Auszug aus dem impf-report Newsletter

Im Internet kursieren derzeit die haarsträubendsten Gerüchte rund um das globale Schweinegrippe-Theater.

1. Zwangsimpfung

Da heißt es beispielsweise, in Deutschland sei eine Zwangsimpfung geplant. Das ist definitiv nicht wahr: Die Impfung wird – zumindest in Deutschland – grundsätzlich freiwillig sein. Allerdings müssen sich einige Berufsgruppen auf ein heftiges Impf-Mobbing von Seiten ihrer Arbeitgeber bzw. Vorgesetzten einstellen, allen voran medizinisches Personal, Pflegekräfte, Erzieher, Lehrer, Polizei, Rettungskräfte und Behördenmitarbeiter.

Wahrscheinlich wird man darüber hinaus bei jedem vermeintlichem Ausbruch der Schweinegrippe ungeimpfte Kinder aus Kindergärten und Schulen “zu ihrem eigenen Schutz” nach Hause schicken. Hier gilt es für Betroffene, sich rechtzeitig zu informieren und zu solidarisieren, um dem Impf-Wahnsinn argumentativ und juristisch die Stirn bieten zu können. Wenn Sie sich noch keinem impf- bzw. medizinkritischem Stammtisch oder Gesprächskreis anschlossen haben, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt dafür.

2. Biowaffe

Ein weiteres Gerücht besagt, die Impfviren seien in Militärlabors entwickelte Biowaffen und man habe vor, mit ihrer Hilfe “überflüssige” Teile der Menschheit auszurotten. Das ist eine der tollsten Verschwörungstheorien, die ich kenne. Doch selbst wenn wirklich jemanden gäbe, der solche Pläne hegt:

Die sogenannte Schweinegrippe wie auch das angebliche Schweinegrippevirus sind nachweislich reiner Etikettenschwindel: Es gibt keine wissenschaftlich haltbare Beweise für die Existenz eines neuen Schweinegrippe-Influenzavirus oder einer neuen spezifischen Krankheit namens Schweinegrippe. Alles, was wir heute Schweinegrippe nennen, hieß vorher „Virusgrippe”. Nichts von den Symptomen ist irgendwie neu, die Verläufe sind in der Regel mild, Todesfälle selten.

Wo jedoch ein angeblich neues Virus nur in den Köpfen von Virenjägern existiert, kann es auch nicht als Biowaffe Verwendung finden!

Wenn Sie mir das mit dem nicht existierenden Virus nicht glauben, lesen Sie bitte die kommende impf-report-Printausgabe oder schauen Sie sich den Video-Mitschnitt meines Vortrags auf der letzten AZK-Konferenz an:

Die Seuchen-Erfinder

3. Mikrochip

Ein drittes Gerücht behauptet, über den Impfstoff wolle man allen Menschen einen Mikrochip einpflanzen, um die Menschen besser kontrollieren zu können. Bei Rückfragen wird man auf eine Neuentwicklung der Firma Hitachi verwiesen. Recherchiert man im Internet nach diesem Chip, wird man auch fündig:

http://www.hitachi.com/New/cnews/030902.html

Der Chip ist tatsächlich superklein, hat aber immer noch eine -sichtbare – Größe von 0,4 mal 0,4 mm. Stellen Sie sich mal vor, was los wäre, wenn nichtsahnende Ärzte plötzlich merkwürdige Schwebeteilchen in den Impfspritzen entdeckten und untersuchen ließen? Das Ganze würde sofort auffliegen. Außerdem ist gar nicht gesagt, dass die Chips wirklich durch die engen Kanülen der Impfspritzen hindurch passen, denn deren Innendurchmesser liegen heutzutage weit unter einem Millimeter. Drittens müsste man mehrere Dutzend dieser Chips in die 10er-Fläschchen packen, damit jeder der 10 Impflinge auch ganz sicher mindestens einen dieser Chips abbekommt. Und wie wollen Sie dann noch sicherstellen, dass die eindeutige Seriennummer dieses Chips auch der richtigen Person zugeordnet wird? Das ginge nur, indem Sie – am besten direkt nach der Impfung – einen Scanvorgang direkt am Körper einleiten. Und das, ohne dass sich jemand darüber wundert.


