{"id":8065,"date":"2013-11-03T14:44:18","date_gmt":"2013-11-03T13:44:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.viciente.at\/?p=8065"},"modified":"2025-09-09T17:31:52","modified_gmt":"2025-09-09T15:31:52","slug":"karotten-die-gesundmacher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/karotten-die-gesundmacher\/","title":{"rendered":"Karotten &#8211; Die Gesundmacher"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Beitrag von Zentrum der Gesundheit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Heilpotential von Karotten<\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Karotten sind ein Allerweltsgem\u00fcse. Doch ist kaum jemandem bewusst, welch grossartiges Heilpotential in Karotten steckt. Lesen Sie bei uns, wie Karotten sogar Krebs besiegen konnten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kinderbuch-Autorin Ann Cameron heilte ihren fortgeschrittenen Krebs mit Hilfe von Karottensaft. Begeistert erz\u00e4hlt sie: &#8222;Karottensaft wirkt meiner Erfahrung nach ausserordentlich gut gegen Krebs \u2013 und zwar in beeindruckend schneller Weise und ohne die Hilfe von Chemotherapie, Bestrahlung oder weiteren Ern\u00e4hrungsumstellungen.&#8220; Lesen Sie bei uns die Geschichte von Ann Cameron und wie sie ihren Krebs mit Karotten (R\u00fcebli) besiegte. Erfahren Sie ausserdem von all den wunderbaren Eigenschaften der Karotte und warum Sie das Wurzelgem\u00fcse am besten t\u00e4glich essen oder trinken sollten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Diagnose Darm- und Lungenkrebs<\/h4>\n\n\n\n<p>Am 6. Juni 2012 unterzog sich die amerikanische Schriftstellerin Ann Cameron einer Operation wegen ihres Darmkrebses (Stadium 3). Sie entschied sich anschliessend bewusst gegen eine Chemotherapie und f\u00fchlte sich sogar zun\u00e4chst ganz gut \u2013 bis zum 6. November 2012.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Routine-Nachsorgeuntersuchung entdeckten die \u00c4rzte bei ihr Lungenkrebs. Die Diagnose war niederschmetternd: Darmkrebs Stadium 4, der in die Lungen metastasiert war. Ihr Onkologe r\u00e4umte ihr eine verbleibende Lebenserwartung von zwei bis drei Jahren ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider sei in ihrem Fall eine Bestrahlung nutzlos, meinte er ferner. Doch empfehle er ihr eine Chemotherapie. Sie w\u00fcrde zwar keine Verl\u00e4ngerung ihres Lebens einbringen, aber m\u00f6glicherweise die Qualit\u00e4t ihrer \u00fcbrigen Zeit verbessern.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Suche nach Alternativen<\/h4>\n\n\n\n<p>Tragischerweise war erst vor wenigen Jahren Anns Ehemann an Lungenkrebs verstorben. \u00dcber einen Zeitraum von etwa sechs Monaten hatte er mehrere Therapien mit ungef\u00e4hr 20 unterschiedlichen Medikamenten ausprobiert \u2013 allesamt von seinen \u00c4rzten empfohlen und allesamt ohne Wirkung. Zumindest ohne Heilwirkung, denn gr\u00e4ssliche Nebenwirkungen hatten sie genug.<\/p>\n\n\n\n<p>Ann f\u00fcrchtete daher, denselben Weg zu gehen, den schon ihr Mann zwar voller Hoffnung aber letztendlich erfolglos gegangen war. Also begab sie sich auf die Suche nach alternativen M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei h\u00f6rte sie von einem Mann, der sein Krebsleiden ausschliesslich mit Karotten heilen konnte. Er hiess Ralph Cole und hatte es geschafft, sein Plattenepithelkarzinom der Haut (eine Art Hautkrebs) am Nacken zum Verschwinden zu bringen, indem er jeden Tag f\u00fcnf Pfund Karotten entsaftet und den Saft dann \u00fcber den Tag verteilt getrunken hatte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Karottentherapie gegen Krebs?