Colostrum – Das Geschenk Gottes

Auszüge aus der Webseite von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn dipl.rer.pol.

Eine hochwirksame Therapiesubstanz in jahrtausendealter Anwendung und die Geschäfte damit

Colostrum - Das Geschenk Gottes2. Völkermedizin’ Colostrum

Tatsächlich ist Colostrum der Heilkunde weltweit bekannt.

Seine Besonderheit besteht nicht darin, eine ungewöhnliche Medizin zu sein, sondern außergewöhnliche ‚Nahrung‘, mit der die Natur Lebewesen befähigt, ihrem zukünftigen Leben gerecht zu werden.

Kein anderes Nahrungsmittel ist jedenfalls vergleichbar aufgebaut! Säugetieren, wie dem Rind, macht es das Leben überhaupt erst möglich! Gleichsam als Geschenk Gottes stellt Colostrum den Wesen nämlich beim Eintritt in ihr Leben alle Vitalstoffe für ein leistungsfähiges Abwehrsystem und die Entfaltung ihrer alltäglichen Überlebenskraft zur Verfügung, und kann diese Gabe nicht angenommen werden – warum immer – bedeutet dies in der Regel für das Rind den Tod, für den Menschen Krankheit oder/und Schwäche!

Seit Jahrtausenden und in allen Kulturen machten sich daher Heiler diese Besonderheit des Colostrums zunutze und boten es Geschwächten, Kranken und Erschöpften, Jungen wie Alten zur Regeneration an.

Ein weiteres Verdienst von Colostrum liegt darin, alle erforderlichen Nährstoffe in ausreichener Menge zur Verfügung zu stellen und somit Mangelerscheinungen als Folge falscher Ernährung auszugleichen! Eben das kann nämlich die heutige Landwirtschaft in der Regel nicht mehr, denn sie bietet üblicherweise nur noch eine, durch Umwelteinflüsse und Verarbeitungsmethoden denaturierte Nahrung.Solche Kost ist ernährungsphysiologisch aber wertlos und der Körper kümmert bei langfristiger Einnahme.

Colostrum wurde daher in der Heilkunde des alten Ägyptens ebenso eingesetzt, wie bei den Inkas und in der indischen Medizin. Auch die Germanen und Kelten sollen ihren Kriegern vor Schlachten Colostrum gegeben haben! Im Sezessionskrieg (1861-65 ) zwischen den amerikanischen Nord- und Südstaaten wurde Colostrum außerdem ganz selbstverständlich als gleichsam ’natürliches Antibiotikum’ bei Verwundungen eingesetzt.

Internationale Studien überraschen daher nicht, nach denen Colostrum

  • das Wachstum verbessert,
  • die Heilung verletzter Knochen, Muskeln und Sehnen begünstigt
  • oder die Fettverbrennung untertützt
  • den Darm saniert.
  • die Heilung von Hautverletzungen und Ekzemen fördert
  • und ausgezeichnet bei Allergien aller Art hilft, wie etwa dem gefürchteten Heuschnupfen (Oder haben Sie jemals eine Kuh mit Heuschnupfen gesehen ?).

Die Einnahme von Colostrum bei kriegerischen Anlässen bestätigt auch, dass das Mittel somit schon immer zur Steigerung von Kraft und Belastbarkeit genutzt wurde – gleichsam ein naturgegebenes ‚Dopingmittel’! Die Athleten des antiken Griechenland nutzten es jedenfalls zur Steigerung ihrer Wettkampffähigkeit.

Zu diesem Zweck wird das Mittel heute daher noch heute von Sportlern verwendet. Vor allem dann, wenn bei sinkender Leistungskurve sonst nur noch chemische Anabolica gegeben sind!

Studien belegen jedenfalls, dass Colostrum den Proteinabbau durch Insulin hemmt und den Glukosetransport im Muskel fördert. Das wiederum begünstigt durch eine verbesserte Nährstoffaufnahme den Muskelaufbau! Außerdem schützt Colostrum die Gelenke und baut etwa Muskelfaserverletzungen schneller ab.

