{"id":8430,"date":"2015-02-07T14:52:18","date_gmt":"2015-02-07T13:52:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.viciente.at\/?p=8430"},"modified":"2025-09-09T17:16:02","modified_gmt":"2025-09-09T15:16:02","slug":"wundermittel-cannabis-hanf-zerstoert-krebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/wundermittel-cannabis-hanf-zerstoert-krebs\/","title":{"rendered":"Wundermittel Cannabis: Hanf zerst\u00f6rt Krebs"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Beitrag im <a href=\"https:\/\/www.heilpraxisnet.de\/page\/4\/?s=cannabis+krebs\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">heilpraxisnet.de<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neue Mechanismen der Anti-Krebs-Wirkung in der Hanfpflanze entdeckt<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Forschern der Universit\u00e4t Rostock konnten durch Experimente beweisen, dass spezifische Inhaltsstoffe der Hanfpflanze Krebszellen zerst\u00f6ren k\u00f6nnen. Die Pharmakologen berichten \u00fcber ihre Forschungsarbeiten Fachzeitschrift &#8222;Biochemical Pharmacology&#8220;. Darin beschreiben sie, wie gewonnene Cannabinoide die Zerst\u00f6rung der Tumorzellen anregen, weil sie ein Protein mit der Bezeichnung \u201eICAM-1\u201c auf der Oberfl\u00e4che von Krebszellen bilden. Die wissenschaftlichen Arbeiten k\u00f6nnten in der perspektivischen Behandlung von Krebs hilfreich sein.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neue Wirkungsweisen entdeckt<\/h4>\n\n\n\n<p>Noch vor rund zwanzig Jahren wurden Cannabinoide in der Cannabis-Pflanze wegen der Rauschwirkung vor allem mit Drogenmissbrauch in einen alleinigen Kontext gesetzt. Mit dem Nachweis von spezifischen Cannabinoid-Bindungsstellen auf Zellen sowie der Entdeckung eines k\u00f6rpereigenen Cannabinoids im Menschen r\u00fcckten diese Stoffe seit Beginn der 1990er Jahre allerdings sehr stark ins Interesse der medizinischen Forschung. Cannabinoide kommen unter anderem bei der Behandlung von \u00dcbelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit einer Krebs-Chemotherapie zum Einsatz. In Studien konnte zudem ermittelt werden, dass Cannabis den Appetit von Krebspatienten anregt und so den Therapieverlauf bedeutend positiv beeinflusst. Nun konnten weitere positive Aspekte f\u00fcr die Krebstherapie gefunden werden. Allerdings steckt die Forschung in diesem Bereich noch \u201ein den Kinderschuhen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Krebszellen werden zum platzen gebracht<\/h4>\n\n\n\n<p>Dr. Burkhard Hinz, Direktor des Instituts f\u00fcr Toxikologie und Pharmakologie an der Uniklinik Rostock, berichtet, dass der benannte Stoff ICAM-1 \u201edie Bindung von Killerzellen des Immunsystems\u201c erm\u00f6glicht. Die k\u00f6rpereigenen Killerzellen bringen im Verlauf die Krebszellen regelrecht zum Platzen. Zus\u00e4tzlich hemmen Cannabinoide \u00fcber ICAM-1 einen nachgeschalteten Signalweg die Bef\u00e4higung von Zellen zur Bildung von Blutgef\u00e4\u00dfen, die das Krebs-Tumorwachstum forcieren. Doch bislang handele es sich bei den Resultaten um Ergebnisse in der Grundlagenforschung. &#8222;Wir sind noch weit davon entfernt, das in die klinische Therapie umzusetzen.&#8220; Die Studienergebnisse weisen allerdings daraufhin, dass der Hanfpflanzenstoff \u201epotenziell therapeutisch nutzbare Wirkungen\u201c enth\u00e4lt. In einer fr\u00fcheren Forschungsarbeit hatten die Wissenschaftler bereits gezeigt, dass &#8222;das durch Cannabinoide vermehrt gebildete Protein die Auswanderung von Tumorzellen in umliegendes Gewebe und damit die Bildung von Metastasen hemmt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Forscher der Uni Rostock sind nicht die Einzigen, wirkungsvolle Eigenschaften der Cannabis-Pflanze herausgefunden haben. In der ganzen Welt besch\u00e4ftigen sich wissenschaftliche Teams mit den positiven Eigenschaften von Hanf. Tetrahydrocannabinol (THC) ist ein weiterer Bestandteil der Pflanze. Schon seit l\u00e4ngerer Zeit ist erwiesen, dass dieser \u00dcbelkeit und Erbrechen lindert und bei Appetitlosigkeit den Hunger wieder anregt. In Studien konnten die positiven Eigenschaften im Verlauf der Zytostaktika-Therapie ermittelt werden. Eine weitere Stoff mit der Bezeichnung Cannabidiol lindert Spastische Symptome und gute bereits in der Therapie von Patienten mit Multipler Sklerose gute Dienste leisten. Seit kurzem ist auch ein spezielles MS-Pr\u00e4parat mit dem medizinischen Wirkstoff zugelassen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Cannabinoide gegen die Enstehung von Metastasen<\/h4>\n\n\n\n<p>Cannabinoide sind seit Anfang der 1990er Jahre in das Interesse der experimentellen und klinischen Forschung ger\u00fcckt. Dabei liegt ein derzeitiger Fokus auf Cannabidiol, einem Inhaltsstoff der Hanfpflanze, der die Psyche nicht beeintr\u00e4chtigt und bereits f\u00fcr die Behandlung spastischer Symptome bei Patienten mit Multipler Sklerose eingesetzt wird. \u201eDie Analyse der Anti-Krebs-Wirkung von Cannabinoiden hat das Stadium der experimentellen Forschung bisher nicht \u00fcberschritten. Die wachsende Kenntnis der verschiedenen Angriffspunkte dieser Substanzen bei der Tumorentstehung gibt jedoch Anlass zur Hoffnung, dass Cannabinoide langfristig eine pharmakologische Option f\u00fcr die Tumortherapie darstellen k\u00f6nnten\u201c, sagt Prof. Hinz. &#8222;Ihnen wird unter anderem eine schmerzhemmende und appetitsteuernde Wirkung zugesprochen&#8220;, sagte Hinz. Der Professor und sein Team konnten bereits vor Jahren nachweisen, dass Cannabinoide die Auswanderung von Tumorzellen in umliegendes Gewebe bremsen k\u00f6nnen. Die Auswanderung ist deshalb gef\u00fcrchtet, da dadurch Metastasen einstehen k\u00f6nnen, die wiederum f\u00fcr das Krebsgeschehen in anderen K\u00f6rperbereichen verantwortlich sind. Die Arbeiten der Rostocker Forschungsgruppe zur Pharmakologie der Cannabinoide werden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gef\u00f6rdert. (sb)<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">>> <a href=\"https:\/\/www.heilpraxisnet.de\/page\/4\/?s=cannabis+krebs\">Weitere Informationen zu Cannabis<\/a><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">QUELLENHINWEIS: <a href=\"https:\/\/www.heilpraxisnet.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">heilpraxisnet.de<\/a>\u00a0<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag im heilpraxisnet.de Neue Mechanismen der Anti-Krebs-Wirkung in der Hanfpflanze entdeckt Forschern der Universit\u00e4t Rostock konnten durch Experimente beweisen, dass spezifische Inhaltsstoffe der Hanfpflanze Krebszellen zerst\u00f6ren k\u00f6nnen. 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