<\/h4>\n\n\n\n<p>Karotten sind ja nun ein echtes Allerweltsgem\u00fcse und kaum jemand traut ihnen grossartige Heilleistungen zu. Allerdings h\u00e4lt die Skepsis dem Wurzelgem\u00fcse gegen\u00fcber nur so lange an, bis man ein bisschen mehr \u00fcber die erstaunlichen Eigenschaften der Karotte gelesen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann n\u00e4mlich stellt man fest, dass Karotten fantastische Wirkungen haben k\u00f6nnen und es \u00e4usserst intelligent w\u00e4re, diese auch zu nutzen und R\u00fcebli am besten t\u00e4glich in jeder erdenklichen Form zu essen oder als Saft zu trinken. Zu diesem Ergebnis kam auch Ann, und sie beschloss, genau das zu tun: T\u00e4glich Karottensaft zu trinken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">T\u00e4glich Karottensaft aus 5 Pfund Karotten<\/h4>\n\n\n\n<p>Am 17. November 2012 begann sie mit ihrer Karottentherapie. Dazu entsaftete sie morgens mit einer hochwertigen Saftpresse f\u00fcnf Pfund Karotten. Ein Glas davon trank sie sofort. Den Rest stellte sie in den K\u00fchlschrank, um ihn im Laufe des Tages zu trinken. Dies tat sie ab sofort t\u00e4glich \u2013 bis auf ein paar Tage im Monat, wenn sie auf Reisen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ann unterzog sich keiner Chemotherapie, bekam keine Bestrahlung und unternahm mit Ausnahme des Karottensafts auch keine besonderen Ern\u00e4hrungsumstellungen. Sie ass also weiterhin Fleisch und g\u00f6nnte sich hin und wieder auch mal typisch ungesunde Lebensmittel wie zum Beispiel Eiscreme.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Ich empfehle ganz sicher nicht, bei einer Krebserkrankung besonders viel Eiscreme zu essen. Ich m\u00f6chte bloss darauf hinweisen, dass der t\u00e4gliche Karottensaft die einzige Ern\u00e4hrungsumstellung gewesen war, die ich Zeit meines Lebens durchgef\u00fchrt habe, erkl\u00e4rte die Rekonvaleszentin. Nat\u00fcrlich habe ich mich auch \u00fcber jedes Gebet, \u00fcber jedes aufmunternde Wort von Freunden gefreut und jede Hilfe von Leidensgenossen in Anspruch genommen, die die Krankheit bereits besiegt hatten und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen konnten.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nach zehn Tagen: Die Tumore wachsen schnell<\/h4>\n\n\n\n<p>Zehn Tage nach Beginn ihrer selbstgew\u00e4hlten Karottentherapie wurde ein so genannter PET-Scan (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Positronen-Emissions-Tomographie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PET = Positronen-Emissions-Tomographie<\/a>) durchgef\u00fchrt, der fr\u00fchere Ergebnisse best\u00e4tigte:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Vergr\u00f6sserte, geschwollene Lymphknoten zwischen den Lungen, mit zwei schnell wachsenden Tumoren in einer Gr\u00f6sse von etwa 2,5 x 0,5 cm.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Ann h\u00e4tte sich zwar eine bessere Nachricht erhofft, gab jedoch nicht auf und trank weiterhin t\u00e4glich ihren Karottensaft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nach zwei Monaten: Der Krebs w\u00e4chst nicht mehr<\/h4>\n\n\n\n<p>Am 7. Januar 2013, also nach einer knapp zweimonatigen Karottensafttherapie, ergab eine Computertomographie das erste erstaunliche Ergebnis, n\u00e4mlich dass die Krebstumore nicht mehr weiter wuchsen. Mehr noch: Bei einigen Tumoren waren sogar Verkleinerungen festzustellen. Auch sah man, dass die Lymphknoten nicht mehr so angeschwollen waren wie noch zuvor.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nach vier Monaten: Der Krebs schrumpft<\/h4>\n\n\n\n<p>Zwei weitere Karottensaft-Monate sp\u00e4ter (im M\u00e4rz 2013) zeigte eine erneute Untersuchung: Der Krebs war weiterhin nicht gewachsen. Keine neuen Tumore waren zu sehen und die vorhandenen schrumpften zusehends.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nach acht Monaten: Der Krebs ist verschwunden<\/h4>\n\n\n\n<p>Am 30. Juli 2013 erhielt Ann Cameron dann die unglaubliche Nachricht von ihren fassungslosen \u00c4rzten: Der Krebs ist verschwunden! Alle geschwollenen Lymphknoten befanden sich wieder im Normalzustand.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung von Ann Camerons Erfolgsgeschichte<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zehn Tage t\u00e4gliche Einnahme von Karottensaft: Keine Verbesserung.