{"id":18527,"date":"2023-12-25T14:50:49","date_gmt":"2023-12-25T14:50:49","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.viciente.at\/frontseite\/?p=18527"},"modified":"2025-09-19T19:55:36","modified_gmt":"2025-09-19T17:55:36","slug":"schmerzen-palmitoylethanolamid-pea-wirksamer-als-ibuprofen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.viciente.at\/front\/schmerzen-palmitoylethanolamid-pea-wirksamer-als-ibuprofen\/","title":{"rendered":"SCHMERZEN: Palmitoylethanolamid (PEA) wirksamer als Ibuprofen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Beitrag bei <a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\" title=\"\">iHerb<\/a> von <a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/experts\/drmurray\">Dr. Michael Murray<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Artikel umfasst:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\/a-quick-guide-to-pea\/872#how\">Auf welche Weise sorgt PEA f\u00fcr entz\u00fcndungshemmende und schmerzlindernde Wirkung?<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\/a-quick-guide-to-pea\/872#brain\">Da PEA Gehirnentz\u00fcndungen entgegenwirkt, k\u00f6nnte es dann auch bei anderen Erkrankungen des Gehirns hilfreich sein?<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\/a-quick-guide-to-pea\/872#clinical\">Wie l\u00e4sst sich PEA klinisch anwenden?<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\/a-quick-guide-to-pea\/872#conditions\">Die positiven klinischen Vorteile von PEA hinsichtlich mit Schmerzen verbundenen Leiden<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\/a-quick-guide-to-pea\/872#where\">Woher stammt PEA?<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\/a-quick-guide-to-pea\/872#dosage\">Wie lautet die empfohlene Dosierung von PEA?<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\/a-quick-guide-to-pea\/872#sideeffects\">Gibt es irgendwelche Nebeneffekte oder Sicherheitsrisiken?<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Palmitoylethanolamide (PEA)&nbsp;ist eine fetthaltige Substanz, die zum einen im K\u00f6rper produziert wird, zum anderen aber auch in Konzentrationen von Lebensmitteln wie u. a. Bio-Fleisch, Eigelb vom Huhn,&nbsp;Oliven\u00f6l,&nbsp;Saflor&nbsp;und Soya-Lecithin,&nbsp;Erdn\u00fcssen&nbsp;und einer Reihe weiterer vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>PEA wird in technischer Hinsicht als ein \u201epro-resolvierendes, Lipide signalisierendes Molek\u00fcl\u201c bezeichnet. Dies bedeutet, dass durch Beeintr\u00e4chtigung der zentralen Kontrollmechanismen innerhalb unserer Zellen PEA die M\u00f6glichkeit hat, Entz\u00fcndungen und zellul\u00e4ren Stress zu bek\u00e4mpfen. Diese \u00e4u\u00dferst positive Wirkung hat sich in \u00fcber 600 wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der m\u00f6gliche klinische Einsatz von PEA ist zwar insgesamt relativ breit, doch hat man sich in der Forschung und im Rahmen der allgemein \u00fcblichen Verwendung auf seinen Nutzen als ein entz\u00fcndungshemmender sowie schmerzlindernder Wirkstoff bei Beschwerden wie R\u00fcckenschmerzen, Ischias, Arthrose etc. konzentriert. Pr\u00e4klinische Studien an Menschen haben au\u00dferdem seine Auswirkungen auf Depressionen, die Steigerung der geistigen Funktion und des Erinnerungsverm\u00f6gens, Autismus, multiple Sklerose, Fettleibigkeit und Stoffwechselst\u00f6rungen untersucht. W\u00e4hrend PEA viele mit Cannabidiol (CBD) vergleichbare Aspekte aufweist, liegt sein Vorteil darin, dass es f\u00fcr den Einsatz besser wissenschaftlich belegt ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Auf welche Weise sorgt PEA f\u00fcr entz\u00fcndungshemmende und schmerzlindernde Wirkung?