Corona – Der große Lockdown-Bluff? Eine interessante Studie aus Israel

Beitrag von René Gräber

Corona – Der große Lockdown-Bluff? Eine interessante Studie aus IsraelShutdown, Lockdown, Community-Quarantäne und andere tolle Wortkreationen bezeichnen nur eins: Die fragwürdige Beeinträchtigung der Bewegungsfreiheit der Bürger mit der Begründung, durch die Isolation/Quarantäne die Ausbreitung der Infektion von Covid-19 zu unterbrechen.

Ist das wirklich alles „alternativlos“ wie behauptet wird?

Und: Was ist denn so toll an der Unterbrechung der Ausbreitung der Infektion?

Ich weiß: diese Fragen erscheinen im Corona-Land 2020 wie Ketzerei. Und ja, ich weiß: es sterben Menschen… Die Frage die mittlerweile zu stellen ist: Sterben in der Folge der Lock-Downs nicht noch mehr Menschen, an ganz anderen Ursachen?

Infektion bedeutet NICHT Erkrankung

Es fängt damit an, dass Infektion nicht notwendigerweise auch Erkrankung bedeutet. Wäre dies der Fall, dann würden Covid-19-Infektionen und andere Infektionen mit Viren, die Atemwegserkrankungen provozieren können, zu 100 Prozent Symptome unterschiedlicher Schwere mit sich bringen. Wir wissen aber, dass bei den meisten Infektionsverläufen rund 80% der Infizierten (manche sprechen mittlerweile sogar von 90%) nicht einmal wissen, dass sie infiziert sind. Und selbst bei auftretenden Symptomen kommt es in der Regel nicht zu lebensbedrohlichen Situationen.

Schwer betroffen sind (und das haben viele Arbeiten und Berichte jetzt gezeigt):  Risikopatienten, meist höheren Alters, die an schweren chronischen Erkrankungen leiden. Bedürfen diese Menschen einen besonderen Schutz? Ja sicher! Ich erlaube mir daher immer wieder die Frage, was für diese Menschen bei bisherigen Grippewellen getan wurde? Zum Beispiel berichtete mir ein Pflegeheimbesitzer, dass bei der schweren Grippewelle 2018 die Hälfte seiner Bewohner verstorben sei. Nur zur Erinnerung: Bei der Grippewelle 2017 / 2018 hatten wir in Deutschland über 25.000 Menschen, die an der Grippe verstorben sind.

Wie lässt sich erklären, dass 80% der Infizierten keine oder kaum Symptome zeigen?

Es scheint keine andere Erklärung zu geben als das hier das Immunsystem die Infektion unter Kontrolle hält, nach gegebener Zeit Antikörper gegen den/die Erreger bildet und damit die Person immunisiert.

Und wenn diese Immunisierung bei sehr vielen Mitgliedern in der Gesellschaft vollzogen ist, dann kann man von einer sogenannten natürlichen „Herdenimmunität“ reden. Diese kollektive Immunität bewirkt dann, dass das Virus, gegen das die Menschen jetzt immun sind, keine weiteren Infektionen verursachen kann. Und dies macht sich bemerkbar, wenn man die Zahlen für die Ausbreitung der Infektion kontrolliert und sieht, dass diese nachlassen.

Jetzt aber zu den Zahlen und der Statistik aus Israel…

Tests, Ausbreitung und Infektion für Covid-19

Wir erfahren täglich, dass es angeblich „Neuinfektionen“ gibt, die natürlich Treibstoff für das Pandemie-Feuer sind. Diese Neuinfektionen nehmen im zunehmendem Maße ab. Die Abnahme erfolgt mit einer Geschwindigkeit, die die Vermutung aufkommen lässt, dass dies keine Neuinfektionen sind, sondern nur Entdeckungen von bereits zuvor Infizierten, da man hier einen Test veranstaltet hat. Denn der PCR-Test kann keine Aussagen darüber treffen, wie lange eine Infektion bereits besteht.