<\/li>\n\n\n\n<li>Zwei Monate Karottensaft: Der Krebs h\u00f6rt auf zu wachsen und bestehende Tumore beginnen zu schrumpfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Vier Monate Karottensaft-Therapie: Die Tumore schrumpfen weiter, alle Lymphknoten in der Lunge befinden sich wieder im Normalzustand.<\/li>\n\n\n\n<li>Acht Monate Karottensaft-Therapie: Der Krebs ist verschwunden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6nnen Karotten jeden Krebs heilen?<\/h4>\n\n\n\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich ist jeder Mensch und jeder Krebs vollkommen anders. Wenn bei Ann Cameron Karottensaft anschlug, so kann man daraus leider nicht schliessen, dass Karottensaft jeden anderen Krebs ebenfalls heilen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Genauso weiss nat\u00fcrlich auch niemand, ob der Krebs bei Ann nicht auch ohne Karottensaft verschwunden w\u00e4re und nur eine jener seltenen Spontanheilungen darstellte. Ein genauer Blick auf die Karotte und ihre Inhaltsstoffe lassen jedoch sehr vermuten, dass die Karotte an Anns Heilung keineswegs unbeteiligt war.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beta-Carotin aus Karotten gegen Krebs<\/h4>\n\n\n\n<p>Karotten enthalten \u2013 wie nat\u00fcrlich andere Gem\u00fcse auch \u2013 N\u00e4hrstoffe, Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe. Ganz besonders ber\u00fchmt sind Karotten jedoch f\u00fcr ihre sekund\u00e4ren Pflanzenstoffe. Und so denkt ein jeder beim Wort \u201eKarotte\u201c meist auch umgehend an Beta-Carotin, ein Pflanzenstoff, der in kaum einem anderen Lebensmittel so \u00fcppig vorkommt wie in der Karotte.<\/p>\n\n\n\n<p>Beta-Carotin ist gleichzeitig eine jener Substanzen, die massgeblich zur krebshemmenden Wirkung der Karotte beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beta-Carotin geh\u00f6rt zu den Carotinoiden, einer grossen Familie sekund\u00e4rer Pflanzenstoffe, in der sich z. B. auch das Lycopin aus der Tomate oder das Lutein und das Zeaxanthin aus Paprika, Spinat und Gr\u00fcnkohl befinden. Hauptvertreter dieser Stoffgruppe ist jedoch das Beta-Carotin.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon aus epidemiologischen Studien weiss man, dass Menschen, die sich carotinoidreich ern\u00e4hren, ein deutlich geringeres Risiko tragen, an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, wie z. B. an Brust-, Lungen-, Prostata- und Magen-Darm-Krebs.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie konkret k\u00f6nnte das Beta-Carotin aus Karotten an Ann Camerons Heilprozess beteiligt gewesen sein?<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin A aus Karotten sch\u00fctzt vor Krebs<\/h4>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal kann der menschliche K\u00f6rper aus Beta-Carotin das nur in tierischen Lebensmitteln vorhandene Vitamin A herstellen \u2013 und Vitamin A sch\u00fctzt vor Krebs. Vitamin A hemmt jedoch nicht nur die Entartung gesunder Zellen, sondern ist gar an der R\u00fcckbildung krebsartiger Zellen beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen besonders sch\u00fctzenden und regulierenden Einfluss \u00fcbt Vitamin A auf die Haut und die Schleimh\u00e4ute des K\u00f6rpers aus. Bei einem Vitamin A-Mangel kommt es daher besonders gerne im Bereich der Schleimh\u00e4ute zur Entstehung von Tumoren, wie z. B. zu Lungenkrebs, Darmkrebs, Geb\u00e4rmutterhalskrebs, Hautkrebs und Blasenkrebs.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei manchen Krebsarten wird begleitend zur herk\u00f6mmlichen Therapie gar eine sog. Vitamin-A-Hochdosistherapie eingesetzt, z. B. bei Plattenepithelkarzinomen, also genau jenem Krebs, den Ann Camerons Bekannter Ralph Cole mit Karottensaft besiegen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Vitamin A sorgt \u00fcberdies daf\u00fcr, dass Chemo- und Strahlentherapien besser vertr\u00e4glich und sogar wirksamer sind. Ja, man weiss sogar, dass Vitamin A in diesen F\u00e4llen die \u00dcberlebenszeit betroffener Patienten deutlich verl\u00e4ngern kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beta-Carotin aus Karotten