{"id":8671,"date":"2015-10-28T15:18:26","date_gmt":"2015-10-28T14:18:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.viciente.at\/?p=8671"},"modified":"2025-12-14T18:18:38","modified_gmt":"2025-12-14T17:18:38","slug":"neue-therapie-bei-chronischen-schmerzen-pea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/neue-therapie-bei-chronischen-schmerzen-pea\/","title":{"rendered":"Neue Therapie bei chronischen Schmerzen: PEA"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Beitrag von <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schallers Gesundheitsbriefe<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><img decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"300\" data-src=\"https:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/np-pea-hochrein-600x600-1-300x300.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-26250 lazyload\" data-srcset=\"https:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/np-pea-hochrein-600x600-1-300x300.webp 300w, https:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/np-pea-hochrein-600x600-1-150x150.webp 150w, https:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/np-pea-hochrein-600x600-1.webp 600w\" data-sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 300px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 300\/300;\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Chronischen Schmerz zu behandeln ist immer noch ein Problem. Viele Patienten erfahren nicht die gew\u00fcnschten Effekte mit den bekannten Schmerzmitteln und zudem erschweren die Nebenwirkungen den Gebrauch. Die Medizin ist darum seit Jahren st\u00e4ndig auf der Suche nach einer L\u00f6sung zur Behandlung von neuropathischen und chronischen Schmerzen ohne Nebenwirkungen. 2008 gab es einen Durchbruch auf dem Gebiet der Schmerzbek\u00e4mpfung: In Italien wurde mit Palmitoylethanolamin (PEA) ein neuer Wirkstoff zugelassen, der auch im menschlichen K\u00f6rper selbsthergestellt wird und seit kurzem als Nahrungserg\u00e4nzung erh\u00e4ltlich ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wir haben ein neues Produkt: Palmitoylethanolamid (PEA) &#8211; Ein nat\u00fcrlicher k\u00f6rpereigener Wirkstoff zur Behandlung chronischer Schmerzen.<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dieses Neue Produkt m\u00f6chte ich Ihnen heute vorstellen. Ich habe PEA \u00fcbrigens an mir selbst ausprobiert: Im letzten Winter bin ich bei Glatteis eine Treppe heruntergest\u00fcrzt. Leider wurde ich mit den herk\u00f6mmlichen Mitteln nicht schmerzfrei. Meine rechte Schulter schmerzte noch lange danach. Ich habe dann zwei Wochen lang PEA ausprobiert und kann sagen, dass diese Zeit ausreichte, meine Schulter auszuheilen. Ich kann deshalb PEA aus eigener Erfahrung heraus nur bestens empfehlen.<\/strong><br><strong> Lesen Sie mehr dar\u00fcber in meinem heutigen Gesundheitsbrief.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.<\/strong><br><strong> Ihr Gerd Schaller<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Palmitoylethanolamid (PEA) ist frei verf\u00fcgbar als Nahrungserg\u00e4nzungsmittel.<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>PEA wurde in mehr als 300 wissenschaftlichen Publikationen beschrieben.<\/li>\n\n\n\n<li>PEA wurde erstmals beschrieben im Jahre 1957.<\/li>\n\n\n\n<li>PEA wurde weltweit von mehr als einer Million Menschen eingenommen.<\/li>\n\n\n\n<li>PEA kann problemlos in Kombination mit anderen Arzneimitteln verwendet werden.<\/li>\n\n\n\n<li>PEA ist eine nat\u00fcrliche und k\u00f6rpereigene Substanz.<\/li>\n\n\n\n<li>PEA wird in unserem K\u00f6rper produziert und stellt das Gleichgewicht wieder her.<\/li>\n\n\n\n<li>PEA kommt in Lebensmitteln wie Fleisch, Eiern, Sojabohnen und Erdn\u00fcssen vor.