Es gibt eine ganze Reihe von Menschen, die scheinen jeden neuen “Beweis” über die Schlechtigkeit dieser Welt aufzusaugen wie ein Schwamm. Ich kann das durchaus verstehen, denn wenn man gerade angefangen hat, die Fassade der offiziellen Medizin zu durchschauen, folgt in der Regel eine Phase der Verunsicherung und Neuorientierung, in der man zunächst mal alles für möglich hält. Das ist nur natürlich und ist bei den meisten Menschen eben nur eine Phase.

Einige jedoch bleiben über Jahre oder gar ein Leben lang in diesem Status stecken. Manchmal sind es regelrechte “Verschwörungstouristen”, die von Veranstaltung zu Veranstaltung tingeln und den Vortragenden alles gläubig von den Lippen ablesen, solange es nur irgendwie „gegen die Herrschenden” geht. Hat man als kritischer Vortragsredner erstmal einen gewissen Ruf in der “Szene” erlangt, steht man diesem Phänomen der Leichtgläubigkeit geradezu machtlos gegenüber.

Der Fokus dieser Menschen konzentriert sich dann oft nur noch auf die vermeintlichen Verschwörer, die irgendwo zigarrerauchend in ihren Geldspeichern sitzen und sich ausdenken, wie sie die Menschheit noch besser unterdrücken, ausbeuten und quälen können.

Nun mag es sein, dass es solche Typen tatsächlich gibt. Aber was hilft es, mit dem Finger auf sie zu zeigen? Was genau wird dadurch besser? Einmal mehr möchte ich auf das Buch “Im Zeitalter der Sucht” der Psychotherapeutin Anne Wilson Schaef verweisen, die uns mit einer, wie ich meine, hervorragenden gesellschaftlichen Analyse den Spiegel vorhält. Und uns Perspektiven zeigt, wie wir durch Erkennen unserer eigenen mittragenden Rolle beginnen können, uns aus ihr zu lösen. Siehe dazu auch:

http://s182903437.online.de/shop/catalog/details?aid=FBU041

Im Grunde führen sich solche Verschwörungstheoretiker selbst ad adsurdum, denn sie stärken mit ihrem Verhalten nur die Kräfte, die sie angeblich bekämpfen. Denn wenn sie öffentlich etwas behaupten, dass sie nicht eindeutig beweisen können – und/oder das den Horizont der meisten Menschen übersteigt, dann machen sie es ihrem erklärten Feind wirklich leicht, sie öffentlich zu diskreditieren.

Selbst dann, wenn sie im Grunde die Wahrheit behauptet haben, wird sie niemand ernst nehmen, frei nach dem Motto: „Wer das für wahr hält, was uns Hollywood täglich vorsetzt, kann ja wohl nur ein Spinner sein.” Und darüber hinaus bekommen auch die besonnen und sachlich fundiert argumentierenden Kritiker im öffentlichen Bewusstsein den “Spinner-Stempel” gleich mit ab.

Um es einmal klar zu sagen: Ich habe zwar selbst auch so manche Phasen durchgemacht, aber ich sehe mich selbst nicht als Verschwörungstheoretiker. Das, was ich durch Auswertung von offiziellen und öffentlich zugänglichen Quellen nachweisen kann, reicht im Grunde völlig aus, um zu erkennen, dass es im Gesundheitsbereich (und sicherlich auch bei anderen Themen) Bedarf für einen grundlegenden Paradigmenwechsel gibt. Warum Zeit und Energie mit der Beschäftigung über Hintergründe verschwenden, die man höchstens vermuten oder erahnen, aber in der Regel nicht wirklich beweisen kann – und an denen man letztlich allein nichts ändern kann?

Siehe dazu den Gelassenheitsspruch der Anonymen Alkoholiker, der da lautet: „Gott gebe mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.”

Die Menschen, die in ihrer Fixierung auf diese oder jene Verschwörung fest hängen, können wir nicht ändern. Aber wir können es unterlassen, ihre Ketten-Emails ungeprüft an unseren Freundes- und Bekanntenkreis weiterzuleiten. Und das ist es, worum ich Sie herzlich bitten möchte.

Mehr zu diesen Themen in der nächsten Printausgabe der Zeitschrift impf-report, die in einigen Tagen erscheinen wird.

Den kompletten impf-report Newsletter kann man hier nachlesen:

impf-report Newsletter Nr. 13/2009






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