Nov 06
Österreich: Land bestätigt Berufsverbot für Impfkritiker
Artikel aus der Österreichischen Zeitung “KRONE” Online
Alle Hoffnungen eines weststeirischen Mediziners haben sich vorerst zerschlagen: Das von der Ärztekammer verhängte Berufsverbot gegen den als Impfkritiker bekannten Kollegen aus Ligist wurde vom Land Steiermark bestätigt. Nun bleibt dem Arzt nur noch der Gang vor den Verfassungsgerichtshof.
Den Ärzteausweis hat er bereits zurückgeschickt, am Freitag wird das Ordinationsschild abmontiert. “Ich bin kein Anarchist”, betont der gefasst wirkende Arzt. Die Enttäuschung ist aber groß: Nachdem das Land Steiermark die Entscheidung monatelang hinauszögerte, hatte er neue Hoffnung geschöpft.
Mediziner liegt mindestens ein Jahr auf Eis
Der Mediziner gibt sich aber auch jetzt nicht geschlagen: “Ich rechne damit, dass der Verfassungsgerichtshof dieses Urteil aufhebt!” Bis das Höchstgericht entscheidet, dürfte aber mehr als ein Jahr vergehen. Bis dahin darf der Weststeirer nur seine Frau und seine Kinder behandeln.
Kraft geben seine vielen Unterstützer: Mehr als 8.300 haben bereits eine Online-Petition für ihn unterschrieben – bisher vergeblich.
QUELLE: KRONE.AT >>
Das Berufsverbot wurde mit folgender Begründung gerechtfertigt:
Zitat aus dem Bescheid: „Es war daher zum Schutze der Öffentlichkeit!! insbesondere im Interesse der Volksgesundheit, der Berufung keine Folge zu geben und der angefochtene Bescheid vollinhaltlich zu bestätigen“.
Es ist wirklich ein Jammer, dass mit so einer fadenscheinigen Begründung einem fachkundigen und vertrauenswürdigen Arzt die Existenz entzogen wird. Aber es ist eben nicht erwünscht, dass Ärzte mit ihren Methoden Erfolge verzeichnen können, die der Pharmaindustrie kein Geld bringen. Und an dieser Entscheidung wird deutlich wie lang der Arm dieser Konzerne ist.
Jetzt können wir nur hoffen, dass der Verfassungsgerichtshof dieses Berufsverbot wieder aufhebt. Denn sonst wird sich auch kein anderer Arzt mehr trauen sich impfkritisch zu äußern, weil er dann auch um seine Existenz fürchten muss. Und dann hätte die Pharmaindustrie genau das erreicht was sie wollte.
Wünschen wir also Dr. Loibner alles Gute auf seinem schweren Weg.
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