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Zu den gesundheitlichen Vorteile von&nbsp;PEA&nbsp;z\u00e4hlen eine Vielfalt von Effekten wie z. B. die Auswirkung auf die Entz\u00fcndungen kontrollierenden Immunzellen \u2013 und das vor allem im Gehirn. PEA verringert die Produktion von entz\u00fcndlichen Verbindungen. Allerdings besitzt PEA die gr\u00f6\u00dfte Wirkung auf Rezeptoren von Zellen, die f\u00fcr alle Aspekte der zellul\u00e4ren Funktionsteuerung zust\u00e4ndig sind. Diese Rezeptoren sind als PPARs bekannt. PEA und anderer Verbindungen, die zur Aktivierung von PPARs beitragen, lindern Schmerzen und steigern dar\u00fcber hinaus durch Fettverbrennung, Reduzierung der Serumtriglyzeride, Erh\u00f6hung des Serum-HDL-Cholesterins, Verbesserung der Blutzuckerkontrolle und F\u00f6rderung der Gewichtsabnahme den Stoffwechsel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Da PEA Gehirnentz\u00fcndungen entgegenwirkt, k\u00f6nnte es dann auch bei anderen Erkrankungen des Gehirns hilfreich sein?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ja, PEA hat Auswirkungen auf bestens bekannte Vorg\u00e4nge, die eine zentrale Rolle bei chronischen Schmerzen sowie der geistigen Funktion und Depressionen spielen. Es gibt starke Anzeichen daf\u00fcr, dass&nbsp;PEA&nbsp;sich bei der \u00dcberwindung des R\u00fcckgangs geistiger Wahrnehmungsf\u00e4higkeit sowie bei Depressionen im Zusammenhang mit chronischem Schmerz als \u00e4u\u00dferst vorteilhaft erweist. In Tiermodellen von Depression sowie in einer doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie&nbsp;mit Menschen wurde eine antidepressive Wirkung nachgewiesen.&nbsp;Es hat sich auch gezeigt, dass PEA die Stressreaktion reduziert und somit eine zentrale sch\u00fctzende Rolle beim Kampf gegen die Folgen von Stress und Angst spielt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Wie l\u00e4sst sich PEA klinisch anwenden?<\/strong><\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><img decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"267\" data-src=\"https:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/headache-1540220_640-400x267.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18528 lazyload\" data-srcset=\"https:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/headache-1540220_640-400x267.jpg 400w, https:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/headache-1540220_640-410x274.jpg 410w, https:\/\/blog.viciente.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/headache-1540220_640.jpg 640w\" data-sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 400px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 400\/267;\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>PEA&nbsp;verf\u00fcgt aufgrund seiner einzigartigen Einflussnahme auf Faktoren, die f\u00fcr die Zellsteuerung zust\u00e4ndig sind, \u00fcber umfangreiche potenzielle klinische Einsatzm\u00f6glichkeiten. Die prim\u00e4re klinische Forschung in Bezug auf PEA hat sich bislang auf die Behandlung von Schmerzen und Entz\u00fcndungen konzentriert. In diesem Schwerpunktbereich wurden mindestens 21 klinische PEA-Studien durchgef\u00fchrt. Diese umfassten 20 bis 636 Patienten, denen PEA w\u00e4hrend unterschiedlicher Zeitr\u00e4ume von 14 bis 120 Tagen verabreicht wurde. Dabei schwangte die Dosis jeweils zwischen 300 und 1.200 mg\/Tag. In den meisten F\u00e4llen wurde PEA in Form oraler Tabletten ausgegeben und als h\u00e4ufigste Variante zur Schmerzbewertung die Visuelle Analogskala (VAS) eingesetz. Dabei nimmt der\/die Patient\/in unter Verwendung einer von 0 bis 10 reichenden Skala eine subjektive Beurteilung seiner\/ihrer Schmerzen vor. Hierbei steht 0 f\u00fcr keine Schmerzen und 10 f\u00fcr die denkbar schlimmsten. In allen au\u00dfer einer Studie wurde in den klinischen Untersuchungen ein ma\u00dfgeblicher R\u00fcckgang der Schmerzintensivit\u00e4t sowie eine fast vollst\u00e4ndige Abwesenheit von Nebenwirkungen angegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte der doppelblinden Studien besch\u00e4ftigte sich mit der Wirkung von PEA auf Ischiasschmerzen und solche im unteren R\u00fcckenbereich. Die Ergebnisse besagten, dass PEA in einer Dosierung von 600 mg und 300 mg pro Tag wesentlich wirksamer als ein Placebo mit einer h\u00f6heren Dosierung (600 mg) war und die meiste Wirkung zeigte. Die wichtigste Erkenntnis der