wird im K\u00f6rper zu Vitamin A<\/h4>\n\n\n\n<p>Genau dieses Vitamin A kann der K\u00f6rper aus dem Beta Carotin der Karotten herstellen. Beta-Carotin wird daher oft auch als Provitamin A bezeichnet. Zur Deckung des Vitamin A-Bedarfs ist es also nicht n\u00f6tig, tierische Vitamin-A-haltige Lebensmittel zu verzehren. Doch gilt es einige Besonderheiten zu beachten, um sich optimal mit Vitamin A aus dem Beta Carotin der Karotten versorgen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Umwandlung von pflanzlichem Beta-Carotin in Vitamin A geschieht praktischerweise immer nur in der ben\u00f6tigten Menge, so dass es hier nie zu einer \u00dcberdosierung mit Vitamin A kommen kann. Eine Vitamin-A-\u00dcberdosierung w\u00fcrde sich in trockener Haut, Haarausfall, eingerissenen Mundwinkeln, Knochenschmerzen etc. \u00e4ussern und kann besonders dann auftreten, wenn Vitamin A in Form von hochdosierten Vitaminpr\u00e4paraten eingenommen wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Leiden Sie unter Vitamin A-Mangel?<\/h4>\n\n\n\n<p>Mit der heute \u00fcblichen modernen Ern\u00e4hrung kommt es jedoch eher zu einem Vitamin-A-Mangel, da die typischen Grundnahrungsmittel nicht sehr viel Vitamin A liefern. So sind Back- und Teigwaren beispielsweise nahezu frei von Vitamin A (es sei denn, sie enthalten Butter). Auch gew\u00f6hnliches Muskelfleisch, die meisten Wurstsorten und auch Milch sind sehr arm an Vitamin A.<\/p>\n\n\n\n<p>Lediglich K\u00e4se \u2013 wenn man ihn denn vertr\u00e4gt und essen will \u2013 sowie Innereien (Leber, Nieren) und Eier liefern interessante Vitamin-A-Mengen. Leber versorgt allerdings gleich mit so viel Vitamin A, dass man mit deren regelm\u00e4ssigem Verzehr leicht in die \u00dcberdosierung rutschen kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der richtige Karotten-Verzehr<\/h4>\n\n\n\n<p>Eine Ern\u00e4hrung reich an pflanzlichen Beta-Carotin-Lieferanten dagegen f\u00fchrt zu einer optimalen Vitamin-A-Versorgung ohne die Gefahr einer \u00dcberdosierung. Schon 100 Gramm Karotten pro Tag versorgen \u2013 rein rechnerisch \u2013 mit so viel Beta-Carotin, dass der K\u00f6rper daraus 1,7 mg Vitamin A bilden k\u00f6nnte, was den offiziell angegebenen Mindestbedarf an Vitamin A (0,8 bis 1,2 mg) leicht erreicht und sogar noch \u00fcberschreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings wird nicht der vollst\u00e4ndige Beta-Carotin-Gehalt aus Karotten oder anderen carotinreichen Lebensmitteln auch vom K\u00f6rper aufgenommen. Wie viel er davon tats\u00e4chlich resorbiert, h\u00e4ngt von sehr vielen Faktoren ab:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1. Bedarf bestimmt Carotin-Aufnahme<\/h4>\n\n\n\n<p>Je mehr Vitamin A bzw. Beta-Carotin vom K\u00f6rper ben\u00f6tigt wird, umso mehr nimmt er davon auch auf. Ist der K\u00f6rper mit Vitamin A rundherum versorgt, wird auch weniger Beta-Carotin resorbiert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2. Alkohol hemmt Carotin-Aufnahme<\/h4>\n\n\n\n<p>Alkohol hemmt die Aufnahme von Beta-Carotin, weshalb ein Glas Wein oder Bier zum Karottengericht nicht sinnvoll ist, wenn man seine Beta-Carotin-Versorgung optimieren m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">3. Gesunder S\u00e4ure-Basen-Haushalt \u2013 optimale Carotin-Versorgung<\/h4>\n\n\n\n<p>Je ges\u00fcnder der Verdauungstrakt, je ausgeglichener der S\u00e4ure-Basen-Haushalt und je optimaler die Magens\u00e4urebildung, umso besser kann Beta-Carotin resorbiert werden. Das bedeutet jedoch auch, dass eine medikament\u00f6se Hemmung der Magens\u00e4urebildung (z. B. durch Protonenpumpenhemmer) den Versorgungsstatus mit Beta-Carotin verschlechtern kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4. Karotten am besten fein zerkleinert oder als Saft<\/h4>\n\n\n\n<p>Beta Carotin liegt in der Pflanze von Cellulose umschlossen vor. Cellulose ist f\u00fcr den Menschen unverdaulich. Daher wird Beta Carotin umso besser aufgenommen, je gr\u00fcndlicher das entsprechende Lebensmittel zerkleinert wurde, was