Tests, die in der Lage sind, etwas über eine bereits erfolgte Ausbreitung der Infektion auszusagen, sind serologische Tests. Eine solche Arbeit[1] wurde von Professor Ioannidis und Mitarbeiter am 17. April veröffentlicht. Die Arbeit habe ich bereits an anderer Stelle diskutiert. Nur so viel zum Ergebnis: Die Ausbreitung von Covid-19 scheint 50-85 mal größer zu sein als die offiziellen Zahlen dies vermitteln. Gemerkt hat es niemand, wenn nicht diese Arbeitsgruppe diese Arbeit gemacht und veröffentlicht hätte. Und damit wäre auch die Mortalität von Covid-19 um den Faktor 50-85 mal geringer (in Prozentzahlen).

Das heißt auch, dass mit abnehmenden „Neuinfektionen“ das eingesetzt hat, was man als kollektive Immunität oder „Herdenimmunität“ bezeichnen kann: Die Infektionskette ist aufgrund der Immunisierung großer Teile der Bevölkerung durchbrochen. Und dieses Ereignis scheint sich bereits zu einem Zeitpunkt vollzogen zu haben, wo die Politik kämpferisch gegen Covid-19 den allgemeinen Lockdown erfand.

Der von der Politik geschürten Angst und Panik mangelt es immer mehr an Treibstoff, da die Fälle immer weniger werden. Und diese Zahlen kann man nur schwer verleugnen. Also macht man aus der Not eine Tugend und behauptet, dass mit der Einführung von Schutzmasken und Lockdown die Pandemie in ihre Schranken verwiesen wurde. Selbstverständlich muss der Lockdown so lange wie möglich bestehen bleiben, so argumentiert die Politik, da sonst die Pandemie wieder aufflammen würde. Erst Impfungen wären in der Lage, die Lage zu normalisieren und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Komisch: Niemand spricht mehr von Herdenimmunität

In diesem Zusammenhang ist es merkwürdig, das von der Politik niemand mehr von „Herdenimmunität“ redet, eine Vokabel, die sehr gerne im Zusammenhang mit Impfungen als Argument zum Einsatz kommt. Wir erleben hier gerade das Paradebeispiel für eine natürliche „Herdenimmunität“, die einen lebenslangen Schutz aller Beteiligten garantiert. Die Politik dagegen kennt nur eine „Herdenimmunität“, nämlich die, die von Impfungen ausgehen soll.

Was macht die Politik so sicher, dass Impfungen besser sind als unser Immunsystem?

Und wird nicht angeblich das Immunsystem durch Impfung angesprochen, die entsprechenden Antikörper zu erzeugen?

Wieso kann oder darf es bei einer Covid-19-Infektion zu keiner Antikörper-Produktion kommen sondern nur durch eine Impfung? Das soll mir mal bitte der Herr Bankkaufmann (seines Zeichens Bundesgesundheitsminister) erklären…

Wir dürfen uns also über eine Impfung gegen Covid-19 freuen, die gegen einen Erreger immunisieren soll, gegen den wir schon längst immunisiert sind und den es höchstwahrscheinlich längst nicht mehr geben wird, wenn die Impfung auf den Markt geworfen wird.

Das erinnert mich sehr stark an die Schweinegrippe Pandemie des Jahres 2009? Und wir sollten immer dran denken: Die Schweinegrippe-Impfung im Jahr 2009 – Kanzlerin und Minister erhielten Impfstoffe OHNE „Wirkverstärker“. Um es mal ganz deutlich zu sagen: Die Damen und Herren von der Regierung haben sich damals einen anderen Impfstoff genehmigt, als dem Rest der Bevölkerung. Zu blöd, dass das damals durchgesickert ist. Und Sie glauben tatsächlich, dass man uns in Sachen Medizin von offizieller Seite alles erzählt?

Der große Lockdown-Bluff

Die Zahl der Studien, die auf eine relative Ungefährlichkeit von Covid-19 hinweisen, nimmt stetig zu. Der wissenschaftliche Konsens scheint darin zu bestehen, dass man Covid-19 für genauso beziehungsweise weniger gefährlich hält wie Influenzaviren. Und damit ist diese ganze Pandemie ein Déjà-vu von 2009.

Es nehmen aber auch die Zahl der Studien zu, die zeigen, dass die Behauptung der Politik, sie hätten durch Lockdown und Maulkörbe … ich meine Masken Covid-19 in die Knie gezwungen, eine weitere Lüge im Arsenal der Unwahrheiten der Politik zu sein scheint.

