze!

 

 

DISCLAIMER: Diese Informationen sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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