Studie lag jedoch in der Anzahl der Behandlungen (NNT), die notwendig waren, um eine 50%ige Reduktion der Schmerzen zu erreichen. NNT gilt als eine statistisch verl\u00e4ssliche, leicht auswertbare Messzahl zur Einstufung der Wirksamkeit von Behandlungen chronischer Schmerzen. Dabei wird NNT als die Zahl der Patienten betrachtet, die behandelt werden m\u00fcsste, um einen Responder mehr mit der aktiven Behandlung zu erhalten, als dies bei der Verabreichung eines Placebos der Fall gewesen w\u00e4re. Je niedriger der NNT-Wert, desto h\u00f6her ist die Wirksamkeit. In der Studie ergab PEA einen NNT-Wert von 1,5. Das bedeutete, dass 3 von zwei Personen Responder w\u00e4ren. Zum Vergleich besitzt Ibuprofen 400 mg einen NNT-Wert von 2,8; Paracetamol 600 mg einen von 5 und Codein 60 mg einen von 18.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber Ibuprofen hat sich auch in einer Studie zum Vergleich der Wirkung von PEA vs. Ibuprofen zur Schmerzlinderung bei der Osteoarthritis des Kiefergelenks (TMJ) gezeigt. Die 24 Patienten (16 Frauen und 8 M\u00e4nner) im Alter von 24 bis 54 Jahren wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe A (12 Patienten) erhielt 7 Tage lang morgens 300 mg sowie abends 600 mg PEA und danach zweimal t\u00e4glich 300 mg f\u00fcr 7 Tage weitere Tage. Gruppe B (12 Patienten) erhielt w\u00e4hrend 2 Wochen dreimal am Tag eine sehr hohe Dosis Ibuprofen in H\u00f6he von 600 mg. Jeder Patient erfasste dabei zweimal am Tag die Intensit\u00e4t der spontanen Schmerzen auf einer visuellen Analogskala. Die maximale Mund\u00f6ffnung wurde von einem neutralen Studienbeteiligten w\u00e4hrend des ersten Besuchs ermittelt und danach erneut nach dem 14. Tag der medikament\u00f6sen Behandlung. Zwei Wochen nach Beginn der Behandlung kam es zu einer Auswertung der Teilnehmer, wobei der Schmerzr\u00fcckgang bei der Vergabe von PEA deutlich ausgepr\u00e4gter als bei Ibuprofen war. Die maximale Mund\u00f6ffnung verbesserte sich ebenfalls mehr in der Gruppe A als in der Gruppe B. Diese Studie bewies, dass PEA bei der Behandlung von entz\u00fcndlichen Kiefergelenkschmerzen wirksam ist und dabei Ibuprofen \u00fcbertrifft.<\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00fcngste PEA-Studie besch\u00e4ftigte sich mit der Behandlung von Kniearthrose. Die 111 Teilnehmer erhielten t\u00e4glich 8 Wochen lang nach dem Zufallsprinzip entweder 300 bzw. 600 mg PEA oder ein entsprechendes Placebo. In den Gruppen, die PEA erhielten, lie\u00df sich eine ma\u00dfgebliche Senkung der allgemeinen Symptombewertung bei der Kniearthrose sowie einzelner Bereiche wie Schmerzen, Steifheit, Funktion und Angst feststellen. Diese Studie ergab keine mit PEA verbundenen Nebenwirkungen. Zwar zeigte die t\u00e4gliche Verabreichung von 300 mg Wirkung, doch fiel diese bei 600 mg pro Tag noch besser aus. Aufgrund fehlender Nebenwirkungen ist deshalb die h\u00f6here Dosis zu empfehlen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Die positiven klinischen Vorteile von PEA hinsichtlich mit Schmerzen verbundenen Leiden<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Schmerzen im unteren R\u00fcckenbereich&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Ischiasschmerz<\/li>\n\n\n\n<li>Osteoarthritis&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Fibromyalgie<\/li>\n\n\n\n<li>Karpaltunnelsyndrom<\/li>\n\n\n\n<li>Periphere Neuropathien \u2013 diabetische Neuropathie &amp; Durch Chemotherapie induzierte periphere Neuropathie<\/li>\n\n\n\n<li>Neuropathische Schmerzen \u2013 im Zusammenhang mit Schlaganfall &amp; Multiple Sklerose<\/li>\n\n\n\n<li>Zahnschmerzen<\/li>\n\n\n\n<li>Chronische Schmerzen im Becken- und Vaginalbereich&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Postherpetische Neuralgie<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In mehreren Untersuchungen von&nbsp;PEA&nbsp;wurde es in Kombination mit einer regul\u00e4ren medikament\u00f6sen Therapie verwandt. Wenn bei der Behandlung von Fibromyalgie \u2013 ein sich durch anhaltende Schmerzen, Depression und schlechten Schlaf zum Ausdruck kommendes Syndrom \u2013 PEA zusammen mit einem Antidepressivum und Pentagabin (Neurontin) verabreicht wurde, zeigten die Probanden, die PEA erhielten, im Vergleich zu denen, die allein die Medikament einnahmen, \u00fcber 50 % geringere mit der Fibromyalgie verbundene Symptomwerte einschlie\u00dflich Schmerz. