Reinkarnations-Therapie

Von Dr. phil. Doris Ehrenberger

Wir sind nicht nur Materie, Körper aus „Fleisch und Blut“. Wir sind mehr. Wer sich mit dem großen Thema Heilung beschäftigt, kommt recht schnell zur Ganzheitlichkeit und damit zu Fragen, die Seele und Geist miteinbeziehen. Wenn etwa negative Emotionen immer wiederkehren, können durch Rückführungen in die Kindheit oder sogar in frühere Leben die Ursachen oft erkannt und gelöst werden.

Unser materieller Körper steht in Wechselwirkung mit unseren Emotionen und Gedanken. Angst beispielsweise löst Hormonausschüttungen und Verengung der Gefäße aus. Auch das Energiesystem reagiert. Trauer etwa schwächt den Lungenmeridian, was bei länger anhaltender Trauer durchaus zu erhöhter Anfälligkeit der Lunge führen kann, etwa zu Husten, Bronchitis oder auch schwereren Erkrankungen. Ärger oder Frustration, ein anderes Beispiel, blockiert die Energie im Lebermeridian, was außer zu Leber- und Schlafproblemen auch Erkrankungen entlang des Meridians im Bereich der Brust oder des Unterleibs hervorrufen kann.

Treten negative Gemütslagen häufig auf, ist es schon aus gesundheitlicher Sicht ratsam, nach dahinter liegenden Gedankenmustern zu fahnden.

Vieles lässt sich lösen, wenn man durch hypnoseähnliche Techniken, die uns in einen entspannten, tranceähnlichen Zustand versetzen, in die Kindheit „zurück reist“. Meist findet sich die Lösung für psychische Probleme auch genau in dieser sensiblen Lebensphase. Die Klärung der Emotionen und die Aufarbeitung von negativen Gedankenmustern führen uns jedoch auch hin und wieder über dieses Leben hinaus. Vor allem, wenn entweder in diesem Leben gar kein Anlass für bestimmte, immer wiederkehrende negative Emotionen besteht oder wenn sie sich quälend wiederholen. Für beides sucht der entwicklungsfreudige Mensch Erklärungen und Lösungen – und findet sie oftmals durch Rückführungen.

Für manche wird das vielleicht seltsam erscheinen, ist man doch in unserem Kulturkreis nicht unbedingt schon mit dem Thema Reinkarnation in Berührung gekommen. Doch warum sollte der Mensch vom Naturgesetz des ewigen „Stirb und Werde“ ausgeschlossen sein?

Dr. Jim Tucker, Psychiater an der Universität Virginia im Bereich von Wahrnehmungsforschung, ist der Nachfolger von Dr. Ian Stevenson, der seine Forschung auf dem Gebiet von Kindern, die sich an ihre früheren Leben erinnern, bereits vor einigen Jahrzehnten begann.

2500 exakt dokumentierte Fälle lassen uns staunen. Die Kinder berichten von früheren Leben ohne dass sie jemand dazu ermuntert oder gar rückgeführt hätte.

Im Gegenteil. Der häufig auftretende brennende Wunsch und die Sehnsucht des Kindes nach Kontakt zur “früheren Familie” stellt Eltern vor große Herausforderungen. Das Wissen um die verstorbenen früheren Persönlichkeiten, deren Identität klar nachgeforscht werden konnte, kann keinesfalls mit Zufall erklärt werden.

35 % der Kinder, so Dr. Tucker, die spontan von früheren Leben berichten, haben krankhafte Furcht bezüglich der Umstände des früheren Todes (z. B. Angst vor Wasser bei Tod durch Ertrinken). Oft zeigt sich bei diesen Kindern das Phänomen von Geburtsmalen exakt an den Stellen, wo Wunden am Körper im früheren Leben zum Tod geführt haben. (Interview auf You Tube, Dr. Jim Tucker: Kinder erinnern frühere Leben)