nat\u00fcrlich auch durch intensives Kauen geschehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch kann man die Karotten auch sehr fein reiben und als Karottensalat servieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch besser ist das Trinken von frisch gepresstem Karottensaft, da hier das Beta Carotin aus der Cellulose gel\u00f6st in hoher bioverf\u00fcgbarer Qualit\u00e4t vorliegt \u2013 was sich auch Ann Cameron in ihrer Karottensafttherapie zunutze gemacht hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Studien weiss man \u00fcberdies, dass Karottensaft nicht nur m\u00f6glicherweise gegen Krebs wirkt, sondern auch den Blutdruck senkt und Diabetes heilen hilft. Details dazu und Saftrezepte finden Sie hier: Gesunde S\u00e4fte<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Karotten lieber kocht, interessiert sich sicher brennend f\u00fcr den n\u00e4chsten Abschnitt\u2026<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">5. Karotten besser kochen oder lieber roh essen?<\/h4>\n\n\n\n<p>Die vitalstoffsch\u00e4digende Wirkung des Erhitzens beim Kochen, Braten und Backen von Karotten ist in Bezug auf das Beta-Carotin vernachl\u00e4ssigbar, da Beta-Carotin recht hitzestabil ist. So k\u00f6nnen z. B. Karotten ged\u00e4mpft, ged\u00fcnstet oder gekocht werden, ohne dass das Beta-Carotin Schaden nehmen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>In Studien konnten bis 120 Grad keine Beeintr\u00e4chtigungen der Beta Carotin-Qualit\u00e4t und -Resorption beobachtet werden, nicht einmal dann, wenn die Karotten oder Spinat bei diesen Temperaturen 40 Minuten lang erhitzt wurden. Steigt die Temperatur jedoch auf \u00fcber 150 Grad, dann sinkt die Resorptionsrate.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wird aber oft behauptet, Beta-Carotin k\u00f6nne aus gekochten Karotten viel besser resorbiert werden als aus rohen Karotten. Und tats\u00e4chlich: Es gibt Studien, die genau das zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>In diesen Studien verglich man meist gekochte und zu Mus p\u00fcrierte Karotten mit rohen Karotten, die lediglich in grobe St\u00fccke geschnitten wurden. Man weiss also nicht, ob Beta-Carotin aus rohen fein geriebenen Karotten, rohen p\u00fcrierten Karotten oder rohem Karottensaft nicht vielleicht ebenso gut resorbiert werden kann wie aus den gekochten Varianten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberdies geht es beim Karottenverzehr nicht nur um das Beta-Carotin, sondern um weitere krebshemmende und gesundheitsf\u00f6rdernde Stoffe mehr \u2013 und diese vertragen keine Hitze, wie z. B. das weiter unten vorgestellte Falcarinol.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">6. Karotten immer nur mit Fett essen?<\/h4>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Zu Karotten muss man immer etwas \u00d6l oder Butter geben, um an deren Beta Carotin zu gelangen,<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>heisst es sehr oft.<\/p>\n\n\n\n<p>Und tats\u00e4chlich, eine Fettbeigabe zu Karotten erh\u00f6ht die Resorption des Beta Carotins immens. Dazu gen\u00fcgen theoretisch jedoch bereits sehr kleine Fettmengen von z. B. 2,5 Gramm pro Mahlzeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Da auch Vitamin E die Aufnahme von Beta Carotin f\u00f6rdern kann und dieses besonders in \u00d6len und Fetten enthalten ist, kann die Wahl eines besonders Vitamin-E-reichen \u00d6ls die Beta Carotin-Resorption noch einmal erh\u00f6hen, wie z. B. Weizenkeim\u00f6l oder \u2013 noch besser \u2013 das rote Palm\u00f6l.<\/p>\n\n\n\n<p>Rotes Palm\u00f6l ist deshalb f\u00fcr die Zubereitung von Karotten (und anderem carotinreichen Gem\u00fcse) so empfehlenswert, weil es bevorzugt aus ges\u00e4ttigten Fetten besteht und Beta-Carotin in Anwesenheit von ges\u00e4ttigten Fetten besser resorbiert werden kann als in Gegenwart von unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich auch Butter oder wom\u00f6glich Rindertalg verwenden, da beide ja ebenfalls reich an ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren sind. Doch sind sie gleichzeitig arm an Vitamin E (1,4 mg\/100 g), welches wiederum reichlich in rotem Palm\u00f6l enthalten ist (24,5 mg\/100 g).