CBD OHNE HANF: ERSTES CBD ÖL AUS ORANGENSCHALEN IN JAPAN ENTWICKELT

Beitrag von biocbd.de

CBD ÖL aus OrangenWährend hierzulande und in den meisten EU-Ländern Cannabidiol legal ist, solange es einen THC-Gehalt von weniger als 0,2% hat, kämpfen Hersteller in Japan mit viel strengeren Richtlinien.

Zwar ist CBD in Japan rechtlich gesehen legal, jedoch dürfen die Produkte keine Spuren von THC enthalten. Alle Hanfpflanzen (auch Nutzhanf) enthalten den Wirkstoff von Natur aus. Deshalb ist es für Hersteller besonders schwierig, dieses Gesetz entsprechend einzuhalten.

Nun soll ein japanisches Unternehmen einen alternativen Weg gefunden haben, diese Kontamination zu vermeiden.

Die Lösung: Sie gewinnen den Wirkstoff nicht aus Hanf, sondern aus Orangenschalen. Es soll ihnen damit gelungen sein, ein Öl zu entwickeln, das auch in Ländern mit besonders strengen Gesetzen frei verkauft werden dürfte.

DAS UNTERNEHMEN UND SEINE MISSION

Hiro International hat dieses Jahr erstmals an einer Kosmetik-Messe in Tokyo ein aus Orangenschalen gewonnenes CBD Öl präsentiert.

Das 1984 gegründete Unternehmen ist kein CBD-Hersteller. Stattdessen ist es in erster Linie auf den Import von Früchten und Fruchtsäften für den japanischen Markt spezialisiert. Ebenso entwickeln und liefern sie Extrakte aus roten Bohnen, Bananen und Pferde-Plazenta für die Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie.

Vor kurzem haben sie jedoch in Schalen aus den USA importierter Orangen den Wirkstoff Cannabidiol identifiziert. Das Unternehmen war daraufhin angeblich in der Lage, aus den Schalen der Früchte, die man sonst wegwerfen würde, den „Hanf-Wirkstoff“ ganz ohne Hanf zu synthetisieren.

Nach Angaben von Ryosuke Koseki, einem Vertreter von Hiro International, ist das Produkt garantiert THC-frei. Trotzdem sei das Öl in seiner Struktur „identisch“ wie aus Hanf gewonnenes CBD.

Ebenfalls soll es dieselben vermuteten Vorteile haben, was die Förderung des Wohlbefindens und der Hautgesundheit angeht: „Mit dem Orangen-CBD erhält man den gleichen Inhaltsstoff, die gleiche Wirkung und es besteht keine Gefahr in Bezug auf die Legalität”, so Koseki.

Er fügt hinzu, dass es bisher noch keine Studien zum Vergleich von CBD aus Orangen und dem aus Hanf gewonnenen Extrakt gibt, dass Unternehmen würde sich jedoch demnächst damit befassen.

Das genaue Extraktionsverfahren hat Hiro International ebenfalls nicht öffentlich gemacht.

WAS SIE ÜBER CANNABINOIDE WISSEN SOLLTEN

Cannabinoide sind in erster Linie als natürlich in der Hanfpflanze vorkommende Verbindungen bekannt. Zu deren klassisch-medizinischen Anwendungen gehört die Behandlung von Übelkeit (als Folge einer Chemotherapie), Spastiken und neuropathische Schmerzen.  

Die meisten assoziieren Cannabinoide lediglich mit Marihuana. Das bekannteste Cannabinoid ist immer noch Tetrahydrocannabinol (THC) – die Verbindung in Marihuana, die Gefühle der Euphorie und weitere Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Benommenheit und einen halluzinogenen Effekt hervorruft.

Im Jahr 1940 haben Wissenschaftler ein weiteres Cannabinoid entdeckt – Cannabidiol (CBD). In klinischen Studien wurde bisher seine Wirkung bei häufigen Beschwerden wie Angstzuständen, Kognition, Bewegungsstörungen und Schmerzen untersucht.

Neben THC und CBD gibt es jedoch noch mehr als 100 andere Cannabinoide wie THCa, CBDa, CBN, CBG, CBC, CBL und Co. Die meisten davon tragen nur begrenzt zur Wirkung von Cannabis bei. Es ist die kombinierte Wirkung aller Cannabinoide zusammen, die in der Branche als „Entourage-Effekt“ bezeichnet wird. Diese verstärkte Wirkung erreicht man durch die Einnahme eines Vollspektrum-Produkts.

Ein weiterer Begriff (Phytocannabinoide) wird für alle Cannabinoiden verwendet, die aus Pflanzen gewonnen werden. Es könnte Sie überraschen, in wie vielen Pflanzen sie tatsächlich vorkommen.

KANN MAN CBD ÜBERHAUPT AUS ORANGEN GEWINNEN?

Bis vor kurzem hatten Wissenschaftler Cannabinoide nur in der Cannabispflanze identifiziert. Die aktuelle Forschung hat sie jedoch auch in vielen anderen Pflanzen gefunden, darunter Gewürznelke, schwarzer Pfeffer, Sonnenhüte (Echinacea), Brokkoli, Ginseng und Karotten.

Zwar bedeutet das keinesfalls, dass diese Lebensmittel in reiner Form eine vergleichbare Wirkung wie ein Öl mit 10 mg CBD pro Tropfen haben können. Trotzdem ist es interessant zu wissen, dass sich außer Hanf noch viele andere Pflanzen auf unser Endocannabinoid-System auswirken können.

Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass eine oder sogar mehrere Quellen pflanzlicher Cannabinoide in Ihrer täglichen Ernährung vorkommen. In der Regel ist es jedoch nur eine sehr kleine Menge, und nicht alle Phytocannabinoide interagieren stark mit dem ECS.

Viele sehen in dieser Erkenntnis das Potential einer ganz neuen Art der Naturheilkunde.

PFLANZLICHE HEILMITTEL: DIE NATUR ALS APOTHEKE

Es sollte kaum jemanden überraschen, dass Pflanzen eine Vielfalt von wichtigen Wirk- und Nährstoffen zu bieten haben. Im Laufe der Geschichte war der Mensch immer besonders geschickt darin, Pflanzen zu identifizieren, die bei verschiedenen Beschwerden Linderung verschaffen können.

So war bereits im alten Ägypten bekannt, dass ein Tee aus Weidenrinde gegen Fieber und Schmerzen hilft – lange bevor es Aspirin gab. Sogar Hippokrates berichtete über die Wohltuende Wirkung des Tees.

Die Inka in Südamerika haben entdeckt, dass man die Blätter der Kokapflanze zur Behandlung von Kopfschmerzen, Wunden und Knochenbrüchen verwenden kann. Später wurden daraus Opiate wie Heroin und Morphin synthetisiert. Tee aus den Kokablättern, genannt „Mate de Coca“, ist jedoch noch bis heute das Nationalgetränk von Peru.

Es gibt aber noch viele weitere Pflanzen, die als Arzneimittel anerkannt sind. Bei Herzbeschwerden kann man beispielsweise Weißdorn anwenden, bei Nervosität die Passionsblume oder Baldrian und bei Schmerzen Weihrauch oder Mutterkraut.

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Weitere Quellen:
https://www.cbdwire.com/japanese-company-starts-extracting-cbd-from-orange-peels/
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2931553/

QUELLENHINWEIS: biocbd.de

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