Etwa gibt es da den interessanten Fall des damals 3-jährigen James Leininger mit schrecklichen Albträumen, der sich an ein früheres Leben als US-Pilot im zweiten Weltkrieg erinnert. Der junge Mann starb, als er von den Japanern im Pazifik abgeschlossen wurde. James nannte viele Details zu “seinem” Flugzeug, dem Flugzeugträger auf dem “er” stationiert war und sogar Namen der anderen Piloten. James Vater – ein totaler Skeptiker was Reinkarnation angeht – stellte Nachforschungen zu den Angaben seines Sohnes an und war natürlich entsprechend verblüfft, dass alle Angaben exakt richtig waren. James ist inzwischen ein Teenager. Nach einer Reise nach Japan zu dem Ort, wo er in seinem früheren Leben abgeschossen wurde und starb, konnte er innerlich zur Ruhe kommen und seine Albträume sind nun weg.

Es gibt unzählige solcher Beispiele mit beweisbarem Hintergrund. Scheinbar erinnern sich Kinder bis etwa zum Alter von 7 Jahren spontan an frühere Leben und vergessen sie dann. Aber nicht immer sind es Kinder, die den dringenden Wunsch haben über Vergangenes zu sprechen. Bei Erwachsenen tauchen Erinnerungen häufig in Wachträumen und Träumen auf. Man sieht “Einblendungen” – und sucht schließlich einen Reinkarnationstherapeuten auf.

Ein absolut faszinierendes Beispiel ist das von der bekannten Salzburger Reinkarnationstherapeutin Ursula Demarmels (Bestseller “Wer war ich im Vorleben? Die positive Wirkung spiritueller Rückführungen”) aufgezeichnete frühere Leben der deutschen Lisa Bach, die als heilige Elisabeth auf der Wartburg lebte. Mit ihrem Detailwissen und Angaben, die ausschließlich Historikern bekannt sind, konnte sie alle Experten restlos überzeugen (siehe You Tube: Reinkarnation – St. Elisabeth).

Angesichts solch dichter Beweise für die Existenz der Wiedergeburt müssen wir uns nicht fragen: Gibt es ein früheres Leben? Sondern wohl viel eher: Warum haben wir es vergessen und wozu kommen wir überhaupt wieder?

Der Physiker und Bewusstseinsforscher Thomas Campbell, dem es gelang, basierend auf seinen Versuchen zur Erforschung des menschlichen Bewusstseins, Physik und Metaphysik zusammenzuführen, sieht das so:

„Wir kommen wieder um zu lernen. Damit das klappt, vergessen wir jedoch in der Regel alles, was war.“

Mit gutem Grund. Kinder lernen am meisten in den ersten Lebensjahren als „unbeschriebenes Blatt“. Später geraten die meisten in die Sackgasse zu glauben, alles schon gelernt zu haben. Sie entwickeln Glaubenssätze, die sie am Lernen hindern, Gebrechen, die sie ablenken. Darum fängt man jedes Leben neu an. Ohne die begrenzenden Glaubensmuster, Prägungen und Ängste, die man entwickelt hat. Auch das Weltbild würde nicht zum neuen Leben passen, darum wächst jedes Kind erst in das momentane Weltbild hinein. Und erst die emotionale Belastung! Es wäre ganz schön anstrengend, sich an so viele Ehefrauen, Ehemänner, Mütter, Väter, Kinder zu erinnern. Die Fähigkeiten, die man erlangt hat, die nimmt man aber mit. Sie werden nach und nach aktiviert. Wir kommen wieder um zu lernen in der Schule des Lebens. (siehe You Tube: Reinkarnation & Leben nach dem Tod – Thomas Campbell)

Soweit scheint es also sinnvoll, sich nicht zu erinnern und viele Menschen haben weder das Bedürfnis noch sehen sie eine Notwendigkeit für eine Rückführung.