<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6rt rotes Palm\u00f6l h\u00f6chstpers\u00f6nlich zu den carotinreichsten Lebensmitteln aller Zeit, verf\u00fcgt gar \u00fcber den sechsfachen Carotingehalt der Karotte und liefert im Vergleich zu Butter 26-mal mehr Vitamin A als das tierische Fett.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun wissen Sie also, worauf Sie beim Verzehr von Karotten, S\u00fcsskartoffeln, Spinat und anderen carotinreichen Gem\u00fcsearten achten k\u00f6nnen, um ihren Vitamin-A-Spiegel zu erh\u00f6hen und Sie wissen, dass Karotten bzw. das Vitamin A Krebs vorbeugen bzw. ihn bek\u00e4mpfen. Vitamin A aus Karotten kann aber noch viel mehr bewirken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Karotten f\u00fcr die Augen<\/h4>\n\n\n\n<p>Die bekannteste Wohltat des Vitamin A ist wohl jene f\u00fcr die Augen. Vitamin A wird direkt f\u00fcr die Herstellung des sog. Sehpigments unserer Augen verwendet. Fehlt Vitamin A, dann kommt es zu Seh-Beschwerden, die sich zun\u00e4chst dadurch bemerkbar machen, dass man abends in der D\u00e4mmerung nur noch sehr schlecht oder gar nicht mehr sieht. Extremer Vitamin-A-Mangel f\u00fchrt gar zur v\u00f6lligen Blindheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Sehprobleme hat, tut daher gut daran, sich reichlich mit Vitamin A \u00fcber Karotten und andere Gem\u00fcse zu versorgen. Denn nicht nur Nachtblindheit, sondern auch die Sicht bei Tageslicht kann sich dann ganz \u00fcberraschend bessern \u2013 besonders wenn das Sehverm\u00f6gen aus scheinbaren Altersgr\u00fcnden immer mehr abnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ist also oft keineswegs das Alter schuld, sondern der Vitalstoffmangel bzw. der im Alter steigende Vitalstoffbedarf. Und so machte ein halber Liter Karottensaft t\u00e4glich schon so manchen Greis wieder sehend. Probieren Sie es aus, und zwar am allerbesten noch vor dem Greisenalter.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Karotten in den Wechseljahren<\/h4>\n\n\n\n<p>Vitamin A ist \u2013 wie oben erw\u00e4hnt \u2013 f\u00fcr gesunde Schleimh\u00e4ute verantwortlich. Nun muss es bei einem leichten Vitamin A-Mangel nicht sofort zur Entstehung von Krebszellen kommen. Doch k\u00f6nnen jetzt \u2013 genau wie bei einer \u00dcberdosierung \u2013 die Haut und Schleimh\u00e4ute trocken und rissig werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Wechseljahren sp\u00fcrt frau dies ganz besonders, n\u00e4mlich dann, wenn pl\u00f6tzlich die Vaginalschleimhaut zu Trockenheit neigt und dadurch unangenehme Beschwerden verursacht. Mit Hilfe von reichlich Vitamin A aus z. B. Karotten gelingt es den Schleimh\u00e4uten nun, wieder ausreichend Feuchtigkeit zu bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich profitieren auch M\u00e4nner von ausreichend Vitamin A, ist das Vitamin doch massgeblich an der Produktion gesunder Spermien beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verzehr von Karotten lohnt sich also ungemein, und zwar f\u00fcr die ganze Familie. Wenn Sie nun noch zus\u00e4tzlich zu Ihrer t\u00e4glichen Karottenration weitere Beta-Carotin-haltige Lebensmittel in Ihren Speiseplan einbauen (z. B. gr\u00fcne Blattgem\u00fcse, Kr\u00e4uter, S\u00fcsskartoffeln, rotes Palm\u00f6l etc.), dann ist Ihr Organismus nicht nur ausreichend mit Vitamin A versorgt, sondern hat ausserdem noch gen\u00fcgend Beta-Carotin f\u00fcr noch ganz andere Zwecke \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<p>Beta-Carotin n\u00e4mlich hat \u2013 auch wenn es nicht in Vitamin A transformiert wird \u2013 ganz wunderbare F\u00e4higkeiten auf Lager.