Der Lichttherapeut und Humanmediziner Alexander Wunsch warnt seit Jahren vor den Gefahren der Quecksilber-Emissionen, wie sie Energiesparlampen, LCD-Fernseher und Computerbildschirme abgeben. Im Interview erklärt er, auf welch vielfältige Weise uns diese Fluoreszenzleuchten Schaden zufügen.

Von Benjamin Seiler

Verschiedene neue Studien legen einen Zusammenhang zwischen Kunstlicht in der Nacht und hormonabhängigen Krankheiten, vor allem Krebs, nahe. Die jüngste stammt aus Israel und fand sogar in der internationalen Presse Erwähnung. Sind die Resultate tatsächlich so überraschend?

Alexander Wunsch: “Überraschend ist höchstens, daß diese Studie ein markant gestiegenes Prostatakrebsrisiko bei Männern – und vorher schon ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Frauen – festgestellt hat, obwohl man darin nur die Außenbeleuchtung erfaßte. Den Beleuchtungspegel in Innenräumen, der uns ja viel stärker betrifft, wurde dabei gar nicht erst berücksichtigt. Die von Ihnen erwähnte Studie ist bloß die Spitze des Eisbergs. Seit zwei Jahrzehnten werden fast jährlich neue Untersuchungen vorgelegt, die in die gleiche Richtung weisen.”

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Auszug:

Kurz und bündig

  • Fluoreszenzlicht aus Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren, aber auch aus Flachbildschirmen von Computern und LCD-/LED-Fernsehern strahlen einen viel zu hohen Anteil an blauem Licht aus (deshalb fühlen sie sich so „kalt” an).
  • Blaulicht am Abend und in der Nacht stört den Hormonhaushalt, weil es die Produktion des Dunkelhormons Melatonin unterdrückt. Das kann nicht nur zu Schlafproblemen führen, sondern auch hormonbedingte Krankheiten begünstigen, zum Beispiel auch Krebs, wie diverse Studien belegen.
  • Zuviel blaues Licht verbrennt gewisse Sinneszellen im Auge und vermindert die natürliche Regenerationsfähigkeit der Netzhaut.
  • Energiesparlampen, Computermonitore und LCD-Fernseher geben zudem ein sogenanntes Quecksilberlicht ab, das eine intensive Energiespitze bei 436 Nanometern enthält. Genau diese Wellenlänge kann zellschädigende Stoffe im Körper freisetzen (besonders im Auge). Quecksilberlicht verstärkt zudem die toxische Wirkung des im Körper vorhandenen Quecksilbers. Mögliche Vergiftungserscheinungen werden auf diese Weise verschlimmert.

Was tun?

  • Um sich vor schädlichem Fluoreszenzlicht zu schützen, kann man farbig getönte Spezialbrillen tragen, welche das Blaulicht und die gefährliche Quecksilbersignatur von 436 Nanometern herausfiltern. Diese eignen sich auch sehr gut für die Arbeit am Computer. Solche nach wissenschaftlichen Kriterien entwickelte Filterbrillen können Sie im ZeitenSchrift-Markt bestellen!
  • In der eigenen Wohnung, im privaten Büro, sollte man auf Fluoreszenzlicht jeglicher Art verzichten und ausschliesslich Glühlampen verwenden. Wer trotzdem massiv Energie sparen und gleichzeitig den Elektrosmog vollständig eliminieren will, schafft sich am besten eine Niedervolt-Halogenlampe an, die unbedingt mit Gleichstrom betrieben werden muß. Da es solche Systeme nicht „ab Stange” zu kaufen gibt, hat der Lichtforscher Alexander Wunsch einige fixfertige Lampensets zusammengestellt, welche Sie über die ZeitenSchrift beziehen können!
  • Aufklärung tut Not: Informieren Sie Nachbarn, Arbeitskollegen, Bekannte und Freunde. Machen Sie bei Behörden und Politikern Druck. Fakten gibt es mittlerweile mehr als genug. Viele Informationen finden Sie auf der Internetseite des Lichtforschers Alexander Wunsch: www.lichtbiologie.de

Auch sein Blog bietet interessante Artikel zum Thema.
Dort gibt es auch eine Online-Petition für den Erhalt der Glühlampe.


Quelle: http://www.zeitenschrift.com


Frage an einen Licht-Techniker:

Es gibt mittlerweile auch LED-Energiesparlampen.

Wäre diese LED Lampe eine sinnvolle Alternative für die herkömmlichen Energiesparlampen?






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