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Er hat eine stark schmerzlindernde Wirkung bei verschiedenen schweren Schmerzsyndromen, von Herniaschmerzen (Bauchdeckendurchbruch)&nbsp; bis hin zu Fu\u00dfschmerzen bei Diabetes. PEA aktiviert das eigene Immunsystem gegen den Schmerz, was au\u00dfergew\u00f6hnlich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgt eine kurze Darstellung \u00fcber diesen ungew\u00f6hnlichen Wirkstoff.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was ist PEA und wie wirkt es im K\u00f6rper?<\/h4>\n\n\n\n<p>Schon vor mehr als einem halben Jahrhundert hat man festgestellt, dass ein Extrakt aus Eigelb eine entz\u00fcndungshemmende Wirkung hat. Einige Jahre sp\u00e4ter stellte man fest, dass diese Eigenschaft auf die Substanz Palmitoylethanolamid (abgek\u00fcrzt PEA genannt) zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Im Jahr 1957 wurde die Struktur dieser Verbindung herausgefunden und es wurde entdeckt, dass die Substanz auch in weiteren Nahrungsmitteln vorkommt: PEA findet man in zumeist kleinen Mengen vor allem in Eiern, Erdn\u00fcssen, Soja, Fleisch, Fisch und Innereien wie Leber, Herz und Nieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Palmitoylethanolamid (N-(2-Hydroxyethyl)-Hexadecanamid oder Palmidrol, abgek\u00fcrzt PEA) ist ein Fetts\u00e4ureamid, das nat\u00fcrlicherweise im K\u00f6rper von Mensch, vielen Wirbeltieren und Wirbellosen, aber auch in Pflanzen vorkommt. Die Kohlenstoffatome im PEA-Molek\u00fcl sind in einer einfachen linearen Kette angeordnet, ein Hinweis darauf, dass PEA fettl\u00f6slich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere K\u00f6rperzellen bilden PEA als Antwort auf einen sch\u00e4dlichen Reiz. Dieser sch\u00e4dliche Reiz kann viele Ursachen haben: Gewebe- oder Zellsch\u00e4digungen durch Sauerstoffmangel (Isch\u00e4mie), durch von au\u00dfen kommende sch\u00e4dliche Stoffe oder durch Traumata (Gewebsverletzungen z. B. bei einem Unfall). Sogar Pflanzenzellen bilden in Trockenperioden zus\u00e4tzlich PEA, um sich vor Trockensch\u00e4den zu sch\u00fctzen. In all diesen F\u00e4llen spielt PEA die Rolle eines sch\u00fctzenden und reparierenden Molek\u00fcls, das das Selbstheilungsverm\u00f6gen des K\u00f6rpers deutlich unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der vermutlich wichtigste Wirkungsmechanismus von PEA in der Zelle besteht in der Einschaltung eines sogenannten Kernrezeptors (PPAR-Rezeptor), einem Gen im Zellkern, das f\u00fcr die Regelung von Entz\u00fcndungen verantwortlich ist. PEA durchquert dabei wie ein Steroidhormon die Zellmembran, und bindet sich in der Zelle an ein l\u00f6sliches Protein. Anschlie\u00dfend gelangt der PEA-Proteinkomplex in den Zellkern und initiiert die DNA-Transkription \u00fcber den Kernrezeptor PPAR. Bei dieser genomischen Wirkung kommt es zu einer zeitlichen Verz\u00f6gerung, weil die von der DNA abgerufene Information erst nach der Neubildung von Proteinen und durch Aktivierung anderer Gene wirksam wird. Bei einem \u00dcberma\u00df an Entz\u00fcndungsprozessen wirkt PEA \u00fcber den beschriebenen Mechanismus. Das hat zur Folge, dass sch\u00e4dliche Konzentrationen von Entz\u00fcndungsmolek\u00fclen, wie etwa TNF-alpha und Interleukine, verringert werden oder diesen entgegengesteuert wird. Es gibt jedoch auch nicht genomische, schnellere Effekte von PEA \u00fcber Membran lokalisierte Rezeptoren wie TRPV1, Natriumkan\u00e4le und GRP-Rezeptoren. Auch diese unterst\u00fctzen jeweils die nat\u00fcrliche Gesundung in den Zellen und im Gewebe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Palmitoylethanolamid hat im K\u00f6rper drei