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beta-Carotin hilft nicht bei ungesundem Lebensstil<\/h4>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise kommt Ihnen jetzt jene Studie in den Sinn, derzufolge Beta-Carotin bei Rauchern das Auftauchen von Lungenkrebs geradezu gef\u00f6rdert haben soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei dieser und \u00e4hnlichen Studien kamen jedoch weder Karotten noch Karottensaft zum Einsatz. Stattdessen gab man den Patienten synthetisches isoliertes und hochkonzentriertes Beta-Carotin in Kapselform, das offenbar unter Einwirkung der Zigarettengifte in der Lunge zur Bildung weiterer Toxine gef\u00fchrt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Einsatz von Beta Carotin in Form von Karottensaft, Karottensalat oder Karottengem\u00fcse hingegen konnte man noch nie einen nachteiligen Effekt beobachten. Das Gegenteil ist der Fall, wie wir oben gesehen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Und selbst das synthetische Beta Carotin in Kapselform hatte nur bei solchen Menschen negative Auswirkungen, die seit 20 Jahren starke Raucher waren oder seit langer Zeit viel Alkohol konsumierten.<\/p>\n\n\n\n<p>In Wirklichkeit sind Karotten mit all ihren Bestandteilen einschliesslich des Beta-Carotins eine hervorragende Methode, Krebs zu verhindern oder ihn zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beta-Carotin und seine Anti-Krebs-Strategien<\/h4>\n\n\n\n<p>Beta-Carotin bek\u00e4mpft nicht nur in Form von Vitamin A den Krebs. Auch in seiner urspr\u00fcnglichen Form hemmt es das Krebswachstum. Dies tut es deshalb so nachhaltig und wirksam, weil es nicht nur auf einer einzigen, sondern auf sehr vielen unterschiedlichen Ebenen gegen den Krebs vorgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>So arbeitet Beta-Carotin zun\u00e4chst einmal als ein sehr wirksames Antioxidans und sch\u00fctzt in dieser Funktion viele k\u00f6rpereigenen Strukturen vor den sch\u00e4dlichen (und auch krebserregenden) Einfl\u00fcssen der freien Radikale.<\/p>\n\n\n\n<p>Beta-Carotin kann teilweise bis zu 1000-mal freie Radikale neutralisieren, ohne dass es selbst zerst\u00f6rt werden w\u00fcrde. Dies ist beispielsweise beim Hautschutz der Fall.<\/p>\n\n\n\n<p>Beta-Carotin ist bekanntlich \u2013 wie viele andere Carotinoide auch \u2013 ein hervorragender Sonnenschutz von innen. Es bewahrt die besonders lichtempfindlichen Hautzellen vor den negativen Folgen einer \u00fcberm\u00e4ssigen UV-Bestrahlung \u2013 aber nat\u00fcrlich nur, wenn auch ausreichend Beta-Carotin im K\u00f6rper zirkuliert. Auf diese Weise sorgen Karotten bzw. ihr Beta-Carotin f\u00fcr einen wirksamen Schutz gegen Hautkrebs.<\/p>\n\n\n\n<p>Beta-Carotin erh\u00f6ht zudem die Aktivit\u00e4t der k\u00f6rpereigenen Abwehrzellen sowie die Zahl der nat\u00fcrlichen Killerzellen. Nat\u00fcrliche Killerzellen st\u00fcrzen sich nun zwar auch auf virusinfizierte Zellen. Eine andere Spezialit\u00e4t dieser Sondereinheiten ist jedoch die Vernichtung von Krebszellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles klingt nach einem sehr kriegerisch veranlagten Stoff. Der Schein tr\u00fcgt, denn in Wirklichkeit verf\u00fcgt Beta Carotin \u00fcber beeindruckende kommunikative F\u00e4higkeiten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beta-Carotin aus Karotten f\u00f6rdert die Zell-Kommunikation<\/h4>\n\n\n\n<p>In einem gesunden K\u00f6rper stehen alle Zellen miteinander in Verbindung und tauschen sich permanent \u00fcber die Lage im Organismus und dessen Wohlbefinden aus. Diese interzellul\u00e4re Kommunikation sorgt daf\u00fcr, dass jede Zelle \u00fcber alles Bescheid weiss, sie sich ihrer Bestimmung gem\u00e4ss verh\u00e4lt und ihre Aufgaben ordentlich erledigt, damit es dem Organismus gut geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur eine einzige Zellenart kommuniziert nicht mehr: die Krebszellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit anderen Carotinoiden und dem Vitamin A k\u00fcmmert sich Beta-Carotin darum, dass die K\u00f6rperzellen stets ungest\u00f6rt miteinander kommunizieren k\u00f6nnen. Beta Carotin kann sogar bei bereits entarteten Zellen die F\u00e4higkeit zur Kommunikation wieder reaktivieren, so