Eine interessante Arbeit[2] erschien unlängst (19. April 2020). Die Arbeit wurde von einem in Israel bekannten Mathematiker, Analysten und ehemaligem General durchgeführt – Isaac Ben-Israel. Da sein Ergebnis ein Mainstream-unfreundliches Ergebnis ist, wird ihm vorgeworfen, keine Kompetenzen zu besitzen, da er keinen medizinischen Hintergrund hat. Aber die Gleichen, die ihm dies zum Vorwurf machen, haben kein Problem, einen ebenso medizinisch unqualifizierten Bill Gates als Leitwolf anzuerkennen. Der Unterschied zwischen Gates und Israel ist, dass Herr Israel keine Gelder in der ganzen Welt verteilt und sich dadurch besonders beliebt macht.

Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass es in allen Ländern der Welt ein konstantes Muster gibt. Und dieses konstante Muster beim Rückgang der Infektionen verläuft gleich, gleichgültig ob das Land einen Lockdown hatte oder nicht. Wir sehen ja inzwischen, dass in Schweden genau dies eingetreten ist. Das macht die Aussage dieser Arbeit noch einmal glaubwürdiger.

Das Märchen von der exponentiellen Ausbreitung

Israel bezweifelt, dass es je eine exponentielle Ausbreitung von Covid-19 gegeben hat. Er sagt, dass nach 56 Tagen seit der Entdeckung des ersten Falls 12.758 Fälle registriert wurden. Eine exponentielle Ausbreitung würde deutlich mehr Fälle beinhalten. Man könnte an dieser Stelle einwenden, dass laut den Ergebnissen von Professor Ioannidis die Dunkelziffer bei dem Faktor 50-85 liegt. Das wären dann über 600.000 Fälle in Israel, die man aber offensichtlich nicht hat bemerken können. Das heißt nicht, dass es sie nicht gäbe. Das heißt nur, dass die krankmachenden Kapazitäten von Covid-19 so gering sind, dass man die Infektion nicht bemerkt.

Ich bin überzeugt, dass Herr Israel die Arbeit von Professor Ioannidis nicht kennt. Es wäre an dieser Stelle interessant, die Ergebnisse unter Einbeziehung der Stanford-Erkenntnisse noch einmal neu zu diskutieren.

Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist der Verlauf der Kurve mit den bekannten Zahlen in Israel. Diese Kurve zeigt keinen exponentiellen Verlauf, was zu mindestens andeutungsweise der Fall sein müsste, wenn es wirklich eine exponentielle Ausbreitung gegeben hätte (auch unter Einbeziehung der Dunkelziffer). Der Verlauf zeigt am Tag 41 die höchste Zahl neuer Infektionen mit 700, um dann in der Folge langsam und deutlich abzunehmen.

Und auch die Zahl der Tage, in denen sich die Zahl der Patienten verdoppelt, fiel von 2-4 Tagen zu Beginn auf rund 30 Tage zum gegenwärtigen Zeitpunkt, verdeutlicht durch den Anstieg der Tage in der folgenden Kurve:

Für den Unsinn mit der „exponentiellen Ausbreitung“ bringt Israel fünf weitere Kurven. Eine Kurve aus den USA, eine weitere aus Israel, aus Schweden und Italien und eine Kurve mit Daten aus der ganzen Welt. Hier zeigt die rote Linie, wie eine exponentielle Ausbreitung ausgesehen hätte. Die blaue Linie zeigt den aktuellen Verlauf. Hier die Kurve für die weltweite Ausbreitung:

Schaut man sich die Kurven für Italien und Schweden an, also den beiden Ländern, die gegensätzlicher nicht sein könnten, dann sehen wir auch hier keinen Hauch von exponentieller Ausbreitung.

Was sagen die Kurven noch?

Wenn man sich die Kurvenverläufe in den ersten 4-6 Wochen anschaut, dann scheinen die rote und blaue Linie sich fast parallel oder identisch zu entwickeln. Italien macht hier zu Beginn eine Ausnahme. Darüber hatte ich bereits berichtet: Corona: Die eigenartigen COVID 19 Zahlen aus Italien – Was stimmt hier nicht?