Hauptfunktionen:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zellschutz<\/li>\n\n\n\n<li>Entz\u00fcndungshemmung<\/li>\n\n\n\n<li>Schmerzstillung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Palmitoylethanolamid ist in vielen K\u00f6rperzellen und Geweben vorhanden. Es ist essentiell f\u00fcr den Schutz von Zellen und Geweben vor sch\u00e4dlichen Reizen, die durch Sauerstoffmangel, mechanische Sch\u00e4digung oder eine inflammatorische Sch\u00e4digung (darunter chronische Low-grade-Entz\u00fcndungen) entstehen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus ist Palmitoylethanolamid eine entz\u00fcndungshemmende Verbindung, die ihre Wirksamkeit unter anderem bei Grippe und Erk\u00e4ltung bewiesen hat. Schlie\u00dflich ist Palmitoylethanolamid ein besonders guter Schmerzstiller, besonders bei chronischen Schmerzbeschwerden. Diese Wirkung wurde zuerst 1975 beschrieben. Zus\u00e4tzlich zur schmerzstillenden Wirkung wurde k\u00fcrzlich bewiesen, dass Palmitoylethanolamid prinzipiell auch Angstgef\u00fchle und depressive Stimmungen abmildern kann und zudem in Tiermodellen antiepileptisch wirksam ist. Unl\u00e4ngst stellte sich heraus, dass Palmitoylethanolamid auch die F\u00e4higkeit immunologisch aktiver Zellen verst\u00e4rkt, Bakterien zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wann kann PEA eingesetzt werden?<\/h4>\n\n\n\n<p>Da es sich bei PEA um eine nat\u00fcrliche, das Gleichgewicht herstellende Substanz bei chronischen Entz\u00fcndungen und chronischen Schmerzen handelt, ist es bei einer Vielzahl an Erkrankungen einsetzbar, zum Beispiel bei allen Formen der \u201eLow Grade Inflammation\u201c, also Fibromyalgie, Arthrose, chronischen Entz\u00fcndungen (wie Beckenschmerzsyndrom, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa), rheumatischen Erkrankungen, allen chronischen Schmerzsyndromen wie Leistenbruchschmerzen, diabetischen neuropatischen Schmerzen, Morbus Sudeck, Amputationsschmerzen und desgleichen. Chronische Entz\u00fcndungen und chronische Schmerzen sind oftmals miteinander gepaart und PEA bringt dies wieder ins Gleichgewicht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">H\u00f6chste Zeit f\u00fcr einen Durchbruch mit neuem Schmerzmittel: PEA<\/h4>\n\n\n\n<p>Es ist inzwischen h\u00f6chste Zeit f\u00fcr einen Durchbruch auf dem Markt f\u00fcr Schmerzmittel. So hat beispielsweise der Rheumatologe Vonkeman von Medischen Zentrum Twente\/Niederlande in einer Abhandlung gezeigt, dass allein in den Niederlanden&nbsp; j\u00e4hrlich 5.100 Menschen durch herk\u00f6mmliche Schmerzmittel Magenblutungen bekommen und mehr als 500 Menschen daran st erben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit PEA ist endlich ein Schmerzmittel der neuen Generation auf dem Markt und die soweit beobachteten Nebenwirkungen sind minimal. Auch alte Menschen k\u00f6nnen dieses Mittel ohne Probleme einnehmen; Nebenwirkungen oder problematischen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bestehen nicht. PEA kann also auch zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, die vom Arzt verschrieben wurden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">PEA: Von einer Nobelpreistr\u00e4gerin inspiriert<\/h4>\n\n\n\n<p>Der k\u00f6rpereigene Stoff Palmitoylethanolamid (PEA) wurde ungef\u00e4hr vor 20 Jahren erstmals als Mittel gegen neuropathische und chronische Schmerzen benannt. Das geschah durch die italienische Nobelpreistr\u00e4gerin Prof. Rita Levi-Montalcini (Turin, Italien). Zu PEA sind inzwischen von Biologen, Physiologen und \u00c4rzten viele hundert wissenschaftliche Studien durchgef\u00fchrt worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen sind mehrere tausend Patienten mit sehr starken Schmerzen mit diesem Mittel behandelt worden \u2013 sehr oft mit