dass sich auch diese Zellen wieder besinnen und den Weg zur\u00fcck zu Ordnung und Gesundheit einschlagen k\u00f6nnen, anstatt sich zu Krebszellen weiter zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Karotten gegen Brustkrebs<\/h4>\n\n\n\n<p>Und so gibt es immer mehr Studien, die sich den vorteilhaften Wirkungen der Karotte oder des Karottensaftes widmen. Eine Humanstudie mit Frauen, die einst Brustkrebs hatten, ergab, dass der t\u00e4gliche Konsum von einem Viertel Liter Karottensaft \u00fcber nur drei Wochen hinweg die Blutwerte an Carotinoiden bei den Brustkrebs\u00fcberlebenden auf jenen Level heben konnte, von dem man aus fr\u00fcheren Studien wusste, dass er vor Brustkrebsr\u00fcckf\u00e4llen sch\u00fctzen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Karotten wirken aber nicht nur deshalb gegen Krebs, weil sie so gut mit Beta-Carotin und Vitamin A versorgen, sondern weil sie \u00fcberdies noch mit einem weiteren hochinteressanten anticancerogenen Stoff in wirksamen Mengen ausgestattet sind \u2013 mit Falcarinol.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Falcarinol aus Karotten bek\u00e4mpft Krebs<\/h4>\n\n\n\n<p>Falcarinol ist ein sekund\u00e4rer Pflanzenstoff, den die Karotte bildet, um sich vor Pilzerkrankungen zu sch\u00fctzen. Je h\u00f6her der Falcarinolgehalt in einer Karotte ist, umso weniger anf\u00e4llig ist sie f\u00fcr Pilzinfektionen.<\/p>\n\n\n\n<p>D\u00e4nische und englische Wissenschaftler konnten schon im Jahr 2005 im Tierversuch nachweisen, dass Falcarinol in jener Dosierung, wie der Stoff nat\u00fcrlicherweise in Karotten vorliegt, auch gegen Krebs wirken und die Entwicklung b\u00f6sartiger Tumore im Dickdarm hemmen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Juli 2012 ver\u00f6ffentlichten Dr. Kirsten Brandt und Kollegen vom <em>Biomedical Research Center<\/em> der britischen S<em>heffield Hallam University<\/em> eine weitere Falcarinol-Studie. Dabei zeigte sich, dass Falcarinol aus Karotten st\u00e4rker gegen lymphatische Leuk\u00e4miezellen wirkte als Carotinoide und sowohl die Ausbreitung der Krebszellen hemmte als auch deren Zelltod herbeif\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Falcarinol-Gehalt in rohen Karotten am h\u00f6chsten<\/h4>\n\n\n\n<p>Will man sich nun mit Falcarinol eindecken, dann ist zu ber\u00fccksichtigen, dass der Anteil des Falcarinol in rohen Karotten w\u00e4hrend des Kochvorgangs sinkt, so dass es ideal w\u00e4re, Karotten in roher Form zu verzehren, wenn diese zur Krebspr\u00e4vention oder Krebsbek\u00e4mpfung eingesetzt werden sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Will man Karotten dennoch ab und zu gekocht geniessen, dann sollte man sie im Ganzen kochen und erst anschliessend in St\u00fccke schneiden, p\u00fcrieren oder was immer das Rezept vorsieht. Auf diese Weise wird ihr Falcarinolgehalt geschont und ist \u2013 laut einer Studie \u2013 um mindestens 25 Prozent h\u00f6her als in Karotten, die vor dem Kochen zerteilt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Werden Karotten in St\u00fccke geschnitten und dann gekocht, dann wird ihr Falcarinolgehalt \u2013 im Vergleich zu rohen Karotten \u2013 um 70 Prozent reduziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es anfangs unglaublich klang, so wundert man sich bei all den Wunderwirkungen der Karotteninhaltsstoffe nun nicht mehr, dass Karottensaft Ann Camerons Krebs heilen konnte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum-der-gesundheit.de\/suche?q=karotten\">Mehr Informationen zu Karotten bei Zentrum der Gesundheit<\/a><\/h3>\n\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag von Zentrum der Gesundheit Das Heilpotential von Karotten Karotten sind ein Allerweltsgem\u00fcse. Doch ist kaum jemandem bewusst, welch grossartiges Heilpotential in Karotten steckt. Lesen Sie bei uns, wie Karotten sogar Krebs besiegen konnten. Kinderbuch-Autorin Ann Cameron heilte ihren fortgeschrittenen Krebs mit Hilfe von Karottensaft. 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