Colostrum hat daher längst den Weg auch in den Hochleistungssport gefunden, denn das IFG-1 im Colostrum wird damit in Verbindung gebracht, dass sich die Muskelzellen nach intensivem Training schneller erholen. Das wiederum erhöht die Belastbarkeit des Sportlers und erlaubt damit größere Trainingseinheiten.

An einem Beispiel sei das belegt. So hätte während eines intensiven, siebentägigen Trainings eigentlich der Kreatinkinase-Spiegel im Blut finnischer Olympiateilnehmern abfallen müssen. Zum Verständnis: Ein Anstieg des Kreatinkinaseanteil im Blut lässt bei Sportlern auf eine Schädigung der Muskelzellen schließen. Diese hatten aber nun Colostrum genommen und daher ergaben Vergleichsmessungen mit unbehandelten Mitgliedern dieses Teams, dass sie nach 4 Tagen nur einen halb so hohen Kreatinkinasespiegel hatten, sich außerdem wohler fühlten und bessere Leistungen erbrachten.

Im Zeitalter der Fitnesscentren u.ä. hat sich leider eine Subkultur für muskelaufbauende Anabolika mit ihrer langfristig bekannt auch tödlichen Wirkung entwickelt und so manche ‚Pille‘ wird daher als angeblicher Leistungsschub unter dem Ladentisch oder aus dem Kofferraum des Händlerautos heraus verkauft

Solche Konsumenten seien nachdrücklich auf die Möglichkeit des Muskelaufbaues durch Colostrum hingewiesen!

Wem Figur und Aussehen wichtig sind, der sollte keinesfalls zu fragwürdigen Anabolika greifen, sondern sich Kraft und Muskelbildung über ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel holen, wie dem kalt gefiltertes Colostrum. Es ist die naturgemäßer Alternative zu gefährlichen ‚Anabolikabomben‘!

Nicht grundlos war Colostrum schon in der körperbewussten Antike ein geschätztes Nahrungsergänzungmittel der Athleten!

Damals allerdings war Colostrum noch ungleich schwerer zu beschaffen! Schließlich stellt jeder Säuger Colostrum nur in den ersten Tagen nach der Niederkunft her!

Heute hingegen ist durch moderne Kaltfilterverfahren der Markt offen und stellt aus der Rinderhaltung nun dauerhaft ein hochwertiges Colostrum bereit! Bis vor wenigen Jahren Bedingungen, die vorher so überhaupt nicht gegeben waren!

Ohne Kaltfilterung ist Colostrum aber Ihr Geld nicht wert!

5. Colostrum – der besondere Schutz

Bovines Colostrum ist folglich ein gleichermaßen unersetzliches Nahrungsmittel, das wegen seiner, fast völligen Gleichheit mit humanem Colostrum durchaus Mängel der kleinkindlichen Versorgung mit humanem Colostrum wettmachen kann!

Das gilt auch, obwohl das mütterliche Colostrum bereits vorgeburtlich einen gewissen Schutz aufgebaut hatte. Der Säugling erhält durch das bovine Colostrum gleichsam eine Wiederaufnahme und/oder Fortsetzung des mütterlicherseits bereits eingestellten Colostrums.

Durch das bovine Colostrum wird – bei Jung und Alt! – besonders ein geschwächtes Abwehrsystem gestärkt, denn das bovine Colostrum versorgt – wie unmittelbar bei und nach seiner Geburt durch die eigene Mutter!- den Menschen wiederum gleichwertig mit diesem konzentrierten Nahrungsergänzungsmittel und bringt ihm neuerlich lebensnotwendige Stoffe aller Art!

Neben Eiweiß, Kohlehydraten, Vitaminen und Mineralien enthält dieses Colostrum vor allem die für Abwehrsystem und Wachstum so wichtigen Immunglobuline! Spezielle Glykoproteine und Protease-Hemmstoffe schützen außerdem vor zerstörerisch wirkenden Bestandteilen des aktiven Verdauungssystems.

Das erklärt erklärt, warum das Kalb in den ersten Stunden nach seiner Geburt überlebensnotwendig Colostrum benötigt. Kommt es doch gänzlich ohne den Schutz dieser Stoffe auf die Welt!