Aber nach diesem Zeitraum hört eine potentiell exponentielle Entwicklung auf und die (blaue) Kurve verflacht. Warum also folgt die blaue Kurve nicht der roten Kurve? Die einzige Antwort hierfür ist, dass die Reduktion von Neuerkrankungen auf einer natürlichen Immunisierung von mehr und mehr Personen in der entsprechenden Population beruhen muss. Oder umgekehrt formuliert: Ohne die kollektive Immunisierung oder „Herdenimmunität“ würde es in der Tat zu einer exponentiellen Ausbreitung der Infektion kommen. Und diese würde dann auch in entsprechend deutlich höheren Mortalitätsraten zum Ausdruck kommen. Aber das alles gibt es nicht.

Zurück zum Lockdown als mögliche Ursache für die Abnahme der Neuerkrankungen.

Herr Israel interpretiert diese Abnahme so:

Es gibt ein gemeinsames Muster in allen Ländern. Dieses Muster sieht so aus, dass es eine schnelle Zunahme der Infektionszahlen zu Beginn gibt, die ihren Höhepunkt in der sechsten Woche erreicht. Und es gibt keine Unterschiede in diesem Muster bei Ländern mit strengen Maßnahmen und in Ländern ohne strenge Maßnahmen.

Wäre der Lockdown eine Ursache für die Abnahme, dann müsste zum Beispiel Schweden immer noch steigende Fallzahlen haben. Aber auch hier zeigt die Trendlinie deutlich nach unten. Das Gleiche scheint auch für Taiwan und Korea zu gelten, die sich ebenfalls mit rigorosen Maßnahmen zurückhaltend gezeigt hatten.

Herr Israel kommt daher zu folgendem Schluss, dass der totale Lockdown eine Reihe von negativen Auswirkungen mit sich brachte und auch noch weiter bringt. Die sofortige Konsequenz war eine massenhafte Erhöhung der Arbeitslosigkeit und eine drastische Reduktion des Bruttoinlandprodukts. Er schätzt diese Reduktion für Israel auf acht Prozent. Und das wiederum führt zu einer Zunahme von Armut und Verlust von Gesundheit und Leben aufgrund anderer Erkrankungen.

Fazit

Die Politik und die ihr angeschlossene Schulmedizin schmückt sich wieder einmal mit fremden Federn. Nur ihr Lockdown war es angeblich, der Schlimmeres verhindert hat. Und damit auch weiterhin Schlimmes verhindert wird, muss der Lockdown bestehen bleiben.

Man könnte genauso gut behaupten, dass es nach einer Weile deshalb aufhört zu regnen, weil die Politik den Leuten befohlen hat, ihre Regenschirme aufzuspannen.

Politik und Schulmedizin schreien nach einer Impfung. Diese Schreierei ist noch inkonsequenter, da Impfungen ja angeblich auf einem funktionierenden Immunsystem beruhen, mit dessen Hilfe eine Immunisierung stattfinden soll. Jetzt haben wir bereits eine Immunisierung durch eine mild verlaufende Infektion. Da frage ich mich, gegen was man da noch immunisieren will? Die Immunität ist da. Wozu dann noch eine Impfung? Wenn die Impfung raus ist, dann ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Covid-19 von der Bildfläche verschwunden. Wozu dann noch eine Impfung?

Die Impfung hat nur einen großen Vorteil: Sie schafft einen Milliarden-Umsatz für die Pharmaindustrie und Bill Gates, der in seinem Größenwahn ja die gesamte Menschheit geimpft sehen will. Nicht umsonst hat er zugegeben, mit dem Investieren von 10 Milliarden USD[3] in Impfkampagnen und -institute die beste aller Investitionen getätigt zu haben.

Und für die „Glücklichen“, die die Impfung über sich ergehen lassen müssen, steht mit einer so gut wie überhaupt nicht „evidenzbasierten“ = nicht getesteten neuen Impfung Gesundheit und Leben auf dem Spiel. So viel zur „Evidenzbasiertheit“ der Schulmedizin.

Und das alles für Antikörper, die wir bereits ausreichend haben.

QUELLENHINWEIS: renegraeber.de

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