Nov 25
US-amerikanische Einlagensicherung bankrott!
Niki Voigt auf der Webseite des KOPP Verlages
Am Dienstag-Nachmittag, den 24. November, war es auf den ersten Insiderwebseiten zu lesen: Die Einlagensicherung der amerikanischen Banken ist bankrott. Laut Bilanz schloss die Institution das dritte Quartal mit einem Minus von 8,2 Milliarden Dollar ab. Natürlich wird nun der Staat für die Bankguthaben geradestehen, heißt es.
Allerdings gibt es keine rechtsverbindliche Garantie hierfür. Genau wie in Deutschland Merkels »Staatsgarantie« aus dem Herbst letzten Jahres für die Einlagen der Sparer ist die Resolution des Kongresses nicht mehr und nicht weniger als eine vielleicht durchaus ernstgemeinte Absichtserklärung.
Natürlich wird die FDIC (Federal Deposit Insurance Corporation) auch weiterhin die Verluste der Kunden zusammengebrochener Banken auffangen. Andernfalls stünde eine zweite amerikanische Revolution samt Regierungsumsturz direkt vor der Haustür. Wenn es irgendetwas gibt, was Oma nach der Schrotflinte greifen lässt, dann das, wenn sie um ihre Lebensersparnisse betrogen wird. Insbesondere nachdem die Regierung seit Jahrzehnten – und besonders in der letzten Zeit – das Mantra herauf- und herunterbetet, dass die Sparguthaben absolut ganz und gar sicher seien und niemand jemals und nie auch nur einen Penny verliert und verlieren wird.
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