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass \u201eunsere Studie \u2026 den zus\u00e4tzlichen Nutzen und die Sicherheit von PEA bei der Schmerzbehandlung von Patienten mit Fibromyalgie best\u00e4tigt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In Bezug auf die antidepressive Wirkung von PEA wurde dies anhand einer randomisierten, doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie belegt. PEA wurde als eine \u201eZusatz\u201c-Therapie zu dem Medikament Citalopram (Celexa), einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer bei Patienten mit mittelschweren depressiven St\u00f6rungen, verwendet. Die randomisiert ausgew\u00e4hlten 54 Patienten erhielten sechs Wochen lang zus\u00e4tzlich zu Citalopram entweder PEA (600 mg zweimal t\u00e4glich) oder ein Plazebo. Die Ergebnisse zeigten bei dem Einsatz von PEA eine gr\u00f6\u00dfere Verringerung der Depressionswerte, was bereits nach nur 2 Wochen deutlich wurde. Das hei\u00dft, dass PEA einen raschen antidepressiven Effekt besitzt. Der Vorteil von PEA im Vergleich zur Placebo-Gruppe war w\u00e4hrend des gesamten Studienzeitraums ersichtlich. Am Ende der Studie ergab sich bei 100 % der Patienten der PEA-Gruppe im Gegensatz zu 74 % in der Gruppe, in der allein das Antidepressivum als Medikament verabreicht wurde, eine \u2265 50%ige Reduzierung der Depressionswerte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>PEA wirkt sich auch auf vielf\u00e4ltige Weise im Rahmen von Modellen degenerativer Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Woher stammt PEA?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es zwei Formen von PEA&nbsp;PEA&nbsp;als kommerziell erh\u00e4ltliches Produkt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eine synthetische Form, wobei der ethanolamide Anteil mithilfe eines leistungsstarken synthetische L\u00f6sungsmittels wie Toluol an die Palmitins\u00e4ure angebunden wird.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Eine nat\u00fcrliche aus Saflor-Lecithin gewonnene Form.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Wie lautet die empfohlene Dosierung von PEA?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In den meisten Studien wurde eine t\u00e4gliche Dosis von 300 mg zweimal pro Tag verwandt. Eine Ausnahme bildeten Depressionen, bei denen eine Dosierung von zweimal t\u00e4glich 600 mg zum Einsatz kam.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong><a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>Gibt es irgendwelche Nebeneffekte oder Sicherheitsrisiken?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>PEA ist v\u00f6llig sicher und ungiftig. Au\u00dferdem wurden im Zuge klinischer Studien am Menschen keine wesentlichen behandlungsbedingten unerw\u00fcnschte Wirkungen bei der Einnahme von PEA festgestellt. Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt PEA \u00fcber keine bekannten Wechselwirkungen mit anderen Mitteln.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">QUELLENHINWEIS: <a href=\"https:\/\/de.iherb.com\/blog\" title=\"\">iHerb<\/a><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag bei iHerb von Dr. Michael Murray Dieser Artikel umfasst: Palmitoylethanolamide (PEA)&nbsp;ist eine fetthaltige Substanz, die zum einen im K\u00f6rper produziert wird, zum anderen aber auch in Konzentrationen von Lebensmitteln wie u. a. Bio-Fleisch, Eigelb vom Huhn,&nbsp;Oliven\u00f6l,&nbsp;Saflor&nbsp;und Soya-Lecithin,&nbsp;Erdn\u00fcssen&nbsp;und einer Reihe weiterer vorhanden ist. PEA wird in technischer Hinsicht als ein \u201epro-resolvierendes, Lipide signalisierendes Molek\u00fcl\u201c bezeichnet. 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