Folgerichtig belegt daher bereits das Verzeichnis aller Inhaltsstoffe von Colostrum, dass es nichts Vergleichbares in der Natur gibt, um Leben zu schützen und zu stärken!

Das führt dann konsequent allerdingsczu der weitergehenden Forderung, dass Colostrum folglich immer von einer Kuh sein sollte, die artgerecht in pflanzenreicher Weidehaltung lebt! Dabei ist das Colostrum älterer Kühe außerdem schon deshalb hochwertiger, weil diese Tiere mehr Lebenszeit zum Aufbau ihres eigenen Abwehrsystems hatten!

Erst bei artgerechter, naturnaher Tierhaltung entfaltet Colostrum folglich eine breite Wirkstoffvielfalt, denn nur dann konnte die Kalbin durch naturnahe Konfrontation mit einer vielfältigen, gesunden Umwelt auch ein leistungsstarkes Abwehrsystem entwickeln! Das stellt sie im Colostrum wiederum ihrem Nachwuchs zur Verfügung – und in der Folge dann auch dem, daran teilhabenden Menschen.

Colostrum aus nicht-europäischen Weidegebieten ist deshalb nicht grundsätzlich minderwertiger. Entscheidend für hochwertiges Colostrum sind aber immer die Aufzucht- und Haltungsbedingungen des Tieres und europafern gewonnenes Colostrum ist auch deshalb anders, weil das einzelne Tier in einem Gebiet gehalten wurde, in dem sich – umweltbedingt – auch wiederum ein etwas anderes Immunsystem herausbildet.

Gerade weil das bovine Colostrum in seiner Wirkung entscheidend dadurch beeinflusst ist, unter welchen Umgebungsbedingungen die Kuh gehalten wurde, empfiehlt sich daher immer, auf Weidehaltung in artenreicher, sinnvoll europäischer Wiesenlandschaft zu achten. Solches Tiere haben immunmäßig jene Pollen und Reizstoffe verarbeitet, die der Europäer im Krankheitsfall zu seiner Immunisierung braucht.

Gegen den Bezug von anderem Colostrum spricht vor allem, dass etwa überseeisch erzeugtes Colostrum wegen der Transportkosten nicht mehr kalt gefiltert an den Markt kommt, sondern zunächst im Sprühtrocknungsverfahren zu Pulver gemacht wird, dem erst in Europa wieder Wasser zugesetzt wird. Solcher Ware geht durch die Erhitzung des Colostrums jedoch die so bedeutame Eigenschaft des Enzyms Tolemerase verloren!

Daher empfehle ich nachdrücklich, nur flüssiges, kalt gefiltertes Colostrum zu kaufen! Achten Sie darauf! In dieser Brache wird viel getrickst und getäuscht, denn Colostrum ist kein geschützter Begriff!

26.2. Erstverschlimmerungen?

Die Frage nach einer Wirkumkehr kann genau allerdings nur beantworten, wer dazu labormäßig Analysen erstellt! Dem Laien hilft hingegen nur die kritische Eigenbeobachtung!

Dabei ist allerdings zu beachten, dass sog. ‚Erstverschlimmerungen‘ in der Regel durchaus ein sicheres und wichtiges Zeichen für einen Heilungsprozess sind, die beweisen, dass sich der Organismus nun mit dieser Schwachstelle beschäftigt! Diese, meist schmerzhaften Bechwerden klingen daher auch nach wenigen Tagen weiterer Einnahme in der Regel wieder ab – weshalb ich auch rate, bei solchen Selbstheilungsvorgängen allenfalls die Einnahmemenge zu reduzieren – aber Colostrum deshalb nicht gänzlich abzusetzen!

Entgegen der Meinung anderer Behandler halte ich es aber immer für richtiger, auch Colostrum folglich nur dann und nur dort einzusetzen, wo es aufgabengemäß angezeigt ist.

Nur dann leistet Colostrum, was man sich davon erwartet, wobei sein Wirkbereich weit größer ist, als der Laie annimmt!