guten bis beeindruckenden Resultaten. So scheint PEA unter anderem schmerzlindernd zu wirken bei ernsthaften R\u00fccken- und Herniaschmerzen, G\u00fcrtelrose-Schmerz, Schmerz beim Abklemmen von Nerven, wie beim Karpaltunnelsyndrom, bei Diabetes oder chronischen Kieferschmerzen um nur einige schwerbehandelbare Schmerzsorten zu nennen. Der Wirkstoff l\u00e4sst sich ohne Probleme einnehmen, auch zusammen mit&nbsp; anderen Schmerzmitteln falls n\u00f6tig, da keine negativen Effekte auf die Wirkung der anderen Mittel festgestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkungsmechanismus entdeckt von Nobelpreistr\u00e4gerin Professor Levi-Montalcini<\/h4>\n\n\n\n<p>Die schmerzstillende und entz\u00fcndungshemmende Wirkung von Palmitoylethanolamid war Jahrzehnte lang bekannt (von 1957-1992), ohne dass irgendjemand diese Wirkung genau verstand. Daher ging das Interesse an dieser besonderen Verbindung irgendwann in den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts verloren. Aber die Arbeit der italienischen Nobelpreistr\u00e4gerin Rita Levi-Montalcini f\u00fchrte in den 90er-Jahren zu einer Ver\u00e4nderung.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie wies nach, dass Palmitoylethanolamid die \u00fcberaktiven Entz\u00fcndungszellen (Mastzellen) bei vielen Krankheitsbildern zur Ruhe bringen kann. Sie war der Motor, der in der damaligen Zeit daf\u00fcr sorgte, dass Palmitoylethanolamid bei \u00c4rzten und Wissenschaftlern wieder die n\u00f6tige Aufmerksamkeit erfuhr. Dies f\u00fchrte zu einer Reihe klinischer Studien, die den Wert und die Unbedenklichkeit von Palmitoylethanolamid bei einer Vielzahl von Erkrankungen mit Schmerzerscheinungen deutlich machten. Inzwischen haben ihre Nachfolger viele neue Informationen zusammengetragen, die zeigen, wie wichtig die Wirkung von Palmitoylethanolamid bei der Regulation \u00fcberaktiver Entz\u00fcndungszellen und Nervenzellen bei Schmerz ist. Die meisten Publikationen und Berichte der klinischen Studien zu dieser sehr interessanten Verbindung sind in der Zeit von Professor Levi-Montalcini und ihrer Forschungsgruppe in italienischer Sprache erschienen, so dass die Verbindung im Rest der Welt noch relativ unbekannt geblieben ist. Zum Gl\u00fcck hat sich dies in letzter Zeit ge\u00e4ndert und es wurden viel mehr englischsprachige Artikel publiziert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkung und Anwendungsgebiete von Palmitoylethanolamid<\/h4>\n\n\n\n<p>Palmitoylethanolamid kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen sinnvoll eingesetzt werden, die mit Schmerzen oder Entz\u00fcndungen einhergehen. Die wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema wurden 2012 und 2013 in zwei Monografien \u00fcber Palmitoylethanolamid behandelt. Insgesamt wurden seit 1972 Dutzende klinischer Studien publiziert, mit denen bei Tausenden Patienten die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Palmitoylethanolamid u. a. bei chronischen Schmerzst\u00f6rungen (aber auch bei akuteren Zust\u00e4nden wie z. B. Grippe oder Erk\u00e4ltung) nachgewiesen wurde. Es handelt sich um eine bedeutsame neue, von Nebenwirkungen freie Behandlungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr Schmerzen und um einen gro\u00dfen Durchbruch auf dem Gebiet der Bek\u00e4mpfung chronischer Schmerzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Palmitoylethanolamid ist eine Verbindung, die im Lauf der Evolution vor Hunderten Millionen Jahren zuerst von Hohltieren, bestimmten im Meer lebenden Wirbellosen, gebildet wurde. Sogar Einzeller wie Hefezellen produzieren Palmitoylethanolamid. Die zell- und gewebesch\u00fctzende Wirkung von Palmitoylethanolamid wurde darauf in der Evolution von vielen Lebewesen \u00fcbernommen, und das erkl\u00e4rt auch das Fehlen von Nebenwirkungen und die besonders breite Anwendbarkeit. Die pr\u00e4ventiven und therapeutischen Wirkungen von Palmitoylethanolamid sind vor allem auf seine biologische Aktivit\u00e4t zur\u00fcckzuf\u00fchren. Palmitoylethanolamid normalisiert n\u00e4mlich aus dem Gleichgewicht gebrachte biologische Prozesse wie z. B. chronische Entz\u00fcndungen oder durch Traumata oder Sauerstoffmangel bedingte Sch\u00e4digungen. Dies geschieht unter anderem \u00fcber die Einwirkung auf einen bestimmten Kernrezeptor, der als PPAR-Rezeptor bezeichnet wird. Dieser Kernrezeptor stellt das Gleichgewicht in den gest\u00f6rten Zellen wieder her, wodurch diese keine \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Entz\u00fcndungsfaktoren und schmerzf\u00f6rdernden Substanzen mehr produzieren. Die Aktivierung dieses Kernrezeptors spielt daher bei der Schmerzstillung eine wichtige Rolle. Palmitoylethanolamid kann in vielen Zellen gebildet werden und auf diese Weise bei chronischen Schmerzbeschwerden wirksam sein. Es ist n\u00e4mlich Bestandteil eines nat\u00fcrlichen k\u00f6rpereigenen Anti-Schmerz-Systems. Bei jedem chronischen Schmerzsyndrom werden bestimmte Zellen, die bei Entz\u00fcndungen eine Rolle spielen, \u00fcberm\u00e4\u00dfig aktiviert, so die Mastzellen und die Gliazellen. Seit einigen Jahren ist bekannt, dass diese von den Neuronen abzugrenzenden Zellen im Nervengewebe chronische Schmerzen aufrechterhalten. Daher ist es sehr wichtig, diese aktivierten inflammatorischen Zellen in ihrer \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Aktivit\u00e4t zu bremsen. Und genau das macht Palmitoylethanolamid. Es bringt diese Zellen wieder zur Ruhe, wodurch sich chronische Schmerzsysteme im K\u00f6rper erheblich verringern.<\/p>\n\n\n\n<p>Palmitoylethanolamid hat eine entz\u00fcndungshemmende, zellsch\u00fctzende und schmerzstillende Wirkung. Dar\u00fcber hinaus wirkt es auch antikarzinogen, neuroprotektiv und neuroregenerativ. Es bringt gest\u00f6rte K\u00f6rperprozesse wieder ins Gleichgewicht. Dadurch l\u00e4sst sich Palmitoylethanolamid bei vielen Krankheitsbildern einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eigenschaften von PEA<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Schmerzmittel PEA mit dem Wirkstoff Palmitoylethanolamid (PEA) weist eine Anzahl wichtiger und interessanter Eigenschaften und Aspekte auf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Getestet wurde PEA an mehreren tausenden Patienten mit Schmerzen und Entz\u00fcndungen; die schmerzlindernde und entz\u00fcndungshemmende Wirkung des Mittels konnte dadurch nachgewiesen werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Untersucht wurde PEA auch durch Biologen und Pharmakologen in \u00fcber 100 Studien: Noch nie wurde ein medizinisches Di\u00e4tpr\u00e4parat so ausf\u00fchrlich erforscht.<\/li>\n\n\n\n<li>Effektivit\u00e4t und Vertr\u00e4glichkeit getestet bei Harniaschmerzen, diabetischen neuropathischen Schmerzen, chronischen Kieferschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Trigeminusneuralgie und Ekzemen.<\/li>\n\n\n\n<li>Einfach einzunehmen, als schnell l\u00f6sliches Pulver unter der Zunge zu Beginn der Behandlung und danach in Kapselform.<\/li>\n\n\n\n<li>Ohne Probleme einzunehmen neben anderen Arznei- und Schmerzmitteln.<\/li>\n\n\n\n<li>Gute Schmerzlinderung, manchmal sogar besser als durch bekannte Schmerzmittel.<\/li>\n\n\n\n<li>Die soweit bekannten Nebenwirkungen sind minimal.<\/li>\n\n\n\n<li>Effektiv und patientenfreundlich auch bei alten und sehr alten Patienten.<\/li>\n\n\n\n<li>Und schlie\u00dflich: PEA ist ein k\u00f6rpereigener Stoff, den wir selbst in unseren Zellen herstellen, wo er als nat\u00fcrliches Schmerzmittel und entz\u00fcndungshemmend wirkt.