Dann gibt es aber jene, die das anders sehen, etwa weil sie Probleme haben, die sie sich nicht aus diesem Leben erklären können. Ulrike Vinmann, Psychologin und Autorin, schreibt in ihrem Buch „Das Zellgedächtnis“ sogar, dass in jeder Zelle Informationen über die gesamten Erfahrungen eines Menschen aus jetzigen und aus vergangenen Leben wieder zu finden seien. Ereignisse, die nicht in die Persönlichkeit integriert werden konnten, werden ihrer Meinung nach im Zellbewusstsein von einem Leben ins nächste mitgenommen und wirken sich oftmals auf aktuelle Inkarnationen als Wiederholungmuster aus.

Ereignisse, die einem im Zellgedächtnis gespeicherten Ereignis ähneln, können eine Zellerinnerung wieder aktivieren und im aktuellen Leben zu Beschwerden führen.

Auf diesen Einsichten basiert die Holographische Reinkarnationstherapie (HR), die von Tineke Noordegraaf und Rob Bontenbal entwickelt wurde. Die Therapie behandelt den Patienten als (re)inkarnierte Einheit und versucht, ihn stets zum Ursprung der Erkrankung rückzuführen. Er kann im jetzigen oder in einem vergangenen Leben liegen. In jeder Rückführung, in der eine unbeendete Geschichte abgeschlossen und ein Teil des Selbst zurück erobert wird, werden dabei nicht nur seelische und körperliche Blockaden gelöst. Die Person verändert sich sogar auf zellulärer und neuronaler Ebene.

„In der Seele sind alle Leben gespeichert“, so Rückführungsbegleiter Hans Kollenbrath. „ Die Schule des Lebens und das Lernen besteht nun darin, dass wir aus früheren Inkarnationen Themen mit uns tragen, die uns in unserer jetzigen Verkörperung als Probleme und Lasten begegnen und die es “abzuarbeiten” gilt. Gott oder die Höchste Weisheit mutet uns also nichts Unlösbares oder Schweres „einfach so“ zu, sondern setzt Vertrauen in uns, dass wir im jetzigen Erdenleben die Aufgaben der Entwicklung meistern. Situationen, die wir als schlimm empfinden, weisen im Grunde auf Entwicklungsmöglichkeiten zu Neuem hin, schaffen Raum für neue Erfahrungen, Wege und Begegnungen.”

> Natursubstanzen bei Trauer und Angst

Zur begleitenden Unterstützung in Krisenzeiten dienen einige sehr wichtige Natursubstanzen wie Vitamin B-Komplex aus Quinoa, die Basis für unsere Nerven bei jedem, auch emotionalem Stress. Weiters hat sich Jiaogulan, das Kraut der Unsterblichkeit, als nervenstärkend bewährt. Übertroffen wird es vielleicht noch durch eine Mischung aus Rhodiola rosea (Rosenwurz), Cordyceps (tibetischer Heilpilz) und eben Jiaogulan – drei Anti-Stress-Substanzen aus der Natur – nervenausgleichend, energetisierend, leistungssteigernd und Serotonin fördernd. Der Botenstoff Serotonin ist für Ausgeglichenheit und Wohlbefinden unerläßlich. Genug Serotonin zur Verfügung zu haben kann entscheidend dafür sein, dass man von Angst oder Trauer nicht überwältigt wird und mit der Situation besser zurecht kommt.

Auch Krillöl, eine besonders gut aufnehmbare Omega 3 Quelle aus antarktischen Garnelen, fördert Serotonin und wirkt damit Ängsten entgegen (sofern es sich nicht um eine Angststörung handelt). Ängste und Depression sind nicht nur unangenehm, sondern gefährden auch die Gesundheit, da sie über diverse Stressreaktionen Entzündungen hervorrufen und zu vielen Erkrankungen beitragen. Krillöl hat die natürliche Fähigkeit, Entzündungen massiv zu senken und wirkt damit nebenbei auch gleich gegen Ängste, da Entzündungsstoffe im Blut den Teil des Gehirns (Mandelkern, limbisches System) fördern, der für Furcht und Angst zuständig ist!

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem LEBE! Magazin 2012/4

Hier geht es zu dem Artikel >>

Hier kann man das LEBE! Magazin 2012/3 nachlesen >>

 

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