Bei aller Begeisterung für Colostrum scheinen mir solche Einschränkungen jedenfalls deshalb angebracht – gerade weil Colostrum etwa auch die Aufgabe hat, den Säuger gegen Pollen aller Art zu immunisieren! Bekanntlich gibt es ja keine Kuh mit einer Pollenallergie, obwohl sie durch das Futter täglich mit Pollen aller Art konfrontiert ist. Auch dies eine Wirkung des Colostrums, das die Kuh mit der Geburt erhielt! Ein mögliches Zuviel einer solchen, naturgemäßen Immunisierung des Menschen durch bovines Colostrum könnte daher plötzlich beim menschlichen Patienten möglicherweise ein anderes ‚Fass’ zum Überlaufen bringen!

Allerdings wird dies selten bedenklich sein, gerade weil Colostrum ja eine immunologische Wirkung hat. Nur sollte Colostrum daher m.E. nicht unüberlegt und dauerhaft eingenommen werden! Denn alles, was hilft, kann auch schaden kann und bei Überdosierung folglich selbst ein Medikament zum Krankmacher werden lassen! Das Ergebnis sind die gefürchteten ‚iatrogenen‘ Krankheiten – jene Krankheitszustände, die der Therapeut verschuldete.

27. Wie und wieviel Colostrum ist einzunehmen?

Colostrum ist daher auch in maßvoller Dosierung einzunehmen.

Viel hilft auch bei Colostrum m.E. nicht viel! Das nützt nur dem Hersteller!

Bewährt hat sich die Einnahme von täglich 1- 2 Esslöffel Colostrum, wegen des gewöhnungsbedürftigen Geschmacks zweckmäßig in Saft oder in Milch.

Ganz wichtig: Colostrum darf bei der Herstellung und beim Verzehr nicht über 42 C° erwärmt werden, sonst verlieren seine wichtigsten Inhaltstoffe – wie etwa die Telomerase! – ihre Wirkung! Das bedeutet: Die Herstellungsvorgänge dürfen nicht über 42 C° hinausgehen, eine Forderung, deren Einhaltung auch für die Filter- und Zubereitungsvorgänge gilt! Daher ausschließlich kalt gefiltertes Colostrum kaufen!

Ganz wichtig: Colostrum nie in einem Getränk über 40°Czu sich nehmen!

Lassen Sie sich von Marketingstrategen und Colostrumverkäufern auch nicht zu höheren Einnahmemengen überreden!

Das empfehle ich Ihnen, obwohl Unverträglichkeiten bislang unbekannt sind. Letzteres liegt allerdings wohl auch daran, dass die heutige Abfüllung von Colostrum erst seit wenigen Jahren technisch überhaupt möglich ist! In der Antike verbot sich eine ständige Einnahme folglich schon deshalb, weil nur Wenige überhaupt an Colostrum herankamen!

Colostrum war in allen Kulturen nur Wenigen verfügbar.

Inbesondere hinsichtlich der Dauer seiner Einnahme ergeben sich dadurch m.E. aber auch Einschränkungen!

Achten Sie bei der Einnahme jedenfalls stets auf Veränderungen Ihrer Befindlichkeit! Nach einer ‚Vorlaufzeit’ von meist etwa 2 – 3 Wochen – also etwa 6 Flaschen je 125 ml – einer Zeit, in der sich die Energien dieses Mittels im Körper gleichsam entfaltend ‚aufbauen’, sollten Sie m.E. bereits von zwei Esslöffel auf einen Esslöffel täglich zurückgehen.

Pauschale Empfehlungen zur Einnahme nutzen in der Regel nur dem Verkäufer! Nehmen Sie Colostrum also nicht routinemäßig , ohne zwischendurch auch mal wieder zu pausieren!

Machen Sie sich bewusst, dass zunächst mal nur der Verkäufer davon profitiert – egal, ob er einen Therapeutenkittel trägt oder ehrlich als ausschließlicher Vertriebsmensch verkauft.

>> Hier kann man den ganzen Beitrag lesen, mit vielen weiteren Informationen zu Colostrum …

 

BEZUGSQUELLE FÜR COLOSTRUM:

 

QUELLENHINWEIS: www.melhorn.de

 

 

Diese Informationen sind keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

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