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Indikation f\u00fcr PEA<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Indikation ist neuropathischer Schmerz und die Kategorie, in der das Mittel gegeben wird, ist die der Stoffwechselst\u00f6rung. Der K\u00f6rper stellt bei Schmerzen und Entz\u00fcndungen zu wenig dieses Stoffes her und da der Stoff Palmitoylethanolamid nicht zureichend vorhanden ist, spricht man von einer Stoffwechselst\u00f6rung auf dem Gebiet der Synthese dieses k\u00f6rpereigenen schmerzlindernden Stoffes. Da die Produktion von PEA durch die k\u00f6rpereigenen Zellen nicht weiter erh\u00f6ht werden kann, ist das Zuf\u00fcgen von exo genem Palmitoylethanomlamid eine deutliche Form von Substitutionstherapie.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">&gt;&gt; <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier kann man PEA kaufen &#8230;<\/a><\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table  aligncenter\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>\n<p>Fr\u00fcher erschienene Gesundheitsbriefe finden Sie in unserem <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Archiv<\/a> unter <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.schallers-gesundheitsbriefe.de\/archiv-der-gesundheitsbriefe\/<\/a>.<\/p>\n<p>Es ist nicht Zweck unserer Webseiten, Ihnen medizinischen Rat zu geben, Diagnosen zu stellen oder Sie davon abzuhalten, zu Ihrem Arzt zu gehen. In der Medizin gibt es keine Methoden, die zu 100% funktionieren. Wir k\u00f6nnen deshalb &#8211; wie auch alle anderen auf dem Gebiet der Gesundheit Praktizierenden &#8211; keine Heilversprechen geben. Sie sollten Informationen aus unserem Seiten niemals als alleinige Quelle f\u00fcr gesundheitsbezogene Entscheidungen verwenden. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie einen anerkannten Therapeuten, Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt oder einen Tierheilpraktiker. Die Artikel und Aufs\u00e4tze unserer Seiten werden ohne direkte medizinisch-redaktionelle Begleitung und Kontrolle bereitgestellt. Nehmen Sie bitte niemals Medikamente (Heilkr\u00e4uter eingeschlossen) ohne Absprache mit Ihrem Therapeuten, Arzt oder Apotheker ein.<\/p>\n<p>Schallers Gesundheitsbriefe<br>Com Marketing AG, Fl\u00fcelistra\u00dfe 13, 6072 Schweiz<\/p>\n<h3>Weitere Informationen unter <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vitalstoff-Journal.de<\/a><\/h3>\n<p>\u00a9 2014 Com Marketing AG. Alle Rechte vorbehalten.<\/p>\n<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag von Schallers Gesundheitsbriefe Chronischen Schmerz zu behandeln ist immer noch ein Problem. Viele Patienten erfahren nicht die gew\u00fcnschten Effekte mit den bekannten Schmerzmitteln und zudem erschweren die Nebenwirkungen den Gebrauch. Die Medizin ist darum seit Jahren st\u00e4ndig auf der Suche nach einer L\u00f6sung zur Behandlung von neuropathischen und chronischen Schmerzen ohne Nebenwirkungen. 2008 gab [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":26257,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","wds_primary_category":424,"ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"on","ocean_gallery_id":[],"footnotes":""},"categories":[424,4,15,20],"tags":[183,27,284,139],"class_list":["post-8671","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-alle-beitraege","category-gesundheit","category-infos","category-tipps","tag-gelenkschmerzen","tag-gesundheittipps","tag-pea","tag-schmerzen","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8671\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26257"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}